Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

Abwarten und kassieren

| 04.05.2019 | Wirtschaft

„Steuerentlastung“ der Regierung: bei der Klimakrise bittet uns der Herr Bundeskanzler herzig um jene Geduld, die Natur und Umwelt wohl nicht mehr haben. Die Steuern für neue, sauberere Autos bleiben unverändert hoch, die Regierung näht sich die Mehr-Millionen an Normverbrauchabgabe (NoVA) weiter ein, die durch den strengeren Messzyklus automatisch anfallen. Sie bricht endgültig ihr Versprechen, bis Ende 2019 auf die alten, niedrigeren Werte zurück zu rechnen. Für 2020 kündigt sie eine „aufkommensneutrale“ Umstellung von NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer an, die laut den wenigen bekannten Details (AUTO-Information) offenbar nur die Käufer und Fahrer neuer Autos treffen. (Fortsetzung)

Foto: Privat

Please like & share:

Abgaskartell: Anzeige Jetzt!

| 28.04.2019 | Wirtschaft

Das EU-Kartellverfahren hat jetzt ein Nachspiel in Österreich. Die Liste Jetzt die Autokonzerne Volkswagen, Audi, Porsche, Daimler und BMW bei der Österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft angezeigt. Wegen Verdachts auf Betrug und der vorsätzlichen Beeinträchtigung der Umwelt, wie der Standard schreibt. Gut so, kann ich als VW Geschädigte nur sagen: da die Regierung keine Anstalten macht, für Rechtsstaatlichkeit zu sorgen, müssen es andere tun. (Fortsetzung)

Reichte Anzeige ein

Reichte Anzeige ein

Please like & share:

Abgasskandal: Abputzen und kassieren

| 24.04.2019 | und Sonstiges

Eine parlamentarische Anfrage der Liste Jetzt deckte auf: Österreichs Regierung putzt sich bei den Abgasmanipulationen in Brüssel ab, sodass sich die Hälfte aller Abgasemissionen des Verkehrs in Luft auflösen – nicht in echt, sondern auf dem Papier, wie Luise Ungeboeck vom Standard schreibt. Die Regierung läßt VW Geschädigte im Regen stehen, pfeift auf  die Gesundheit und Umwelt der Menschen, streitet aber vor Gericht um Schadenersatz von VW für „ihre“ Polizei- und Militärautos. ”Abputzen und kassieren, statt endlich das Problem bei der Wurzel zu packen”, kritisiert Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

Please like & share:

VW: 375.000 Österreicher könnten klagen

| 23.04.2019 | Wirtschaft

Geschätzte 23.000 von 398.000 VW Geschädigten in Österreich sind bereits rechtlich gegen VW vorgegangen, individuell oder über Sammelklagen. „Alle anderen – 375.000 an der Zahl! – haben auch jetzt noch die Möglichkeit, VW zu klagen“, stellt Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV) fest. „Am schnellsten und günstigsten geht’s  wohl über die deutsche Musterfeststellungsklage, die auch uns Österreichern noch offen steht“, schätzt Kolba und bietet VSV-Mitgliedern dabei Hilfe an. „Auch als Privatbeteiligte kann man sich anhängen, wobei dieser Weg mit rechtlichen Stolpersteinen gepflastert ist und länger dauern kann.“(Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

Please like & share:

Kolba: Wiko jetzt auch in Österreich klagen

| 15.04.2019 | Wirtschaft

Den früheren VW-Chef Winterkorn soll jetzt auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Österreich klagen, fordert Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Mit einer Klage nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz kann im Falle einer Verurteilung auf den Weltkonzern zurückgegriffen werden und nicht nur auf das Privatvermögen. Die Chancen auf Schadenersatz für VW-Opfer sind durch die Anklage Winterkorns in Deutschland „erheblich“ gestiegen, meint Kolba. Wer noch nichts gemacht hat, sollte sich schleunigst der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen, wobei  VSV Österreichern und Südtriolern hilft (www.klagen-ohne-risiko.at) (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Please like & share:

Klagen, klagen, klagen

| 07.04.2019 | Wirtschaft

Täglich steigt die Chance, Klagen gegen VW zu gewinnen. Deswegen hilft der Verbraucherschutzverein (VSV) jetzt wieder den VW Opfern aus Österreich und Südtirol, sich der deutschen  Musterfeststellungsklage anzuschließen. „Wer bisher nichts gemacht hat, kann jetzt noch mittun. Für Käufer ohne Rechtsschutz ist das die einzige Chance, sich jetzt noch zu wehren“, informiert VSV-Obmann Peter Kolba. Immer mehr deutsche Höchstgerichte urteilen zugunsten der Kläger, wie zuletzt laut Standard-Exklusivbericht in Erfurt  Und auch der Kartellverdacht der EU-Kommission gegen VW, BMW und Mercedes ist Rückenwind für Käufer manipulierter Autos .(Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

Please like & share:

Gegenforderungen an Autoindustrie

| 02.04.2019 | Wirtschaft

Um ihre Gewinne zu retten, rast die Autoindustrie jetzt rasant in Richtung E-Mobilität.  Damit das Geschäft für die Konzerne aufgeht, müssen aber Käufer und der Staat mitspielen, sprich: zahlen! Doch die Politik darf dem  Druck der Konzerne nicht nachgeben und Gegenforderungen – Nachrüstung! Effektive Sammelklagen! – stellen,, argumentiere ich in einem Kommentar, der im Standard veröffentlicht und hier in Kurzfassung wiedergegeben ist. (Fortsetzung)

20190216_163027

Please like & share:

VKI Sammelklage: Richter lädt Porsche vor

| 24.03.2019 | und Sonstiges, Wirtschaft

Hoffnungsschimmer für VW Geschädigte in Österreich: Für 5. Juli 2019 hat der für die VKI Sammelklage zuständige Richter des Landesgerichts Leoben prominente VW-Vertreter vorgeladen: Wolfgang Porsche und Hans Michel Piech. Nach Einschätzung des VKI Vertrauensanwalts Michael Poduschka wird sich Richter Hannes Rauchenwald, für die Causa für zuständig erklären. „Dann können wir endlich in die inhaltliche Behandlung einsteigen“, sagt Poduschka. (Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

Please like & share:

Schüler: Dreht Köstingers CO2 Schwindel ab

| 18.03.2019 | Wirtschaft

Von einer Umweltministerin wird erwartet, dass sie zumindest über den CO2 Verbrauch richtig informiert. In Österreich, bei Elisabeth Köstinger ist alles anders, wie der Verbraucherschutzverein (VSV) kritisiert. Sie hat amtlich angeordnet, dass die CO2 Werte von Neuwagen in den Schauräumen völlig realitätsfern auszuweisen sind. Wo 133 Gramm CO2 draufsteht, sind 167 Gramm drin! Saftige Sprünge  von 26%, wie bei einem argentinischen Tango! Vielleicht schaffen es ja die umweltbewegten Schüler und Schülerinnen durch ihre Freitagsdemonstrationen, ihr diesen Schwindel abzudrehen. (Fortsetzung)

Tango in Buenos Aires. Foto Helmut Kasper

Tango in Buenos Aires. Foto Helmut Kasper

Please like & share:

NoVA: Löger lügt

| 11.03.2019 | Wirtschaft

Die türkis-blaue Regierung bricht weiterhin ihr Versprechen, keine Steuern zu erhöhen. Beim Kauf eines Neuwagens und bei  neuen Dienstautos greift Finanzminister Hartwig Löger den Autokäufern ungeniert in den Geldbeutel: auch im Jänner hat er mit 37,2 Millionen Euro wieder mehr NoVA kassiert, obwohl die Zulassungen in diesem Monat um 12% eingebrochen sind. Löger lügt, kassiert und kann die zwangsläufigen Mehreinnahmen locker für penetrante Eigenwerbung aus dem Fenster werfen. (Fortsetzung)

 

Staat soll Körberlgeld zurückgeben

Please like & share:

« ältere Artikel | Neuere Artikel »