Themen: Wirtschaft

VW: Jetzt geht’s los

| 27.05.2020 | Wirtschaft

Nach dem glasklaren Urteil des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) geht’s für Diesel-Kläger erst richtig los! Unbestritten ist jetzt, dass der Konzern seine Kunden systematisch “vorsätzlich und sittenwidrig getäuscht“ hat und Schadenersatz leisten muss. Damit sind alle Klagen locker zu gewinnen.  Klage, wer kann, heißt die Devise des Verbraucherschutzvereins (VSV), der über die Website www.klagen-ohne-risiko.at hilft. Für VW kommt es aber noch dicker! Weitere Urteile des  BGH  und des Europäischen Gerichtshofs könnten die Position der Kläger weiter stärken und sich nochmals auf VW und andere Autokonzerne wie Daimler, Opel, Volvo, Fiat und BMW ausweiten.(Fortsetzung)

 

 

VW Dieselgate

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VW: Niederlage durch Höchstgericht

| 25.05.2020 | Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat VW eine deutliche Niederlage verpasst und  den Klägern kräftig Aufwind verschafft. Der Spruch des Höchstgerichts ist eindeutig: VW hat seine Käufer vorsätzlich und arglistig geschädigt und muss dafür Schadenersatz zahlen. „Laufende und künftige Klagen gegen VW in Deutschland sind damit eine g’mahnte Wiesn “, freut sich Dr Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Rund 500  Österreicher und Südtiroler haben mit Hilfe des VSV schon in Deutschland geklagt, ihre Gewinnchancen sind jetzt enorm gestiegen. „Klage, wer noch kann“, rät Kolba und bietet unter www.klagen-ohne-risiko-at  praktische Hilfe (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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VW: Höchstgericht beflügelt Kläger

| 05.05.2020 | Wirtschaft

Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) klärte in der heutigen Verhandlung, dass VW seine Kunden sittenwidrig geschädigt und daher Schadenersatz zu leisten habe. Das Urteil der Höchstrichter, das in ein paar Monaten vorliegen wird, beflügelt alle, die VW in Deutschland geklagt haben  oder klagen werden. Darunter auch Österreicher und Südtiroler, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV)  dort klagen. Wermutstropfen: VW darf Nutzungsgeld kassieren, das den Schadenersatz mindert. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

 

 

 

 

 

 

Viereinhalb Jahre hat es gedauert, bis der Dieselskandal die Höchstrichter in Karlsruhe erreichte. Das Urteil des BGH ist Richtschnur für alle Gerichte in Deutschland. Demnach können alle freuen, die Klagen gegen VW laufen haben oder noch einbringen werden. Auch jene 1.100 Kläger aus Österreich und Südtirol, die der VSV zur deutschen Musterfeststellungsklage vermittelt und denen VW kein Vergleichsangebot gemacht hatte, haben jetzt deutlich bessere Karten. Mehr als  600 haben bereits alle Unterlagen geliefert, um zu klagen. „Täglich kommen neue dazu“, so Kolba. Risiko gehen die Kläger keines ein, da ein Prozess-Finanzierer alle Kosten und Risiken übernimmt und dafür 35% als Erfolgsquote behält.

Den Ausgang der heutigen Verhandlungen in Karlsruhe stuft VSV-Obmann Dr. Peter Kolba als „sehr positiv für die geschädigten Autohalter“ ein, wie Kolba gegenüber der Austria Presseagentur (APA) betonte. Spät, aber doch, muss man hinzufügen, denn die meisten Ansprüche sind mittlerweile längst verjährt und auf Zahlungen hoffen können nur jene, die durchgehalten und VW geklagt haben.Bisher habe es in Deutschland kein Höchstgerichtsurteil im Dieselskandal gegeben, Die deutschen VW-Fahrer, wie wegen ihrer manipulierten Autos  vor Gericht gezogen sind, haben alle auf Rückabwicklung geklagt, sie wollen also ihr Fahrzeug zurückgeben und dafür ihr Geld retour. Im Zuge von Vergleichen ist es aber auch möglich, das Auto zu behalten und sich den Schadenersatz in bar auszahlen zu lassen, so Kolba. Daran ändert das BGH-Urteil nichts.

In einem anderen Punkt wurden die Hoffnungen der Konsumentenschützer enttäuscht. Der BGH hält es für gerechtfertigt, dass VW eine Nutzungsentschädigung für die Zeit verrechnen darf, in der der Kläger mit den Betrugsautos Auto gefahren sind.  Dadurch verringern  sich die Schadenersatzzahlungen je mehr Kilometer man gefahren ist. Trostpflaster: für die Zeit zwischen Klage und Urteil muss VW seinem Kunden Zinsen zahlen:  5% des Kaufpreises. So zahlt es sich für VW nicht aus, ein Verfahren künstlich in die Länge zu ziehen.

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VW: Niederlage vor EuGericht

| 03.05.2020 | Wirtschaft

Starker Rückenwind für VW-Kläger durch die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) Eleanor Sharpston. Ihr Gutachten  „zerbröselt die Argumentation von VW und anderen Autoherstellern, dass in Europa  Abschalteinrichtungen nach EU-Recht zulässig seien“, bringt es Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins ( VSV) auf den Punkt. Das Gutachten ist klipp und klar: Die Abschalteinrichtungen sind illegal, ebenso die beim Update installierten Thermofenster, die Ausrede mit dem Motorschutz zieht nicht und es spielt keine Rolle, ob in den Autos ältere (AGR) oder modernere (SCR-AdBlue) Abgasreinigungs-Systeme eingebaut sind. Der VSV bietet betroffenen Dieselfahrern von VW, Seat, Skoda, Audi und Daimler an , vor deutschen Gerichten individuell zu klagen (www.klagen-ohne-risiko.at) – und zwar kosten- und risikofrei. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW: Mit blauem Auge aus Corona?

| 07.04.2020 | Wirtschaft

VW könnte aus der Corona-Krise mit einem blauen Auge davonkommen.  Aus zwei Gründen. Erstens nimmt der gewinnträchtige Konzern in Österreich und Deutschland für die gestoppte Autoproduktion massiv staatliche Hilfe in Anspruch (Kurzarbeit ist ja nichts anderes!). Zweitens wird  VW für das Verfehlen der CO2 Flottenziele heuer 1 bis 1,5 Milliarden weniger Strafe zahlen als die erwarteten 4,5 Mrd. Euro. Schlicht und ergreifend deshalb, in Europa der Autoverkauf einbricht. (Fortsetzung)

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VW: Nix mit “Deutschland first”?

| 05.03.2020 | und Sonstiges, Wirtschaft

„Deutschland first“ lautet also  die Devise von VW beim Vergleichsangebot, das alle nicht-deutschen Kläger der Musterfeststellungsklage ausgrenzt.  Gut möglich, dass die von VW brutal ausgebremsten Kunden aus Österreich und Südtirol  finanziell gleich oder sogar besser aussteigen! Allerdings müssen sie  VW individuell klagen, was mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins auch risiko- und kostenfrei möglich ist. Der Vorteil:  sie können in Ruhe abwarten, ob das Höchstgericht im Mai verbraucherfreundlich urteilt. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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VW bald ausgetrickst?

| 23.02.2020 | Wirtschaft

VW hat die Chance verpasst, die Musterfeststellungsklage mit einem außergerichtlichen Vergleich rasch aus der Welt zu schaffen. Weil der Konzern Taschenspielertricks (Copyright “die Welt”) nicht lassen konnte, droht ihm neues Ungemach. Prozess-Finanzierer wie myRight bieten VW Klägern nun bis zu  2.000 Euro auf die Hand, wenn sie weiterhin klagen, der Verbraucherschutzverein (VSV) verhandelt eine Lösung für die  ausgegrenzten Kläger aus Österreich und Südtirol. Höchstgerichtliche Urteile könnten die Position der VW Kläger entscheidend stärken. Wenn betrogene Käufer und die düpierte Justiz endlich Zähne zeigen, könnte VW bald ausgetrickst sein. (Fortsetzung)

Jan Eike Andresen (re) und Sven Bode von myRight packen die Causa VW an (Copyright Andresen)

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VW: Österreich nicht ausgrenzen!

| 15.02.2020 | Wirtschaft

So wie es ausschaut, will Volkswagen nur deutschen Kunden 1.350 bis 6.200 Euro als Vergleich anbieten.  „Wir kämpfen dafür, dass auch Österreicher und Südtiroler zwischen einem Vergleich und Verbleib im Musterfeststellungsverfahren wählen können. Es ist nicht einzusehen, dass VW seine ausländische Kunden dermaßen unfair behandelt“, kritisiert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), der 1.100 Österreichern und Südtirolern geholfen hat, bei deutschen der Musterfeststellungsklage mit zu tun. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW brennt wie die Luster

| 06.02.2020 | Wirtschaft

Bei individuellen Klagen, die mit einem Vergleich enden,  zahlt VW „wie die Luster“, sagte Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV)  am Mittwoch in der ORF-TV-Sendung „Konkret“ im Gespräch mit Marvin Wolf.  Zwischen 5.000 und 8.000 Euro sollen sich die Vergleichssummen in Deutschland bewegen, wenn die Kläger ihr Fahrzeug behalten, erfahre ich aus gut informierten Quellen aus Deutschland. Der VSV, bei dem ich im Vorstand mitwirke, bietet VW-Geschädigten an, mit Hilfe von Prozessfinanzierern individuell in Deutschland zu klagen, ohne Risiko und Zusatzkosten (www.klagen-ohne-risiko.at).  (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba im ORF

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SUV-Boom eiskalt kalkuliert

| 21.01.2020 | Wirtschaft

Der SUV Boom in den letzten zwei Jahren ist kein Zufall und wird sich heuer verstärkt fortsetzen. Diese Prognose ist nicht gewagt, sondern von  Autokonzernen eiskalt kalkuliert. Drohende Strafen wegen Verfehlung des CO2 Flottenziels sind für Premium-Anbieter wie Volkswagen keine Abschreckung, weil es heuer noch genug Schlupflöcher gibt. Bis 2021, wenn es ernst wird, wollen die Konzerne dicke Gewinnpölster aufbauen –auch mit Hilfe  staatlicher Förderungen. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

 

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