Themen: Wirtschaft

VW: Kunden austricksen, Konzern retten

| 14.01.2021 | Wirtschaft

 Als Käuferin eines VW-Betrugsdiesels darf ich mich nun auch offiziell verarscht fühlen, genauso wie alle anderen 10 Millionen Kunden weltweit. Wie Klaus Ott von der Süddeutschen Zeitung (SZ) nun exklusiv aufdeckte, legte es VW nach Auffliegen des Dieselskandals bewusst darauf an, seinen Kunden möglichst keinen Schadenersatz zahlen zu müssen. Daher sorgte die VW-Spitze dafür, dass über seine wahrscheinlich kriminellen Machenschaften möglichst nichts nach außen dringt und die Ansprüche auf Schadenersatz verjähren. Kunden bleibt sohin nichts anderes übrig, als VW zu klagen, wo das noch geht (www.klagen-ohne-risiko.at). (Fortsetzung)

VW Abgasskandal

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VW Vergleich mit Republik: Pfui!

| 06.01.2021 | Wirtschaft

Vor einem Jahr geisterte durch die Medien, dass die Republik Österreich mit VW einen außergerichtlichen Vergleich für manipulierte Polizeiautos abgeschlossen hatte. Zwei Millionen Euro soll der Staat für rund 2.500  manipulierte Autos bekommen haben, die vom Innenministerium, Lebensministerium und vom Verkehrsministerium genutzt worden sind, hieß es damals. In Wirklichkeit gab sich die Finanzprokuratur mit mickrigen 600 Euro pro Fahrzeug zufrieden. Lesen Sie, wie es dazu kam und um wieviel besser andere VW-Geschädigte in den USA und Deutschland bisher ausgestiegen sind. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

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2021: Chancen für alte und neue Klagen

| 30.12.2020 | Wirtschaft

Mit einer neuen Klaglawine rechnet der Verbraucherschutzverein (VSV) im kommenden Jahr und ist bereit, Geschädigten auf allen Ebenen zu helfen (www.klagen-ohne-risiko.at). „Wer betrogen hat, soll nicht belohnt werden“, sagt VSV-Obmann Dr. Peter Kolba. Klagen gegen Daimler-Mercedes, Opel, BMV, Fiat und Renault sind ebenso zu erwarten wie neue Klagen gegen neuere VW  Modelle. 2021 wird VW endlich auch in Österreich Vergleichszahlungen leisten, ein Jahre später als in Deutschland. Wer hat die größten Chancen und warum? (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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EuGH-Urteil: Klagen tut not!

| 28.12.2020 | Wirtschaft

Das wegweisende Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gibt Dieselklägern neue Trümpfe in die Hand: nicht nur gegen den VW Konzern und seinen Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche, sondern gegen Autobauer wie Daimler-Mercedes, Fiat, BMW, Renault und Opel, die Autos mit Abschalteinrichtungen verkauft haben. Ausspielen kann man die neuen Trumpfkarten aber nur, wenn man noch im Spiel ist, also seine Ansprüche nicht verjährt sind. Gewinnen kann nur, wer die Konzerne geklagt hat oder noch klagen wird. Wer nichts tut, geht leer aus. Verbraucherschutzorganisationen wie der Verbraucherschutzverein (VSV) helfen dabei, mit oder ohne Rechtsschutzversicherung zu klagen, risiko- und kostenlos (www.klagen-ohne-risiko.at) (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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VW: Jetzt geht’s los

| 27.05.2020 | Wirtschaft

Nach dem glasklaren Urteil des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) geht’s für Diesel-Kläger erst richtig los! Unbestritten ist jetzt, dass der Konzern seine Kunden systematisch “vorsätzlich und sittenwidrig getäuscht“ hat und Schadenersatz leisten muss. Damit sind alle Klagen locker zu gewinnen.  Klage, wer kann, heißt die Devise des Verbraucherschutzvereins (VSV), der über die Website www.klagen-ohne-risiko.at hilft. Für VW kommt es aber noch dicker! Weitere Urteile des  BGH  und des Europäischen Gerichtshofs könnten die Position der Kläger weiter stärken und sich nochmals auf VW und andere Autokonzerne wie Daimler, Opel, Volvo, Fiat und BMW ausweiten.(Fortsetzung)

 

 

VW Dieselgate

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VW: Niederlage durch Höchstgericht

| 25.05.2020 | Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat VW eine deutliche Niederlage verpasst und  den Klägern kräftig Aufwind verschafft. Der Spruch des Höchstgerichts ist eindeutig: VW hat seine Käufer vorsätzlich und arglistig geschädigt und muss dafür Schadenersatz zahlen. „Laufende und künftige Klagen gegen VW in Deutschland sind damit eine g’mahnte Wiesn “, freut sich Dr Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Rund 500  Österreicher und Südtiroler haben mit Hilfe des VSV schon in Deutschland geklagt, ihre Gewinnchancen sind jetzt enorm gestiegen. „Klage, wer noch kann“, rät Kolba und bietet unter www.klagen-ohne-risiko-at  praktische Hilfe (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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VW: Höchstgericht beflügelt Kläger

| 05.05.2020 | Wirtschaft

Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) klärte in der heutigen Verhandlung, dass VW seine Kunden sittenwidrig geschädigt und daher Schadenersatz zu leisten habe. Das Urteil der Höchstrichter, das in ein paar Monaten vorliegen wird, beflügelt alle, die VW in Deutschland geklagt haben  oder klagen werden. Darunter auch Österreicher und Südtiroler, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV)  dort klagen. Wermutstropfen: VW darf Nutzungsgeld kassieren, das den Schadenersatz mindert. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

 

 

 

 

 

 

Viereinhalb Jahre hat es gedauert, bis der Dieselskandal die Höchstrichter in Karlsruhe erreichte. Das Urteil des BGH ist Richtschnur für alle Gerichte in Deutschland. Demnach können alle freuen, die Klagen gegen VW laufen haben oder noch einbringen werden. Auch jene 1.100 Kläger aus Österreich und Südtirol, die der VSV zur deutschen Musterfeststellungsklage vermittelt und denen VW kein Vergleichsangebot gemacht hatte, haben jetzt deutlich bessere Karten. Mehr als  600 haben bereits alle Unterlagen geliefert, um zu klagen. „Täglich kommen neue dazu“, so Kolba. Risiko gehen die Kläger keines ein, da ein Prozess-Finanzierer alle Kosten und Risiken übernimmt und dafür 35% als Erfolgsquote behält.

Den Ausgang der heutigen Verhandlungen in Karlsruhe stuft VSV-Obmann Dr. Peter Kolba als „sehr positiv für die geschädigten Autohalter“ ein, wie Kolba gegenüber der Austria Presseagentur (APA) betonte. Spät, aber doch, muss man hinzufügen, denn die meisten Ansprüche sind mittlerweile längst verjährt und auf Zahlungen hoffen können nur jene, die durchgehalten und VW geklagt haben.Bisher habe es in Deutschland kein Höchstgerichtsurteil im Dieselskandal gegeben, Die deutschen VW-Fahrer, wie wegen ihrer manipulierten Autos  vor Gericht gezogen sind, haben alle auf Rückabwicklung geklagt, sie wollen also ihr Fahrzeug zurückgeben und dafür ihr Geld retour. Im Zuge von Vergleichen ist es aber auch möglich, das Auto zu behalten und sich den Schadenersatz in bar auszahlen zu lassen, so Kolba. Daran ändert das BGH-Urteil nichts.

In einem anderen Punkt wurden die Hoffnungen der Konsumentenschützer enttäuscht. Der BGH hält es für gerechtfertigt, dass VW eine Nutzungsentschädigung für die Zeit verrechnen darf, in der der Kläger mit den Betrugsautos Auto gefahren sind.  Dadurch verringern  sich die Schadenersatzzahlungen je mehr Kilometer man gefahren ist. Trostpflaster: für die Zeit zwischen Klage und Urteil muss VW seinem Kunden Zinsen zahlen:  5% des Kaufpreises. So zahlt es sich für VW nicht aus, ein Verfahren künstlich in die Länge zu ziehen.

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VW: Niederlage vor EuGericht

| 03.05.2020 | Wirtschaft

Starker Rückenwind für VW-Kläger durch die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) Eleanor Sharpston. Ihr Gutachten  „zerbröselt die Argumentation von VW und anderen Autoherstellern, dass in Europa  Abschalteinrichtungen nach EU-Recht zulässig seien“, bringt es Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins ( VSV) auf den Punkt. Das Gutachten ist klipp und klar: Die Abschalteinrichtungen sind illegal, ebenso die beim Update installierten Thermofenster, die Ausrede mit dem Motorschutz zieht nicht und es spielt keine Rolle, ob in den Autos ältere (AGR) oder modernere (SCR-AdBlue) Abgasreinigungs-Systeme eingebaut sind. Der VSV bietet betroffenen Dieselfahrern von VW, Seat, Skoda, Audi und Daimler an , vor deutschen Gerichten individuell zu klagen (www.klagen-ohne-risiko.at) – und zwar kosten- und risikofrei. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW: Mit blauem Auge aus Corona?

| 07.04.2020 | Wirtschaft

VW könnte aus der Corona-Krise mit einem blauen Auge davonkommen.  Aus zwei Gründen. Erstens nimmt der gewinnträchtige Konzern in Österreich und Deutschland für die gestoppte Autoproduktion massiv staatliche Hilfe in Anspruch (Kurzarbeit ist ja nichts anderes!). Zweitens wird  VW für das Verfehlen der CO2 Flottenziele heuer 1 bis 1,5 Milliarden weniger Strafe zahlen als die erwarteten 4,5 Mrd. Euro. Schlicht und ergreifend deshalb, in Europa der Autoverkauf einbricht. (Fortsetzung)

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VW: Nix mit “Deutschland first”?

| 05.03.2020 | und Sonstiges, Wirtschaft

„Deutschland first“ lautet also  die Devise von VW beim Vergleichsangebot, das alle nicht-deutschen Kläger der Musterfeststellungsklage ausgrenzt.  Gut möglich, dass die von VW brutal ausgebremsten Kunden aus Österreich und Südtirol  finanziell gleich oder sogar besser aussteigen! Allerdings müssen sie  VW individuell klagen, was mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins auch risiko- und kostenfrei möglich ist. Der Vorteil:  sie können in Ruhe abwarten, ob das Höchstgericht im Mai verbraucherfreundlich urteilt. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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