Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

Sprit: 6,6 Liter statt 4,8

| 16.01.2019 | Wirtschaft

Die Lücke zwischen den offiziellen Angaben der Hersteller und dem echten Spritverbrauch auf der Straße wird seit Jahren größer. „ 2001 machte sie noch 8 % aus. Inzwischen ist sie auf 39% gewachsen“, verweist der Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), Peter Kolba, auf die brandneue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT), die 1,3 Millionen Daten aus 15 Quellen in acht Ländern bis 2017 auswertet. Kolba hat die erhobenen CO2-Daten in Liter umgerechnet. Ergebnis: 4,8 Liter im Typenschein sind 6,6 l auf der Straße“. (Fortsetzung)

VSV Obmann Peter Kolba und Franz Greil von der AK

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Eiskalte NoVA Erhöhung

| 12.01.2019 | Wirtschaft

Seit September sind die Neuwagenkäufe in Österreich massiv gesunken. Trotzdem hat der Finanzminister massiv mehr NoVA kassiert. “Von September bis November ist die NoVA um 51% gestiegen. Von 1.404 auf 2.126 Euro pro Auto im Schnitt. Das hat der Verbraucherschutzverein (VSV) aufgedeckt, für den ich als Mediensprecherin fungiere.  „Das ist eine eiskalte Steuererhöhung. So wie es ausschaut, hat die Regierung ihr Versprechen gebrochen, keine Steuern zu erhöhen” kritisiert der VSV. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

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Tu Austria rüste nach!

| 06.01.2019 | Wirtschaft

Österreich hat mindestens sieben gute Gründe, Betrugs-Diesel auch hierzulande mit Hilfe von Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller sauberer zu machen, argumentiert Peter Kolbas Verbraucherschutzverein (VSV), dem ich als Vorstandsmitglied angehöre. Kolba: „Seit Deutschland Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Autohersteller beschlossen hat, gibt es keine Ausrede mehr, sie in Österreich abzulehnen“ Der VSV hat bisher  rund 1.000 VW Geschädigten aus Österreich und Südtirol geholfen, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mit zu machen, die mit bisher 372.000 Teilnehmern (!) alle Rekorde gebrochen hat!(Fortsetzung)

Lydia Ninz und Peter Kolba

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Ab April Nachrüstungen möglich

| 04.01.2019 | Wirtschaft

Kurz vor Ende 2018 fixierte Deutschland die Details über Hardware-Nachrüstungen. Kurz davor habe ich Dr. Axel Friedrich in Wien dazu interviewt. Er ist “der“ technische Abgas-Experte Deutschlands schlechthin, der nach seiner Berufszeit im Umweltbundesamt jetzt die Branche  aufmischt. „Nachrüstungen senken Abgase von Diesel-Pkw um 80 bis 90 %“, weiß Friedrich aufgrund selbst durchgeführter Straßentests. Schon im April könnte es Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller geben. Sie auf nur 15 deutsche Städte einzugrenzen hält Friedrich für völlig unrealistisch. (Fortsetzung)

Lyn und Dr. Axel Friedrich_Berlin_Dez. 2018

 

 

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Rückspiegel: Lawine rollt

| 30.12.2018 | Wirtschaft

Der Schneeball wurde zur Lawine. Der  VW Abgasskandal erfasste 2018 endgültig auch Daimler, BMW, Opel und Ford. Besonders Dicke kam’s für Audi: Razzien, Ex-Chef Stadler in Haft, 800 Million Strafzahlung, neue Rückrufe. Eine Milliarde Strafe für VW. Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller rücken in Reichweite. Bei der neuen Musterfeststellungsklage machen über  210.000 Geschädigte mit, darunter 1.000 aus Österreich und Südtirol. Der in Österreich neu belebte Verbraucherschutzverein half dabei tatkräftig und gab das Buch “Diesel-Schäden. Wie Sie sich zur Wehr setzen können!” heraus, geschrieben von Peter Kolba und Lydia Ninz. VKI und Cobin Claims brachten Sammelklagen ein. (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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VW Skandal weitet sich aus

| 22.12.2018 | Wirtschaft

Vom VW Abgasskandal sind in Österreich mehr Autos erfasst als ursprünglich bekanntgegeben, teilt das Verkehrsministerium auf meine Anfrage mit. Erstens ist die Zahl der manipulierten Autos (EA 189) von  388.000 auf 397.400 angesprungen, weil 11.482 privat importierte Autos nicht berücksichtigt worden waren.  Zweitens sind in einer zweiten Rückrufwelle  1.922 „große“ Autos von Audi (A8, A6/A7)und Porsche (Cayenne, Macan) dazugekommen. (Fortsetzung)

Manipulierte Autos

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Fahrverbote für modernste Diesler?

| 16.12.2018 | Wirtschaft

Laut EU-Gerichtsurteil drohen Fahrverbote für ganz moderne Diesel-Pkw (Abgasnorm Euro 6d-temp) in Paris, Brüssel und Madrid. Das Gericht kippte die weniger strengen Grenzwerte für Stickstoffoxid, die auf Druck deutscher Autohersteller von der EU-Kommission vor zwei Jahren beschlossen worden waren. (Siehe dazu auch  „Diesel-Schäden. Wie Sie sich zur Wehr setzen können“ von Peter Kolba/Lydia Ninz, MyMorawa, Seite 43). Davon könnten deutsche Autobauer jetzt profitieren. (Fortsetzung)

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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Köstingers CO2 Lüge bei Autokäufen

| 13.12.2018 | Wirtschaft

Kein Witz, auch keine Fake-News. In Österreich müssen Autokäufer über den wahren CO2-Verbrauch angelogen werden. Und zwar amtlich, durch eine Verordnung der Nachhaltigkeitsministerin Köstinger. Das hat die Liste Jetzt (Liste Pilz) und ihr Bürgerrechtssprecher Peter Kolba aufgedeckt. Der Unterschied ist enorm. (Fortsetzung)

 

Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins VSV

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VW: Auch Firmen nützt Sammelklage

| 11.12.2018 | Wirtschaft

Tausenden privaten VW Geschädigten aus Österreich und Südtirol hat der österreichische Verbraucherschutzvereins (VSV) bisher geholfen, bei der neuen deutschen Sammelklage gegen VW mit zu tun, bei der bereits 81.000 Geschädigte mitmachen. Dabei hat VSV-Obmann Peter Kolba  eine interessante Möglichkeit für Unternehmer entdeckt, davon zu profitieren. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW: Klage-Lawine rollt!

| 10.12.2018 | Wirtschaft

81.000 VW Geschädigte haben sich in den ersten zwei Wochen zur neuen Sammelklage in Deutschland angemeldet und damit alle Erwartungen übertroffen. Peter Kolbas  Verbraucherschutzverein (VSV) hat bisher knapp 1.000 Geschädigten aus Österreich und Südtirol geholfen, dabei mit zu tun. Beflügelt werden die Klagen durch die vielen positiven Gerichtsurteile bei Einzelklagen in Deutschland zu Gunsten der Autokäufer. Wer klagen will, muss es rasch tun. (Fortsetzung)

Ninz, Kolba, Eisenriegler vom VSV

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