Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

Hofers Bärendienst

| 29.08.2019 | Wirtschaft

Wenn Wahlkämpfer Norbert Hofer jetzt eine Abwrackprämie für ältere Dieselautos vorschlägt, tut er der Branche einen Bärendienst. Potenzielle Käufer werden jetzt erst recht zuwarten, bis Hofer seine Idee vielleicht Ende 2019 umsetzten kann. Hofer versucht damit auch vom Hauptproblem abzulenken: dass es für Umwelt und Gesundheit viel wichtiger ist, endlich Hardware-Nachrüstungen für Schummel-Autos auf Kosten der Hersteller durchzusetzen, meint zu Recht Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Unser Buch über den Dieselskandal haben wir Hofer eigenhändig zur Information überreicht. (Fortsetzung)

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Piech und der Abgasskandal

| 27.08.2019 | Wirtschaft

Ferdinand Piech, legendärer Autobauer, Familienpatriarch und reichster Österreicher, ist tot. Im VW Abgasskandal spielte er eine äußerst bemerkenswerte, bislang aber wenig beachtete Rolle. „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“, ließ er am 10. April 2015 via „Spiegel“ wissen. Im selben Monat trat er als Vorsitzender des Aufsichtsrats des VW-Konzerns zurück und gab – nach verlorenem Machtkampf – ein Jahr später seine Firmenanteile für eine Milliarde Euro an die Familie ab. Vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat er führende Manager und Aufsichtsräte des Konzerns im Abgasskandal aber massiv belastet. (Fortsetzung)

 

Manipulierte Autos

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VW: Alle Updates illegal?

| 22.08.2019 | Wirtschaft

Der VW Konzern hat bei den Software-Updates neuerlich geschwindelt. Das sieht das Landesgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil als erwiesen an: die Software-Updates sind illegal, weil die Abgasreinigung nicht ständig, sondern immer nur bei bestimmten Temperaturen funktioniert. „Das noch nicht rechtskräftige Sensationsurteil stärkt alle betrogenen Autobesitzer enorm, auch in Österreich.  Ich kann allen nur raten, zu klagen. Entweder individuell via Rechtsschutzversicherung oder sich der  deutschen Musterfeststellungsklage anzuschließen“, rät Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Letzteres kann man mit Hilfe des VSV noch bis Ende August tun: www.klagen-ohne-risiko.at (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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Nachrüstung jetzt: Umweltprogramm sofort

| 16.08.2019 | Wirtschaft

Österreichs Regierung und wahlkämpfende Parteien können jetzt zeigen,  wie ernst sie Umweltschutz nehmen. Soeben hat Deutschland eine Hardware-Nachrüstung für  die ersten 70 Schummel-Fahrzeuge des VW Konzerns genehmigt, die Abgas-Emissionen stark senken.. „Es gibt keine Ausrede mehr, diese Umrüstungen auch in Österreichs Schummel-Diesel einzubauen: So rasch wie möglich, auf Kosten und mit Garantie des Herstellers“, fordert Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Auf der VSV-Website www.klagen-ohne-risiko.at sind alle 70 genehmigten Umrüst-Dieselfahrzeuge für Euro 5  der Marken VW, Skoda, Audi und Seat zu finden. (Fortsetzung)

Lydia Ninz und Dr. Axel Friedrich_Berlin_Dez. 2018

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Audi: Klagen tut not

| 11.08.2019 | Wirtschaft

Der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) hat Audi bei der Österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft angezeigt. In der von Rechtsanwalt Michael Poduschka eingereichten Sachverhaltsdarstellung geht es um größere Premium-Modelle der Euroklasse Euro 6 von Audi und Porsche sowie um den VW Touareg. In diese Pkw wurde offensichtlich bis ins Jahr 2018 hinein illegale Abschalteinrichtungen eingebaut – zwei Jahre nach Platzen des VW-Dieselskandals! VSV-Obmann Peter Kolba hilft Geschädigten über die Website www.klagen-ohne-risiko.at, sich dem Ermittlungsverfahren als Privatbeteiligte anzuschließen. Auch die Geschädigten  manipulierter kleinerer Dieselfahrzeuge der Euroklasse 5 können sich mit Hilfe des VSV noch bis Ende August der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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Hoffnung durch Geheimpapiere

| 05.08.2019 | Wirtschaft

Was das Handelsblatt jetzt veröffentlichte, liefert Geschädigten von manipulierten VW und Audi-Pkw neue Munition bei Klagen gegen den Konzern. Wer will, kann sich noch zur Wehr setzten, auch als Österreicher! Bis Ende August hat man noch Zeit, sich mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) bei der deutschen Musterfeststellungsklage anzuhängen, anmelden unter www.klagen-ohne-risiko.at. Hier die neuen Fakten. (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, Dr. Axel Friedrich

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VW-Klage: Ausländer raus?

| 05.07.2019 | Wirtschaft

Das Oberlandesgericht Braunschweig stellt nun in Frage, ob die deutsche Musterfeststellungsklage gegen VW auch für  ausländische Geschädigte geeignet ist. “Diese Gerichtorganisation will die Beteiligung von Ausländern nun offensichtlich behindern”, wehrt sich Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Der VSV hat bisher über 1.100 Geschädigten aus Österreich und Südtirol dabei geholfen, sich in das deutsche Klagsregister einzutragen. “Das werden wir auch weiterhin machen”, kündigte der VSV Obmann an. Man kann sich über www.klagen-ohne-Risiko.at Hilfe holen. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

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Staaten kassieren, Kunden verlieren

| 04.06.2019 | Wirtschaft

Staaten kassieren, Kunden verlieren. Das trifft auf den Dieselskandal zu. In Österreich ist es die NoVA, in Deutschland sind es die Bußgelder, die VW, Audi, Porsche und Bosch anstandslos gezahlt haben. Die insgesamt 2,4 Milliarden Euro kassieren aber die Länder, während die Autokäufer leer ausgehen und auf ihren Schäden sitzen bleiben, sofern sie sich nicht wehren. Bis Ende September kann man sich noch der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen, auch aus Österreich (www.klagen-ohne-risiko.at(Fortsetzung)

Der Standard

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Kassa statt Klima

| 30.05.2019 | Wirtschaft

Eine Verdoppelung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) droht für 2020, falls der Nationalrat nicht rasch eine Übergangslösung beschließt. Wenn nichts passiert, kassiert der Staat im nächsten Jahr knapp eine Milliarde NoVA, doppelt soviel als jetzt. Im Schnitt würde sich die NoVA von 1.400 auf 2.800 Euro verdoppeln. „Unter dem Deckmantel der Ökologisierung wird hier eiskalt abkassiert“ kritisieren wir vom Verbraucherschutzverein (VSV). (Fortsetzung)

 

Lydia Ninz und Peter Kolba

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ÖVP pfeift auf Verbraucherschutz

| 21.05.2019 | Wirtschaft

Mit einer einzigen Ausnahme – die ÖVP-  haben alle wahlwerbenden Parteien vor den EU-Wahlen wichtige Fragen des Verbraucherschutzvereins (VSV) beantwortet.  Die ÖVP – egal ob türkis oder schwarz – pfeift offensichtlich auf den Verbraucherschutz. Voggenhuber (Europa 1), Schieder (SPÖ), Gamon (Neos), Anastasiou (KPÖ) und  Vilimsky (FPÖ) sprachen sich klar für eine Hardware-Nachrüstung manipulierter Diesel-Autos auf Kosten der Autohersteller aus, um Dieselverbote und Wertverluste zu verhindern. Einzig Werner Kogler (Grüne)  tritt für Dieselfahrverbote aus Umweltgründen, aber  - immerhin – auch für eine Entschädigung der Betroffenen ein. (Fortsetzung)

Johannes Voggenhuber, Europa 1

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