Tag: VW Dieselskandal

VW Dieselskandal: Kein Ende in Sicht

| 18.09.2021 | Wirtschaft

Heute vor sechs Jahren ist der VW Dieselskandal geplatzt. Als Betroffene habe ich diesen größten Skandal in Deutschlands Wirtschaftsgeschichte nach dem zweiten Weltkrieg in diesem Blog minutiös verfolgt. Den aktuellen Stand habe ich in aktuellen Interviews mit News, ORF-Radio-help und in einem Gastkommentar in  der Wiener Zeitung widergegeben. Fazit: Der Abgasskandal umfasst nahezu die ganze Branche. VW behandelt uns österreichischen Kläger wie Kunden zweiter Kasse. Wer nicht klagt, bleibt übrig. Der Rechtsstaat funktioniert zu holprig und es braucht unabhängige Verbraucherschutzorganisationen, die länderübergreifend agieren können und mit rechtlich effizienten Instrumenten ausgestattet sein müssen. (Fortsetzung)

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Schadenersatz auch nach Weiterverkauf

| 26.08.2021 | Wirtschaft

Der VW Dieselskandal jährt sich am 18. September zum 6. Mal.  Manche VW Käufer haben – so wie ich – schon längst die Lust am Weiterfahren verloren und ihren Betrugsdiesel  längst verkauft. Trotzdem steht mir und allen anderen in der selben Situation Schadenersatz zu, sofern wir VW geklagt haben. Das hat der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, ein Weiterverkauf bremst einen etwaigen Schadenersatz nicht aus. (Forstsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

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Tausende Euro erstritten, Auto bleibt

| 23.08.2021 | Wirtschaft

Der zähe Kampf gegen den Volkswagenkonzern hat sich doch noch ausgezahlt. 6.000 Euro musste Volkswagen an eine Käuferin in Kärnten für ihren A3 Audi Sportback zahlen. Im Gegensatz zu einem betrogenen Käufer aus dem Burgenland, der ebenfalls via Gericht mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) Schadenersatzgeld von VW erstritten hatte, darf diese Kundin aus Kärnten ihr zehn Jahre altes Dieselauto behalten, das mit dem Betrugsdiesel EA 189 ausgestattet war. (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, VSV

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Behörde ließ VW Käufer deppert sterben

| 28.04.2021 | Wirtschaft

Dieselkäufer wurden nicht nur von VW jahrzehntelang betrogen. Auch die zuständige Behörde und das Verkehrsministerium in Deutschland haben geschädigte VW-Kunden jahrelang deppert sterben lassen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat (KBA) hat tatenlos zugeschaut, wie VW Anwälte Öffentlichkeit und Gerichte mit falschen Argumenten zum Narren hielten, die von ihm widerlegt worden waren. Das beweisen geheim gehaltene Dokumente, die von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) nach 12 (!!) mühsamen Prozessen „herausgeklagt“ und jetzt veröffentlicht wurden. Erschütternd: den Beteiligten war von vornherein klar, dass die verordneten Software-Updates keine wesentliche Senkung des schädlichen Abgases (NOX) bringen werden und neuere VW Modelle haben auch wieder zwei verschiedene Betriebsmodi eingebaut. (Fortsetzung)

Dr. Remo Klinger, der für DUH geheime Akten herausklagte

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VW Vergleich mit Republik: Pfui!

| 06.01.2021 | Wirtschaft

Vor einem Jahr geisterte durch die Medien, dass die Republik Österreich mit VW einen außergerichtlichen Vergleich für manipulierte Polizeiautos abgeschlossen hatte. Zwei Millionen Euro soll der Staat für rund 2.500  manipulierte Autos bekommen haben, die vom Innenministerium, Lebensministerium und vom Verkehrsministerium genutzt worden sind, hieß es damals. In Wirklichkeit gab sich die Finanzprokuratur mit mickrigen 600 Euro pro Fahrzeug zufrieden. Lesen Sie, wie es dazu kam und um wieviel besser andere VW-Geschädigte in den USA und Deutschland bisher ausgestiegen sind. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

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VW: Niederlage durch Höchstgericht

| 25.05.2020 | Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat VW eine deutliche Niederlage verpasst und  den Klägern kräftig Aufwind verschafft. Der Spruch des Höchstgerichts ist eindeutig: VW hat seine Käufer vorsätzlich und arglistig geschädigt und muss dafür Schadenersatz zahlen. „Laufende und künftige Klagen gegen VW in Deutschland sind damit eine g’mahnte Wiesn “, freut sich Dr Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Rund 500  Österreicher und Südtiroler haben mit Hilfe des VSV schon in Deutschland geklagt, ihre Gewinnchancen sind jetzt enorm gestiegen. „Klage, wer noch kann“, rät Kolba und bietet unter www.klagen-ohne-risiko-at  praktische Hilfe (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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Hardware-Nachrüstung mit den Grünen?

| 17.01.2020 | Wirtschaft

Beim Diesel-Skandal kann die neue türkis-grüne Regierung gleich beweisen, ob sie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen kann und ob Transparenz mehr ist als nur ein Wort. Wie das geht, argumentiere ich kürzlich in einem Kommentar der Anderen im Standard. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Staatsversagen

| 18.09.2019 | Wirtschaft

Heute vor vier Jahren ist der VW Dieselskandal aufgeflogen.  Er ist zu einer gigantischen Lawine angewachsen, die längst andere Konzerne wie Mercedes, Opel, BMW, Fiat-Chrysler und Bosch mitgerissen und Umwelt, Gesundheit der Menschen und Verbraucherschutz überrollt hat.  Behörden und Politik haben beim Wegräumen komplett versagt (siehe mein Kommentar im Standard). Alle Hoffnungen ruhen in der Justiz. Der Verbraucherschutzverein (VSV)  hilft 1.100 Betroffenen aus Österreich und Südtirol dabei, bei der deutschen Musterfeststellungsklage mit zu tun, so Peter Kolba heute im Ö1  Frühjournal. (Fortsetzung)

Ninz, Kolba, Eisenriegler vom VSV

 

 

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Diesel: Ministerin für “Kleine”

| 17.09.2018 | Wirtschaft

Die deutschen Autohersteller Daimler-Mercedes, BMW, Opel und der VW-Konzern haben sich verpflichtet, bis Jahresende freiwillige Software-Updates bei ganz neuen Dieselfahrzeugen der Abgasklasse Euro 6 durchzuführen. Konsumentenschutzministerin Beate Hartinger-Klein unterstützt die Forderung des Verbraucherschutzvereins (VSV), die betroffenen Autokunden diesmal genau zu informieren und ihnen eine hieb- und stichfeste Garantie zu geben, damit sie nicht auf etwaigen Folgeschäden sitzen bleiben. „Ich unterstütze alles, was vor allem den Kleinen hilft“, erklärte die Ministerin auf Anfrage bei der Montag-Pressekonferenz. (Fortsetzung)

Lydia Ninz überreicht Ministerin Beate Hartinger-Klein das mit Peter Kolba geschriebene Buch "Diesel-Schäden"

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Jetzt oder nie: Sammelklage neu

| 02.04.2018 | Wirtschaft

  Am 4. April hat die Regierung die letzte Chance, für VW-Geschädigte in Österreich zu retten, was noch zu retten ist.  Die Mehrheit der Abgeordneten braucht nur der “Sammelklage neu” zuzustimmen, die Peter Kolba von der Liste Pilz ausgearbeitet und in den Justizausschuss gebracht hat. Damit wäre es möglich, ein Vergleich für alle 394.000 VW-Betroffenen in Österreich durchzudrücken, noch bevor am 18. September alle Fristen verfallen. (Fortsetzung)

Zum Youtube Video mit Peter Kolba

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