Tag: VW Dieselskandal

VW: Niederlage durch Höchstgericht

| 25.05.2020 | Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat VW eine deutliche Niederlage verpasst und  den Klägern kräftig Aufwind verschafft. Der Spruch des Höchstgerichts ist eindeutig: VW hat seine Käufer vorsätzlich und arglistig geschädigt und muss dafür Schadenersatz zahlen. „Laufende und künftige Klagen gegen VW in Deutschland sind damit eine g’mahnte Wiesn “, freut sich Dr Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Rund 500  Österreicher und Südtiroler haben mit Hilfe des VSV schon in Deutschland geklagt, ihre Gewinnchancen sind jetzt enorm gestiegen. „Klage, wer noch kann“, rät Kolba und bietet unter www.klagen-ohne-risiko-at  praktische Hilfe (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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Hardware-Nachrüstung mit den Grünen?

| 17.01.2020 | Wirtschaft

Beim Diesel-Skandal kann die neue türkis-grüne Regierung gleich beweisen, ob sie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen kann und ob Transparenz mehr ist als nur ein Wort. Wie das geht, argumentiere ich kürzlich in einem Kommentar der Anderen im Standard. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Staatsversagen

| 18.09.2019 | Wirtschaft

Heute vor vier Jahren ist der VW Dieselskandal aufgeflogen.  Er ist zu einer gigantischen Lawine angewachsen, die längst andere Konzerne wie Mercedes, Opel, BMW, Fiat-Chrysler und Bosch mitgerissen und Umwelt, Gesundheit der Menschen und Verbraucherschutz überrollt hat.  Behörden und Politik haben beim Wegräumen komplett versagt (siehe mein Kommentar im Standard). Alle Hoffnungen ruhen in der Justiz. Der Verbraucherschutzverein (VSV)  hilft 1.100 Betroffenen aus Österreich und Südtirol dabei, bei der deutschen Musterfeststellungsklage mit zu tun, so Peter Kolba heute im Ö1  Frühjournal. (Fortsetzung)

Ninz, Kolba, Eisenriegler vom VSV

 

 

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Diesel: Ministerin für “Kleine”

| 17.09.2018 | Wirtschaft

Die deutschen Autohersteller Daimler-Mercedes, BMW, Opel und der VW-Konzern haben sich verpflichtet, bis Jahresende freiwillige Software-Updates bei ganz neuen Dieselfahrzeugen der Abgasklasse Euro 6 durchzuführen. Konsumentenschutzministerin Beate Hartinger-Klein unterstützt die Forderung des Verbraucherschutzvereins (VSV), die betroffenen Autokunden diesmal genau zu informieren und ihnen eine hieb- und stichfeste Garantie zu geben, damit sie nicht auf etwaigen Folgeschäden sitzen bleiben. „Ich unterstütze alles, was vor allem den Kleinen hilft“, erklärte die Ministerin auf Anfrage bei der Montag-Pressekonferenz. (Fortsetzung)

Lydia Ninz überreicht Ministerin Beate Hartinger-Klein das mit Peter Kolba geschriebene Buch "Diesel-Schäden"

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Jetzt oder nie: Sammelklage neu

| 02.04.2018 | Wirtschaft

  Am 4. April hat die Regierung die letzte Chance, für VW-Geschädigte in Österreich zu retten, was noch zu retten ist.  Die Mehrheit der Abgeordneten braucht nur der “Sammelklage neu” zuzustimmen, die Peter Kolba von der Liste Pilz ausgearbeitet und in den Justizausschuss gebracht hat. Damit wäre es möglich, ein Vergleich für alle 394.000 VW-Betroffenen in Österreich durchzudrücken, noch bevor am 18. September alle Fristen verfallen. (Fortsetzung)

Zum Youtube Video mit Peter Kolba

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Hört Köstinger die Signale?

| 31.03.2018 | Wirtschaft

Was Deutschlands neue Umweltministerin Svenja Schulze (SPD)  in der „Zeit“ gesagt hat, ist absolut lesenswert. Unmissverständlich fordert Schulze, dass die „Autoindustrie die Nachrüstungen zahlen muss“. Hoffentlich reagiert Österreichs (gar nicht mehr so neue) Umweltministerin Elisabeth Köstinger auf die starken Signale ihrer deutsche Kollegin, wenn sie nach Ostern die hiesige Klima- und Umweltstrategie vorstellt. (Fortsetzung)

 

Weg mit alten Stinkern

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VW: Müllers Gage

| 18.03.2018 | Wirtschaft

Ein einziger Manager ist VW halb so viel Wert als alle 384.000 betrogenen Kunden in Österreich zusammen. Rund 10 Millionen bekam VW Boss Matthias Müller für ein einziges Jahr, für 2017. Die  Software-Updates für alle 384.000 Schummelautos in Österreich kosten VW schätzungsweise 20 Millionen Euro. Warum der VW-Konzern nicht so billig davonkommen soll und echte Nachrüstungen der Autos auf seine Kosten ein Gebot der Stunde  sind, habe ich in meinem Gastkommentar für die Wiener Zeitung (15.3.2018, Seite 2) begründet. (Fortsetzung)

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VW: Knapp 90% zurückgerufen

| 12.03.2018 | und Sonstiges

Vor zweieinhalb Jahren haben die (nicht mehr amtierenden) Verkehrsminister Deutschlands und Österreichs den Rückruf manipulierter VW Autos angeordnet. 335.800 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Skoda und Seat haben in Österreich das Software-Update aufgespielt bekommen, bestätigt mir die Porsche Holding auf Anfrage. Bei insgesamt 384.500 betroffenen Autos sind das genau 87,3 Prozent, also knapp unter 90 Prozent. (Fortsetzung)

Update vollzogen

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Diesel pfui, Benziner hui

| 18.02.2018 | Wirtschaft

Diesel pfui, Benziner hui.  Im Jänner wurden erstmals mehr Benzin-Pkw neu zugelassen als Diesel. Die “Dieselhochburg” Österreich kippt. Die privaten Käufer haben diese Wende allerdings schon 2017 geschafft: Zwei-Drittel kauften einen Benziner. Da die Firmen aber noch massiv  Diesel bevorzugten, dominierte Diesel im Vorjahr noch knapp den Neuwagenmarkt. (Fortsetzung)

 

VW Käfer

VW Käfer

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Abgas: Tun statt totschweigen

| 15.02.2018 | Wirtschaft

Höchste Zeit, dass die Regierung die Auto-Abgasprobleme endlich anpackt statt sie tot zu schweigen. Die Stickstoff-Emissionen sind mit  136.480 Tonnen  (aktuellster Stand aus 2015) viel zu hoch, nur 103.000 Tonnen sind erlaubt. In Deutschland diskutiert man Gratis-Öffis für alle, Fahrverbote und Hardware-Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge. Bei uns? Wird verschoben, abgelenkt und kräftig Körberlgeld kassiert. (Fortsetzung)

Staat soll Körberlgeld zurückgeben

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