VW: VKI Wettrennen gegen Zeit

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„Während der VW-Konzern auf die Rückrufaktion vertröstet, verfallen Tag für Tag die rechtlichen Ansprüche seiner Kunden. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, betont Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). In Deutschland sind es Tausende, in Österreich wahrscheinlich Hunderte pro Tag. Im Wettrennen gegen die Zeit hat der VKI den VW Konzern nun aufgefordert, eine umfassende Verjährungsverzichtserklärung abzugeben.  45.000 Interessierte haben sich der VKI Sammelaktion angeschlossen, davon 18.200 alle Unterlagen ausgefüllt. Dr. Peter Kolba und sein Team haben damit die…

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VW: 18 Prozent mehr CO2?

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Der CO2 Skandal bei VW weitet sich aus. Laut Bericht des deutschen Wirtschaftsmagazins „Bilanz“ sind  24 Benzinmodelle betroffen (u.a. Jetta, Polo, Seat, Leon), weit mehr als bisher bekannt.  „Beim CO2-Ausstoß wird die Abweichung zu den offiziellen Angaben auf rund 18 Prozent geschätzt“, schreibt „Bilanz“. Wenn das stimmt, kommen auf VW Strafzahlungen nach Brüssel in Milliardenhöhe zu, weil die vorgeschriebenen CO2 Durchschnittswerte dann kaum einzuhalten sind. Mehr als die Hälfte der 800.000 CO2-manipulierten Fahrzeuge sind neue Modelle ( 2016), die gerade ausgeliefert werden.  Aber…

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VW Skandal: Kampf für Fairness

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„Für betroffene Kunden dürfen aus der VW Affäre keine Nachteile entstehen: das gilt für die Kfz Steuer und andere mögliche Belastungen. Kosten muss der VW Konzern übernehmen.“ Das fordert nicht der österreichische Verkehrsminister, sondern der deutsche. Von einer fairen Kompensation für alle VW-Opfer sind wir in Österreich jedenfalls weit entfernt, wie die jüngsten Hinweise zeigen. Dafür müssen wir Opfer uns schon selbst auf die Hinterfüße stellen. (Fortsetzung)     VW hat zugegeben, bei Stickoxiden (NOX) und beim Ausstoß von Kohlendioxid…

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VW: Milliardenstrafen drohen

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Milliardenstrafen drohen VW  nicht nur, weil der Konzern wegen der CO2 Manipulation nachträglich Steuern zahlen muss und alle betrogenen Kunden sehr leicht Schadenersatz für falsche Normverbrauchsangaben fordern können (siehe Blog). Das gefährlichste Damoklesschwert, das über VW hängt, ist eine EU-Vorschrift über den sogenannten Flottenverbrauch, die  2015 erstmals voll greift.  Autokonzerne müssen demnach einen CO2 Ausstoß von durchschnittlich 130 g/km erreichen, sonst drohen ihnen Strafen in Milliardenhöhe. Für VW ist fraglicher denn je, ob dieses Ziel erreicht werden kann. (Fortsetzung)  …

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VW Dieselgate: Schaden beim Tanken

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VW hat nicht nur bei Stickoxid (NOX) betrogen, sondern auch bei Treibstoff-Verbrauch und CO2 Ausstoß. Bei 800.000 Fahrzeugen wurden diese zwei Werte „nach unten gefälscht“, davon 200.000 auf Deutschlands Straßen und 98.000 Benziner. Dies erklärte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (Link zum Video).  Damit ist nun endgültig Feuer am Dach. Aus drei Gründen: Erstens spürt man den Treibstoffverbrauch bei jedem Tanken, was sehr interessante Perspektiven für Schadenersatzansprüche eröffnet. Zweitens spielt der CO2 Ausstoß bei der Besteuerung eine große Rolle, was Rückforderungen recht…

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Dieselgate: Mittun bei VKI-Rekord

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Zehn Prozent aller VW Dieselgate-Opfer in Österreich haben sich bisher für die Sammelaktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI)  gemeldet. Das sind über 33.200 Kunden von VW, Seat, Audi und Skoda. Dr. Peter Kolba und sein Team haben damit die größte Sammelaktion gestartet, die es in Österreich jemals gegeben hat. Auch die anderen 90 Prozent Dieselgate-Opfer können bei dieser VKI Aktion noch mittun (www.verbraucherecht.at). Sie haben damit deutlich bessere Karten für Schadenersatz und erhalten obendrein aktuelle Informationen über den Stand der…

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Dieselgate: Neue Wege

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Um die Chancen der Betroffenen von VW Dieselgate zu erhöhen, greift der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nun zu einem für Österreich völlig neuen Instrument. „Über eine niederländische Stiftung streben wir einen Generalvergleich mit VW für sämtliche geschädigte Fahrzeughalter an“, erklärt mir Dr. Peter Kolba vom VKI und schildert im Detail, wie das funktionieren  und was es bringen soll. (Fortsetzung)     In den Niederlanden wurde auf Initiative des VKI-Vertrauensanwaltes Eric Breiteneder bereits eine gemeinnützige Stiftung „Volkswagen Car Claim“ gegründet. Diese…

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Dieselgate: Nur freiwillig, nicht per Gesetz

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Während Deutschlands Regierung bei Dieselgate klare Worte findet ("Betrug")  und gemeinsam mit einer Behörde eine genaue Marschroute vorgibt, überließ Österreichs Regierung die 364.000 Betroffenen vier Wochen lang ihrem Schicksal. Bis Verkehrsminister Alois Stöger zur Monatsmitte in dürren Worten mitteilte, nach deutschem Vorbild ebenfalls eine Rückaktion starten zu wollen.  Zusätzliche Verwirrung stiften nun die Briefe von VW und Audi, in denen von einer rechtsverbindlichen Rückholaktion keine Rede ist. So wie es aussieht, ist für Österreich tatsächlich „nur“ ein freiwillige Rückholaktion geplant und…

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Dieselgate: Blamabler Brief

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Am Freitag 16. Oktober 2015 ist der Brief von VW bei mir per Post gekommen. Datiert ist er mit 8. Oktober 2015, versendet wurde er vom Versicherungsverband. Der Inhalt ist sehr enttäuschend und wirft mehr Fragen auf  als er Antworten gibt. (Fortsetzung)     Mit keinem Wort erwähnt VW in diesem Brief, dass an meinem Auto manipuliert wurde. Es heißt einfach nur „ dass an Ihrem/n nachfolgend angeführten Fahrzeug/en Nacharbeiten erforderlich sein werden“. Ich darf nun also rätseln, ob nicht…

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