Tag: VW Abgassandal

Länder kassieren, Käufer zahlen drauf

| 08.06.2021 | Wirtschaft

Dass Ex-VW-Boss Winterkorn dem Konzern für das angerichtete Dieseldesaster von seiner Versicherung 11,5 Mio. Euro an VW überweisen lässt und Ex-Audi-Chef Stadler weitere 4,1 Millionen Euro (ebenso über seine Versicherung) und VW in Summe von seiner D&O-Versicherung flotte 270 Mio. Euro kassiert, sind nicht die einzigen skurrilen Geldflüsse in dieser Angelegenheit. In Deutschland haben drei Bundesländer als Folge des Abgasskandals zusammen stolze 3,3 Milliarden Euro an Bußgeldern kassiert, während Millionen Käufer von Betrugsdiesel bisher leer ausgegangen sind oder sich ein paar Tausend Euro mühsam herausklagen mussten. VW, Audi, BMW, Porsche, Daimler und der Zulieferer Bosch haben diese Bußgelder anstandslos an Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg gezahlt und damit die fahrlässige Vernachlässigung der Aufsichtspflicht in Sachen Abgas zugegeben. (Fortsetzung)

Foto: Privat

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Fast fix: Software-Update mit Betrugsfenstern illegal

| 27.05.2021 | Wirtschaft

So gut wie fix: Der Europäische Gerichtshof  (EuGH)  wird die Software-Updates für Dieselautos für illegal erklären, in denen “Betrugsfenster” (vulgo Thermofenster) eingebaut sind. Das ergibt sich logisch zwingend  aus dem jüngsten Beschluss des EuGH von 6.Mai 2021, wenngleich das spezielle Urteil  über Software-Updates noch aussteht. Im jetzigen Beschluss hat der EuGH sein wegweisendes Urteil von Dezember bekräftigt und alle Arten von Abschalteinrichtungen verboten, die bei der Zulassung von Autos deren Abgaswerte systematisch verbessern. Für Millionen von Geschädigten tun sich neue Chancen auf, egal ob sie ihre  Autos  von VW, Daimler-Mercedes, Opel, Renault, Peugeot oder Fiat gekauft haben. (Fortsetzung)

Dieselgate geht in die nächste Runde

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Braunschweig wir kommen

| 27.09.2019 | Wirtschaft

Montag 30. September 2019 ist es soweit. Um 10 Uhr beginnt in der Stadthalle in Braunschweig das erste Mammut-Verfahren gegen VW in Deutschland – vier Jahre nach Platzen des Abgasskandals. Mit 438.000 Beteiligten ist diese Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) das bisher größte Konsumentenschutzverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Darunter befinden sich  1.100 aus Österreich und Südtiroler, die sich mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) im Klagregister eingetragen haben. Peter Kolba und ich sind direkt dabei! (Fortsetzung)

Kolba_Ninz_20190923_Foto VSV2

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VW Skandal: Umwelt vergessen!

| 15.09.2019 | Wirtschaft

Vier Jahre seit Platzen des VW Skandals steht fest: viel zu viele Autos mit viel zu hohen Abgaswerten verdrecken nach wie vor tagtäglich unsere Luft. Wie neueste, alarmierende Zahlen des Deutschen Umweltbundesamtes zeigen, stoßen Diesel-Pkw der Abgasklasse Euro 5  noch viel mehr  gesundheitsschädliches Stickstoffoxid aus, als bisher angenommen. „Die Software-Updates nützen wenig, auf Umwelt und Gesundheit wurde sträflichst vergessen, unsere Regierung hat zu wenig getan“, kritisiert Peter Kolbas Verbraucherschutzverein (VSV). (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, Dr. Axel Friedrich

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Nachrüstung jetzt: Umweltprogramm sofort

| 16.08.2019 | Wirtschaft

Österreichs Regierung und wahlkämpfende Parteien können jetzt zeigen,  wie ernst sie Umweltschutz nehmen. Soeben hat Deutschland eine Hardware-Nachrüstung für  die ersten 70 Schummel-Fahrzeuge des VW Konzerns genehmigt, die Abgas-Emissionen stark senken.. „Es gibt keine Ausrede mehr, diese Umrüstungen auch in Österreichs Schummel-Diesel einzubauen: So rasch wie möglich, auf Kosten und mit Garantie des Herstellers“, fordert Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Auf der VSV-Website www.klagen-ohne-risiko.at sind alle 70 genehmigten Umrüst-Dieselfahrzeuge für Euro 5  der Marken VW, Skoda, Audi und Seat zu finden. (Fortsetzung)

Lydia Ninz und Dr. Axel Friedrich_Berlin_Dez. 2018

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VW Klage: Jetzt oder nie!

| 15.05.2019 | Wirtschaft

360.000 Geschädigte aus Österreich haben die Chance, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mitzumachen, schätzt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV):“Sie müssen aber aktiv werden und sich bis spätestens 29. September ins Klagregister des deutschen Bundesamtes für Justiz eintragen lassen.” Der VSV bietet VW-Geschädigten aus Österreich und Südtirol (für 30 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr) dafür praktische Hilfe an ( www.klagen-ohne-risiko.at) „Jetzt oder nie“ heißt die Devise, nachdem das Oberlandesgericht Braunschweig den ersten Verhandlungstag fixiert hat (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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