Tag: Verbraucherschutzverein

Sprit-Kluft krasser als erwartet

| 12.02.2019 | Wirtschaft

Die Branche erwartete sich einen Anstieg des offiziellen Spritverbrauchs durch die realitätsnähere  Messmethode WLTP um maximal 20%. Überraschenderweise hat sich der Sprit- und CO2 Verbrauch der Autos aber viel krasser erhöht – um 26% im Durchschnitt. Das zeigt ein brandneuer Vergleich des österreichischen Verbraucherschutzvereins (VSV) in Kooperation mit „dem“ deutschen Auto-Technik-Doyen, Dr. Axel Friedrich. „Das führt uns vor Augen, wie falsch die bisherigen CO2- Angaben der Hersteller waren und wie massiv die Autofahrer in Bezug auf den Spritverbrauch getäuscht wurden“, kritisiert VSV-Obmann Dr. Peter Kolba. (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, Dr. Axel Friedrich

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NoVA explodiert

| 04.02.2019 | Wirtschaft

Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) ist in Österreich seit September um 47 % gestiegen, von 1.405 auf 2.070 Euro im Schnitt, kritisiert Lydia Ninz vom Verbraucherschutzverein (VSV): „Mit dieser krassen Steuererhöhung hat die Regierung klar ihr Versprechen gebrochen, keine Steuern zu erhöhen.“ Finanzminister Hartwig Löger zieht diese „hinterfotzige“ Steuererhöhung auch noch 2019 durch und scheffelt  zusätzlich Hunderte Millionen Euro als Körberlgeld auf Kosten der Autokäufer. (Fortsetzung)

Staat soll Körberlgeld zurückgeben

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Sprit-Märchen bei Hybrid-Autos

| 29.01.2019 | Verkehr, Wirtschaft

Hybrid-Autos gelten als besonders umweltfreundliche Autos. “Doch ausgerechnet bei Hybriden ist das Sprit-Märchen besonders dreist”, kritisiert Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV).  Dies zeigen Studien des International Council on Clean Transportation (ICCT) und der Arbeiterkammer. „Die offiziellen Hersteller-Angaben und die echten Straßenwerte klaffen hier im Schnitt um 48% auseinander, weit mehr als bei allen anderen Autos zusammen mit 39%”. Aus sensationell niedrigen 1,9 Litern wird bei einem Volvo gleich 4,9 Liter.Bei uns werden diese Hybrid-Autos, die einen extrem niedrigen CO2 Verbrauch nur vorgaukeln, auch noch extra gefördert. Das ist der Gipfel des Unverstands“, so Kolba. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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Sprit: 6,6 Liter statt 4,8

| 16.01.2019 | Wirtschaft

Die Lücke zwischen den offiziellen Angaben der Hersteller und dem echten Spritverbrauch auf der Straße wird seit Jahren größer. „ 2001 machte sie noch 8 % aus. Inzwischen ist sie auf 39% gewachsen“, verweist der Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), Peter Kolba, auf die brandneue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT), die 1,3 Millionen Daten aus 15 Quellen in acht Ländern bis 2017 auswertet. Kolba hat die erhobenen CO2-Daten in Liter umgerechnet. Ergebnis: 4,8 Liter im Typenschein sind 6,6 l auf der Straße“. (Fortsetzung)

VSV Obmann Peter Kolba und Franz Greil von der AK

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Eiskalte NoVA Erhöhung

| 12.01.2019 | Wirtschaft

Seit September sind die Neuwagenkäufe in Österreich massiv gesunken. Trotzdem hat der Finanzminister massiv mehr NoVA kassiert. “Von September bis November ist die NoVA um 51% gestiegen. Von 1.404 auf 2.126 Euro pro Auto im Schnitt. Das hat der Verbraucherschutzverein (VSV) aufgedeckt, für den ich als Mediensprecherin fungiere.  „Das ist eine eiskalte Steuererhöhung. So wie es ausschaut, hat die Regierung ihr Versprechen gebrochen, keine Steuern zu erhöhen” kritisiert der VSV. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

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Tu Austria rüste nach!

| 06.01.2019 | Wirtschaft

Österreich hat mindestens sieben gute Gründe, Betrugs-Diesel auch hierzulande mit Hilfe von Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller sauberer zu machen, argumentiert Peter Kolbas Verbraucherschutzverein (VSV), dem ich als Vorstandsmitglied angehöre. Kolba: „Seit Deutschland Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Autohersteller beschlossen hat, gibt es keine Ausrede mehr, sie in Österreich abzulehnen“ Der VSV hat bisher  rund 1.000 VW Geschädigten aus Österreich und Südtirol geholfen, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mit zu machen, die mit bisher 372.000 Teilnehmern (!) alle Rekorde gebrochen hat!(Fortsetzung)

Lydia Ninz und Peter Kolba

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Ab April Nachrüstungen möglich

| 04.01.2019 | Wirtschaft

Kurz vor Ende 2018 fixierte Deutschland die Details über Hardware-Nachrüstungen. Kurz davor habe ich Dr. Axel Friedrich in Wien dazu interviewt. Er ist “der“ technische Abgas-Experte Deutschlands schlechthin, der nach seiner Berufszeit im Umweltbundesamt jetzt die Branche  aufmischt. „Nachrüstungen senken Abgase von Diesel-Pkw um 80 bis 90 %“, weiß Friedrich aufgrund selbst durchgeführter Straßentests. Schon im April könnte es Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller geben. Sie auf nur 15 deutsche Städte einzugrenzen hält Friedrich für völlig unrealistisch. (Fortsetzung)

Lyn und Dr. Axel Friedrich_Berlin_Dez. 2018

 

 

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Rückspiegel: Lawine rollt

| 30.12.2018 | Wirtschaft

Der Schneeball wurde zur Lawine. Der  VW Abgasskandal erfasste 2018 endgültig auch Daimler, BMW, Opel und Ford. Besonders Dicke kam’s für Audi: Razzien, Ex-Chef Stadler in Haft, 800 Million Strafzahlung, neue Rückrufe. Eine Milliarde Strafe für VW. Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller rücken in Reichweite. Bei der neuen Musterfeststellungsklage machen über  210.000 Geschädigte mit, darunter 1.000 aus Österreich und Südtirol. Der in Österreich neu belebte Verbraucherschutzverein half dabei tatkräftig und gab das Buch “Diesel-Schäden. Wie Sie sich zur Wehr setzen können!” heraus, geschrieben von Peter Kolba und Lydia Ninz. VKI und Cobin Claims brachten Sammelklagen ein. (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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VW: Auf nach Deutschland!

| 23.10.2018 | Wirtschaft

Peter Kolba’s Verbraucherschutzverein (VSV) hilft österreichischen Geschädigten des VW Konzerns (VW Audi, SEAT, Skoda), über Deutschland doch noch zu ihrem Recht zu kommen. Der VSV gibt seinen Mitgliedern rechtliche Hilfe, sich bei der neuen deutschen Sammelklage (Musterfeststellungsverfahren) korrekt anzumelden, risiko- und kostenlos. VSV-Obmann Kolba: „Interessant ist das für alle, die bisher gegen VW nichts unternommen haben.  Das sind mindestens 340.000 potentielle Teilnehmer aus Österreich.” Im gibt es Zahlungen nach einem  Vergleich. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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