Tag: Verbraucherschutzverein

VSV: 250 Einzelklagen gegen Audi

| 23.10.2019 | Wirtschaft

„Wir bieten 250 Audi-Kunden kosten- und risikolose Einzelklagen gegen Audi beim Landgericht Ingolstadt in Deutschland an“, kündigt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins in einer Pressekonferenz mit mir und Rechtsanwalt Dr. Klauser an. Dies ist eine weitere Hilfsaktion des VSV (www.klagen-ohne-risiko.at) , nach der Vermittlung von  rund 1.100 VW-Kunden beim Anschluss an die deutsche Musterfeststellungsklage. (Fortsetzung)

Kolba_Ninz_20190923_Foto VSV2

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VSV: Strafanzeige gegen Verkehrsminister

| 21.10.2019 | Wirtschaft

Österreichs Verbraucherschutzverein (VSV) hat in Sachen Abgasskandal vier österreichische Verkehrsminister wegen Verdachts auf Amtsmissbrauchs angezeigt, teilt VSV-Obmann Dr. Peter Kolba mit: „Durch deren Untätigkeit wurden Umwelt und Gesundheit der österreichischen Bevölkerung gefährdet. Wir sagen diesem Staatsversagen den Kampf an und haben Rechtsanwalt  Michael Poduschka zudem darum ersucht zu prüfen, ob Geschädigte Schadenersatzansprüche aus der Amtshaftung gegen die Republik geltend machen könnten(Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

 

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Braunschweig: Sonne nach Wolken?

| 02.10.2019 | Wirtschaft

Sturm zum Start, Sonne am Ende. Geht’s nach dem Braunschweiger Wetter am ersten  Tag des VW-Mammutprozesses, müsste für die Käufer doch noch eine Entschädigung herausspringen. Im Ernst: Als VW Opfer und Zuhörerin im Saal staune ich nicht schlecht, wie flott die VW-Anwälte nackte Fakten und logische Zusammenhänge wegdrücken und mit unsinnigen Formalfragen nerven. Da kann uns vom Verbraucherschutzverein (VSV). Peter Kolba und mir,  ganz schön das Geimpfte aufgehen. (Fortsetzung)

Die Kläger-Anwälte Stoll und Saurer in Aktion, Foto: VSV

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Abgasskandal: Staatsversagen

| 18.09.2019 | Wirtschaft

Heute vor vier Jahren ist der VW Dieselskandal aufgeflogen.  Er ist zu einer gigantischen Lawine angewachsen, die längst andere Konzerne wie Mercedes, Opel, BMW, Fiat-Chrysler und Bosch mitgerissen und Umwelt, Gesundheit der Menschen und Verbraucherschutz überrollt hat.  Behörden und Politik haben beim Wegräumen komplett versagt (siehe mein Kommentar im Standard). Alle Hoffnungen ruhen in der Justiz. Der Verbraucherschutzverein (VSV)  hilft 1.100 Betroffenen aus Österreich und Südtirol dabei, bei der deutschen Musterfeststellungsklage mit zu tun, so Peter Kolba heute im Ö1  Frühjournal. (Fortsetzung)

Ninz, Kolba, Eisenriegler vom VSV

 

 

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Hofers Bärendienst

| 29.08.2019 | Wirtschaft

Wenn Wahlkämpfer Norbert Hofer jetzt eine Abwrackprämie für ältere Dieselautos vorschlägt, tut er der Branche einen Bärendienst. Potenzielle Käufer werden jetzt erst recht zuwarten, bis Hofer seine Idee vielleicht Ende 2019 umsetzten kann. Hofer versucht damit auch vom Hauptproblem abzulenken: dass es für Umwelt und Gesundheit viel wichtiger ist, endlich Hardware-Nachrüstungen für Schummel-Autos auf Kosten der Hersteller durchzusetzen, meint zu Recht Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Unser Buch über den Dieselskandal haben wir Hofer eigenhändig zur Information überreicht. (Fortsetzung)

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Staaten kassieren, Kunden verlieren

| 04.06.2019 | Wirtschaft

Staaten kassieren, Kunden verlieren. Das trifft auf den Dieselskandal zu. In Österreich ist es die NoVA, in Deutschland sind es die Bußgelder, die VW, Audi, Porsche und Bosch anstandslos gezahlt haben. Die insgesamt 2,4 Milliarden Euro kassieren aber die Länder, während die Autokäufer leer ausgehen und auf ihren Schäden sitzen bleiben, sofern sie sich nicht wehren. Bis Ende September kann man sich noch der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen, auch aus Österreich (www.klagen-ohne-risiko.at(Fortsetzung)

Der Standard

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Kassa statt Klima

| 30.05.2019 | Wirtschaft

Eine Verdoppelung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) droht für 2020, falls der Nationalrat nicht rasch eine Übergangslösung beschließt. Wenn nichts passiert, kassiert der Staat im nächsten Jahr knapp eine Milliarde NoVA, doppelt soviel als jetzt. Im Schnitt würde sich die NoVA von 1.400 auf 2.800 Euro verdoppeln. „Unter dem Deckmantel der Ökologisierung wird hier eiskalt abkassiert“ kritisieren wir vom Verbraucherschutzverein (VSV). (Fortsetzung)

 

Lydia Ninz und Peter Kolba

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ÖVP pfeift auf Verbraucherschutz

| 21.05.2019 | Wirtschaft

Mit einer einzigen Ausnahme – die ÖVP-  haben alle wahlwerbenden Parteien vor den EU-Wahlen wichtige Fragen des Verbraucherschutzvereins (VSV) beantwortet.  Die ÖVP – egal ob türkis oder schwarz – pfeift offensichtlich auf den Verbraucherschutz. Voggenhuber (Europa 1), Schieder (SPÖ), Gamon (Neos), Anastasiou (KPÖ) und  Vilimsky (FPÖ) sprachen sich klar für eine Hardware-Nachrüstung manipulierter Diesel-Autos auf Kosten der Autohersteller aus, um Dieselverbote und Wertverluste zu verhindern. Einzig Werner Kogler (Grüne)  tritt für Dieselfahrverbote aus Umweltgründen, aber  - immerhin – auch für eine Entschädigung der Betroffenen ein. (Fortsetzung)

Johannes Voggenhuber, Europa 1

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VW Klage: Jetzt oder nie!

| 15.05.2019 | Wirtschaft

360.000 Geschädigte aus Österreich haben die Chance, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mitzumachen, schätzt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV):“Sie müssen aber aktiv werden und sich bis spätestens 29. September ins Klagregister des deutschen Bundesamtes für Justiz eintragen lassen.” Der VSV bietet VW-Geschädigten aus Österreich und Südtirol (für 30 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr) dafür praktische Hilfe an ( www.klagen-ohne-risiko.at) „Jetzt oder nie“ heißt die Devise, nachdem das Oberlandesgericht Braunschweig den ersten Verhandlungstag fixiert hat (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW: 375.000 Österreicher könnten klagen

| 23.04.2019 | Wirtschaft

Geschätzte 23.000 von 398.000 VW Geschädigten in Österreich sind bereits rechtlich gegen VW vorgegangen, individuell oder über Sammelklagen. „Alle anderen – 375.000 an der Zahl! – haben auch jetzt noch die Möglichkeit, VW zu klagen“, stellt Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV) fest. „Am schnellsten und günstigsten geht’s  wohl über die deutsche Musterfeststellungsklage, die auch uns Österreichern noch offen steht“, schätzt Kolba und bietet VSV-Mitgliedern dabei Hilfe an. „Auch als Privatbeteiligte kann man sich anhängen, wobei dieser Weg mit rechtlichen Stolpersteinen gepflastert ist und länger dauern kann.“(Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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