Tag: Rückruf

VW: Knapp 90% zurückgerufen

| 12.03.2018 | und Sonstiges

Vor zweieinhalb Jahren haben die (nicht mehr amtierenden) Verkehrsminister Deutschlands und Österreichs den Rückruf manipulierter VW Autos angeordnet. 335.800 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Skoda und Seat haben in Österreich das Software-Update aufgespielt bekommen, bestätigt mir die Porsche Holding auf Anfrage. Bei insgesamt 384.500 betroffenen Autos sind das genau 87,3 Prozent, also knapp unter 90 Prozent. (Fortsetzung)

Update vollzogen

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VW pfeift weiter auf Kunden

| 03.12.2017 | Wirtschaft

Dass VW auf seine Kunden in Europa pfeift, bekam ich erst jetzt wieder zu spüren. Mein Ansuchen um eine hieb- und stichfeste Garantie für das Software-Update meines Tiguan  prallte an den Konzernherren wirkungslos ab. Ich hatte auf Empfehlung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zwei Briefe an die Porsche Holding und an VW Wolfsburg geschickt und warte seit über zwei Wochen auf Antwort. Fragt sich nur, was daran so schwierig ist. Immerhin beteuert die  Porsche Holding ja stets, dass das Software-Update – bis auf wenige Ausnahmen – reibungslos funktioniere. (Fortsetzung)

 

Keine Garantie für Update

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VW: Hardware-Nachrüstung für VW leistbar

| 21.10.2017 | Wirtschaft

“VW wird in diesem Jahr das beste Jahr seiner Geschichte haben“, kündigte VW Chef Müller an. Na bravo! Wenn VW schon so gut da steht und nächstes Jahr noch größere Gewinne machen wird, kann sich der Konzern ja auch Hardware-Nachrüstungen für manipulierte Autos leisten! Mehr Druck auf sauberere Autos ist jedenfalls von den Grünen in Deutschland zu erwarten, wenn es zur Jamaika-Koalition kommt. (Fortsetzung)

VW auf Gewinnkurs

 

 

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´Dieselgipfel: Zurück zum Start

| 24.08.2017 | Wirtschaft

Zurück zum Start. Diese Forderung von Peter Kolba, den ich zu diesem Thema interviewt habe, (siehe Video)  ist berechtigt. Da von Österreichs Regierung nichts zu erwarten ist, setzt Kolba, der auf der Liste Peter Pilz kandidiert,  auf Deutschland. Dort sieht die Umweltministerin nun ein, dass die geplanten Software-Updates neuerer Autos nicht viel bringen können und pocht auf eine Hardware-Umrüstung mit massiver Stickoxid-Einsparung. In Österreich ist vom Umweltminister kein Ton zu hören, nicht einmal ein kurzer. (Fortsetzung)

Zum Youtube-Video mit Peter Kolba

Peter Kolba auf der Liste Pilz

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Dieselgipfel: Legale Tricks beim Update?

| 20.08.2017 | Wirtschaft

Wenn das stimmt, was der Kurier aufdeckt, hat Österreich gute Gründe, bei VW und der deutschen Behörde auf rasche Aufklärung zu drängen – noch vor dem Dieselgipfel. Laut Kurier hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) dem Wolfsburger Konzern beim Update eines Tiguan ein  “Thermofenster” gestattet. Damit darf die Abgasrückführung (AGR) bei bestimmten Außentemperaturen  weggeschaltet werden, sodass Stickoxid (NOX) ungehindert in die Luft gerät. Falls allen manipulierten VW Fahrzeugen solche Thermofenster gestattet worden wären, hätte das gravierende Auswirkungen für die Umwelt, das Update, deutsche Behörde und Politik. (Fortsetzung)

 

 

Kein Adblue in diesem Auto

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Dieselgipfel: Gschmackige Pilze

| 20.08.2017 | Verkehr

Applaus für die Liste Pilz und ihren kompetenten Konsumentenschützer Peter Kolba. Er fordert volle Transparenz, was beim Update passiert und eine Garantie für etwaige Folgeschäden. Die Liste Pilz nimmt den Staat aber auch sonst in die Pflicht: Er soll echte Stilllegungsprämien für uralte Dieselfahrzeuge (Euro 1, 2, 3) anbieten, auch wenn kein neues Fahrzeug gekauft wird.  Solche Pilze schmecken mir als Betroffene. (Fortsetzung)

 

 

Dr. Peter Kolba in der "DIE ZEIT" vom 27. April 2017

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VW Skandal: Was Leichtfried will, geht nicht

| 11.08.2017 | Wirtschaft

In Deutschland droht die Behörde nun ganz offen mit dem Entzug der Zulassung, wenn man dem Rückruf nicht folgt. Und will den säumigen Fahrzeughaltern auch noch die Gebühren dafür aufbrummen. In Österreich verdrängt der Verkehrsminister via ORF das Problem: Nix passiert einem, wenn man dem Rückruf  nicht folgt. Was gilt? Die Antwort von Rechtsanwalt Mag. Jürgen M. Krauskopf ist eindeutig: Was Leichtfried will, geht rechtlich nicht. (Fortsetzung)

 

 

Rechtsanwalt Mag. Jürgen Krauskopf (Copyright Klaus Vyhnalek)

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VW/Mercedes: Teures Sparen!

| 13.07.2017 | Wirtschaft

Dass es fast zwei Jahre lang gedauert hat,  um bei Mercedes ähnliche illegale Praktiken aufzudecken wie bei VW, ist ein Skandal für sich. Wieso hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nichts gefunden, das 53 Autos untersucht und im Vorjahr einen Prüfbericht vorgelegt hat? Was jetzt bei Mercedes aufflog, ist eine neue negative Sternstunde in den Abgründen des Abgasskandals. Was bei VW und Mercedes dahintersteckt, ist eigentlich unfassbar, wie man bei Jack Ewing in seinem Buch lesen kann. (Fortsetzung)

 

 

Lohneswerte Lektüre

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VW: Gratis umrüsten?

| 01.07.2017 | Wirtschaft

In Deutschland sollen alle Diesel-Pkw der Abgasklasse Euro 5 umgerüstet werden. Kostenlos. Das schlägt die BILD-Zeitung vor und findet Unterstützung bei Verkehrsminister Alexander Dobrindt. In Deutschland betrifft das 6 Millionen Autos, bei uns knapp über eine Million. Wir VW-Geschädigte hätten dann endlich die Chance zu erfahren, um wieviel der Stickoxid-Ausstoß druch das Update reduziert wird, denn die manipulierten VW-Fahrzeuge fallen überwiegend in diese Abgasklasse 5. Die bisherigen Erfahrungen mit dem VW zeigen aber, welche Fallen unbedingt vermieden werden müssen. (Fortsetzung)

 

 

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VW-Skandal: Aufstand der Händler

| 01.06.2017 | Wirtschaft

Widerstand leisten die VW-Autohändler in Deutschland. Der „Volkswagen und Audi Händlerverband“ (VAHV), der alle 2.400 deutschen Autohäuser von VW, Audi und Nutzfahrzeugen vertritt, hat den Wolfsburger Konzern öffentlich attackiert. Die Händler und Werkstätten fühlen sich beim Abgasskandal im Stich gelassen und werfen VW massive Fehler vor.  Keine Wunder: die Händler werden zwischen Kunden und Konzernzentrale regelrecht aufgerieben” (Fortsetzung)

 

 

Händler protestieren

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