Tag: Dr. Peter Kolba

VW Vergleich mit Republik: Pfui!

| 06.01.2021 | Wirtschaft

Vor einem Jahr geisterte durch die Medien, dass die Republik Österreich mit VW einen außergerichtlichen Vergleich für manipulierte Polizeiautos abgeschlossen hatte. Zwei Millionen Euro soll der Staat für rund 2.500  manipulierte Autos bekommen haben, die vom Innenministerium, Lebensministerium und vom Verkehrsministerium genutzt worden sind, hieß es damals. In Wirklichkeit gab sich die Finanzprokuratur mit mickrigen 600 Euro pro Fahrzeug zufrieden. Lesen Sie, wie es dazu kam und um wieviel besser andere VW-Geschädigte in den USA und Deutschland bisher ausgestiegen sind. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

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2021: Chancen für alte und neue Klagen

| 30.12.2020 | Wirtschaft

Mit einer neuen Klaglawine rechnet der Verbraucherschutzverein (VSV) im kommenden Jahr und ist bereit, Geschädigten auf allen Ebenen zu helfen (www.klagen-ohne-risiko.at). „Wer betrogen hat, soll nicht belohnt werden“, sagt VSV-Obmann Dr. Peter Kolba. Klagen gegen Daimler-Mercedes, Opel, BMV, Fiat und Renault sind ebenso zu erwarten wie neue Klagen gegen neuere VW  Modelle. 2021 wird VW endlich auch in Österreich Vergleichszahlungen leisten, ein Jahre später als in Deutschland. Wer hat die größten Chancen und warum? (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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EuGH-Urteil: Klagen tut not!

| 28.12.2020 | Wirtschaft

Das wegweisende Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gibt Dieselklägern neue Trümpfe in die Hand: nicht nur gegen den VW Konzern und seinen Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche, sondern gegen Autobauer wie Daimler-Mercedes, Fiat, BMW, Renault und Opel, die Autos mit Abschalteinrichtungen verkauft haben. Ausspielen kann man die neuen Trumpfkarten aber nur, wenn man noch im Spiel ist, also seine Ansprüche nicht verjährt sind. Gewinnen kann nur, wer die Konzerne geklagt hat oder noch klagen wird. Wer nichts tut, geht leer aus. Verbraucherschutzorganisationen wie der Verbraucherschutzverein (VSV) helfen dabei, mit oder ohne Rechtsschutzversicherung zu klagen, risiko- und kostenlos (www.klagen-ohne-risiko.at) (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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Start klar für Daimler-Massenklagen in Österreich

| 15.08.2020 | Verkehr

Daimler hat wegen Abgasmanipulationen bei 250.000 Autos in den USA einem außergerichtlichen Vergleich zugestimmt, der bis zu 1,9 Milliarden Euro kosten soll. Das ist das Eingeständnis des bisher bestrittenen Abgasbetrugs und damit der Start für Daimler-Massen-Klagen in Österreich und ganz Europa. Österreichs Verbraucherschutzverein (VSV) ist darauf bestens vorbereitet, hat die Daimler-Konzernführung in Österreich im Vorjahr geklagt und sammelt bereits Mercedes-Käufer, die sich einen Betrug nicht gefallen lassen (siehe: http://www.klagen-ohne-risiko.at/)  „Wer nichts tut, schaut durch die Finger, denn die Politik lässt betrogene Käufer im Stich“, betont VSV-Chef Dr. Kolba.  (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

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VW: Niederlage durch Höchstgericht

| 25.05.2020 | Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe hat VW eine deutliche Niederlage verpasst und  den Klägern kräftig Aufwind verschafft. Der Spruch des Höchstgerichts ist eindeutig: VW hat seine Käufer vorsätzlich und arglistig geschädigt und muss dafür Schadenersatz zahlen. „Laufende und künftige Klagen gegen VW in Deutschland sind damit eine g’mahnte Wiesn “, freut sich Dr Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Rund 500  Österreicher und Südtiroler haben mit Hilfe des VSV schon in Deutschland geklagt, ihre Gewinnchancen sind jetzt enorm gestiegen. „Klage, wer noch kann“, rät Kolba und bietet unter www.klagen-ohne-risiko-at  praktische Hilfe (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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VW: Höchstgericht beflügelt Kläger

| 05.05.2020 | Wirtschaft

Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) klärte in der heutigen Verhandlung, dass VW seine Kunden sittenwidrig geschädigt und daher Schadenersatz zu leisten habe. Das Urteil der Höchstrichter, das in ein paar Monaten vorliegen wird, beflügelt alle, die VW in Deutschland geklagt haben  oder klagen werden. Darunter auch Österreicher und Südtiroler, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV)  dort klagen. Wermutstropfen: VW darf Nutzungsgeld kassieren, das den Schadenersatz mindert. (Fortsetzung)

Peter Kolba und Lydia Ninz, Verbraucherschutzverein

 

 

 

 

 

 

Viereinhalb Jahre hat es gedauert, bis der Dieselskandal die Höchstrichter in Karlsruhe erreichte. Das Urteil des BGH ist Richtschnur für alle Gerichte in Deutschland. Demnach können alle freuen, die Klagen gegen VW laufen haben oder noch einbringen werden. Auch jene 1.100 Kläger aus Österreich und Südtirol, die der VSV zur deutschen Musterfeststellungsklage vermittelt und denen VW kein Vergleichsangebot gemacht hatte, haben jetzt deutlich bessere Karten. Mehr als  600 haben bereits alle Unterlagen geliefert, um zu klagen. „Täglich kommen neue dazu“, so Kolba. Risiko gehen die Kläger keines ein, da ein Prozess-Finanzierer alle Kosten und Risiken übernimmt und dafür 35% als Erfolgsquote behält.

Den Ausgang der heutigen Verhandlungen in Karlsruhe stuft VSV-Obmann Dr. Peter Kolba als „sehr positiv für die geschädigten Autohalter“ ein, wie Kolba gegenüber der Austria Presseagentur (APA) betonte. Spät, aber doch, muss man hinzufügen, denn die meisten Ansprüche sind mittlerweile längst verjährt und auf Zahlungen hoffen können nur jene, die durchgehalten und VW geklagt haben.Bisher habe es in Deutschland kein Höchstgerichtsurteil im Dieselskandal gegeben, Die deutschen VW-Fahrer, wie wegen ihrer manipulierten Autos  vor Gericht gezogen sind, haben alle auf Rückabwicklung geklagt, sie wollen also ihr Fahrzeug zurückgeben und dafür ihr Geld retour. Im Zuge von Vergleichen ist es aber auch möglich, das Auto zu behalten und sich den Schadenersatz in bar auszahlen zu lassen, so Kolba. Daran ändert das BGH-Urteil nichts.

In einem anderen Punkt wurden die Hoffnungen der Konsumentenschützer enttäuscht. Der BGH hält es für gerechtfertigt, dass VW eine Nutzungsentschädigung für die Zeit verrechnen darf, in der der Kläger mit den Betrugsautos Auto gefahren sind.  Dadurch verringern  sich die Schadenersatzzahlungen je mehr Kilometer man gefahren ist. Trostpflaster: für die Zeit zwischen Klage und Urteil muss VW seinem Kunden Zinsen zahlen:  5% des Kaufpreises. So zahlt es sich für VW nicht aus, ein Verfahren künstlich in die Länge zu ziehen.

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15% lehnen VW-Vergleich ab

| 21.04.2020 | Verkehr

39.000 Deutsche lehnen den VW-Vergleich ab und klagen den Konzern nun individuell. Das sind 15% der deutschen Kunden, denen VW bei der Musterfeststellungsklage überhaupt ein Vergleichsangebot machte.  Es könnten auch noch  60.000 (23%) werden, falls die offenen Fälle zerplatzen..  Den 1.100 Musterklägern aus Österreich und Südtirol, die VW vom Vergleich ausgegrenzt hat, hilft der Verbraucherschutzverein (VSV) kosten- und risikolos in Deutschland individuell zu klagen. Einen Prozess-Finanzierer hat VSV-Obmann Dr. Peter Kolba schon aufgestellt. Sobald die Musterfeststellungsklage offiziell zurückgezogen wird, kann es losgehen. (Fortsetzung)

Musterfeststellungsklage Braunschweig. Foto: VSV

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VW brennt wie die Luster

| 06.02.2020 | Wirtschaft

Bei individuellen Klagen, die mit einem Vergleich enden,  zahlt VW „wie die Luster“, sagte Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV)  am Mittwoch in der ORF-TV-Sendung „Konkret“ im Gespräch mit Marvin Wolf.  Zwischen 5.000 und 8.000 Euro sollen sich die Vergleichssummen in Deutschland bewegen, wenn die Kläger ihr Fahrzeug behalten, erfahre ich aus gut informierten Quellen aus Deutschland. Der VSV, bei dem ich im Vorstand mitwirke, bietet VW-Geschädigten an, mit Hilfe von Prozessfinanzierern individuell in Deutschland zu klagen, ohne Risiko und Zusatzkosten (www.klagen-ohne-risiko.at).  (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba im ORF

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Her mit dem Gutachten

| 29.12.2019 | Wirtschaft

Was zwischen VW Konzern und der österreichischen Finanzprokuratur  gelaufen ist, ist ein unfassbarer Skandal, der vom Standard als erster enthüllt und auch von deutschen Medien (Handelsblatt) aufgegriffen wurde.  Da zahlt Volkswagen der Finanz-Prokuratur Millionen Euro  für 2.100 manipulierte Polizeiautos und lässt alle anderen 400.000 VW-Käufer im Regen stehen. Über den Deal wird der Mantel des Schweigens gebreitet, selbst das technische Gutachten, mit dem VW in die Enge getrieben wurde,  ist unter Verschluss. “Her mit dem Gutachten” fordert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Es kann all jenen helfen, die gegen VW vor Gericht gezogen sind oder noch ziehen werden.(Fortsetzung)

 

Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins VSV

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Verbraucherschutzverein klagt Daimler

| 22.12.2019 | Wirtschaft

Wegen Abgasmanipulationen hat der Verbraucherschutzverein (VSV) in Österreich nun eine Sachverhaltsdarstellung gegen Daimler-Mercedes eingebracht, konkret bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), teilte VSV-Obmann Dr. Peter Kolba mit. Damit haben Betroffene die Möglichkeit, sich als Privatbeteiligte dem Verfahren anzuschließen und die Verjährung von Schadenersatzansprüchen zu stoppen. Der VSV hilft seinen Mitgliedern dabei, dieses Verfahren „rechtsrichtig“ durchzuführen (www.klagen-ohne-risiko.at) Fortsetzung

Peter Kolba, Obmann VSV

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