Archiv: Mai 2019

ÖVP pfeift auf Verbraucherschutz

| 21.05.2019 | Wirtschaft

Mit einer einzigen Ausnahme – die ÖVP-  haben alle wahlwerbenden Parteien vor den EU-Wahlen wichtige Fragen des Verbraucherschutzvereins (VSV) beantwortet.  Die ÖVP – egal ob türkis oder schwarz – pfeift offensichtlich auf den Verbraucherschutz. Voggenhuber (Europa 1), Schieder (SPÖ), Gamon (Neos), Anastasiou (KPÖ) und  Vilimsky (FPÖ) sprachen sich klar für eine Hardware-Nachrüstung manipulierter Diesel-Autos auf Kosten der Autohersteller aus, um Dieselverbote und Wertverluste zu verhindern. Einzig Werner Kogler (Grüne)  tritt für Dieselfahrverbote aus Umweltgründen, aber  - immerhin – auch für eine Entschädigung der Betroffenen ein. (Fortsetzung)

Johannes Voggenhuber, Europa 1

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VW Klage: Jetzt oder nie!

| 15.05.2019 | Wirtschaft

360.000 Geschädigte aus Österreich haben die Chance, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mitzumachen, schätzt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV):“Sie müssen aber aktiv werden und sich bis spätestens 29. September ins Klagregister des deutschen Bundesamtes für Justiz eintragen lassen.” Der VSV bietet VW-Geschädigten aus Österreich und Südtirol (für 30 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr) dafür praktische Hilfe an ( www.klagen-ohne-risiko.at) „Jetzt oder nie“ heißt die Devise, nachdem das Oberlandesgericht Braunschweig den ersten Verhandlungstag fixiert hat (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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NoVA: Kassa statt Öko

| 12.05.2019 | Wirtschaft

Bei der „Normverbrauchabgabe“ (NoVA) macht es die Regierung genauso wie bei ihrer „Steuerentlastung“: Zuerst wird kräftig abkassiert, erst später teilweise entlastet. Aber so, dass dem Finanzminister mehr übrig bleibt. Dass große CO2 Fresser massiv mehr belastet werden, ist zwar ein Märchen, dennoch könnte es hier zu Vorziehkäufen kommen.  Keine Rede von Vereinfachung: die Formel bleibt kompliziert und passt auf keinen Bierdeckel.(Fortsetzung)

Autokäufer abkassieren

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Abwarten und kassieren

| 04.05.2019 | Wirtschaft

„Steuerentlastung“ der Regierung: bei der Klimakrise bittet uns der Herr Bundeskanzler herzig um jene Geduld, die Natur und Umwelt wohl nicht mehr haben. Die Steuern für neue, sauberere Autos bleiben unverändert hoch, die Regierung näht sich die Mehr-Millionen an Normverbrauchabgabe (NoVA) weiter ein, die durch den strengeren Messzyklus automatisch anfallen. Sie bricht endgültig ihr Versprechen, bis Ende 2019 auf die alten, niedrigeren Werte zurück zu rechnen. Für 2020 kündigt sie eine „aufkommensneutrale“ Umstellung von NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer an, die laut den wenigen bekannten Details (AUTO-Information) offenbar nur die Käufer und Fahrer neuer Autos treffen. (Fortsetzung)

Foto: Privat

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