VW Skandal: Es reicht!

| 10.12.2017 | Wirtschaft

Während  Dieselautos täglich an Wert verlieren, fällt dem obersten Boss des Schummel-Konzerns nichts Besseres ein, als höhere Dieselsteuern vorzuschlagen und damit noch mehr Kundenvermögen zu vernichten. Na bravo! Für mich ist es höchst an der Zeit, mich defintiv als VW-Kundin zu verabschieden und meinen Tiguan zu verkaufen. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz am Steuer ihres VW Tiguan

VW pfeift weiter auf Kunden

| 03.12.2017 | Wirtschaft

Dass VW auf seine Kunden in Europa pfeift, bekam ich erst jetzt wieder zu spüren. Mein Ansuchen um eine hieb- und stichfeste Garantie für das Software-Update meines Tiguan  prallte an den Konzernherren wirkungslos ab. Ich hatte auf Empfehlung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zwei Briefe an die Porsche Holding und an VW Wolfsburg geschickt und warte seit über zwei Wochen auf Antwort. Fragt sich nur, was daran so schwierig ist. Immerhin beteuert die  Porsche Holding ja stets, dass das Software-Update – bis auf wenige Ausnahmen – reibungslos funktioniere. (Fortsetzung)

 

Keine Garantie für Update

VW Skandal: Echter Sieg

| 26.11.2017 | Verkehr

Während Deutschland mit immer mehr Klagen gegen Volkswagen für Schlagzeilen sorgt, gewinnt Österreich mit spektakulären Gerichtsurteilen internationale Aufmerksamkeit. Ein VW-Käufer hat in zweiter Instanz Recht bekommen und damit einen echten Sieg errungen. „VW hat nun vier Wochen Zeit, beim Obersten Gerichtshof  zu berufen. Sonst ist das Urteil rechtskräftig und VW muss ihm das manipulierte Auto wieder abkaufen“, sagt mir sein erfolgreicher Rechtsanwalt Michael Poduschka. (Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW: Kläger lässt sich nicht kaufen

| 18.11.2017 | Wirtschaft

Ein VW-Händler hat ihm einen doppelt so teuren nagelneuen Tiguan angeboten, wenn er seine Klage  vorzeitig und außergerichtlich zurückzieht. Doch der oberösterreichische Besitzer eines manipulierten VW-Tiguan will das Gerichtsverfahren unbeirrt bis zum Ende durchstehen, berichtet Luise Ungerboeck im Standard. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein technisches Gutachten, das bald vorliegen soll und für zusätzliche Brisanz sorgt. (Fortsetzung)

 

Reichte Anzeige ein

VW: Bei 40% Update-Probleme

| 08.11.2017 | Wirtschaft

3.600 österreichische VW-Fahrzeughalter berichteten dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) über negative Veränderungen nach dem Software-Update. Das sind immerhin 40% jener 9.000 Fahrzeughalter, die das Update bereits durchgeführt und dem VKI geantwortet haben. Ein bemerkenswertes Sachverständigengutachten vor Gericht bestätigt, dass es zu Problemen kommen kann, bei 1,6 Liter Motoren öfter als bei 2 Liter Motoren. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW Skandal: Rette sich wer kann

| 29.10.2017 | Wirtschaft

Rette sich wer kann. Wer will und kann, muss seinen VW-Händler noch vor Jahreswechsel klagen, meint der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Denn die vom VKI angestrebte Verlängerung des Verjährungsverzichts wurde von den heimischen VW-Händlern nun endgültig abgelehnt. Für alle, die ihr manipuliertes Auto behalten wollen, hat die gemeinnützige Plattform „Cobin“ jetzt die Aktion minus 15% gestartet. (Fortsetzung)

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

 

VW: Hardware-Nachrüstung für VW leistbar

| 21.10.2017 | Wirtschaft

“VW wird in diesem Jahr das beste Jahr seiner Geschichte haben“, kündigte VW Chef Müller an. Na bravo! Wenn VW schon so gut da steht und nächstes Jahr noch größere Gewinne machen wird, kann sich der Konzern ja auch Hardware-Nachrüstungen für manipulierte Autos leisten! Mehr Druck auf sauberere Autos ist jedenfalls von den Grünen in Deutschland zu erwarten, wenn es zur Jamaika-Koalition kommt. (Fortsetzung)

VW auf Gewinnkurs

 

 

VW Skandal: Qual der Wahl?

| 12.10.2017 | Wirtschaft

In Deutschland lässt die Regierung nun ernsthaft prüfen, ob Autobauer Hardware-Nachrüstungssets anbieten müssen. Offen ist laut Spiegel, wer dafür zahlt. Wenn VW und Co verweigern, stehen Besitzer manipulierter Autos vor der Qual der Wahl: noch einmal draufzahlen oder die Entwertung der Pkw  hinnehmen? Keine Qual der Wahl haben VW-Opfer in Österreich bei der Frage, was denn die wahlwerbenden Parteien für uns gemacht haben. (Fortsetzung)

Peter Kolba auf der Liste Pilz

VW Skandal: Aufdecken lohnt sich

| 05.10.2017 | Wirtschaft

Der von der SPÖ eingebrachte Gesetzesentwurf zur Sammelklage ist ein massiver Rückschritt, warnt Peter Kolba von der Liste Pilz bei der Präsentation des Justiz-Programms. Er kämpft für eine bessere Lösung. Dass sich Widerstand auszahlt, stellte der erfahrene Konsumentenschützer soeben bei den Lebensversicherungen unter Beweis: Die geplante Verschlechterung wurde doch nicht beschlossen, gegen die Kolba als Erster mobilisiert hat. Viele Österreicher und Österreicherinnen können sich nun Geld von der Versicherung zurückholen.(Fortsetzung)

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VW: Kern Aussagen

| 04.10.2017 | Wirtschaft

Vage Hoffnungen kann man als VW-Opfer aus den Aussagen des wahlwerbenden Bundeskanzlers Christian Kern schöpfen. Seine Aussagen in der ORF-TV Konfrontation mit Ulrike Lunacek von den Grünen am 26. September 2017 halte ich wörtlich fest. Mal sehen, was davon nach der Wahl noch relevant sein wird. (Fortsetzung)

Lufthunderter wird bestraft

VW: Wahltag ist Zahltag

| 24.09.2017 | Wirtschaft

Wahltag ist Zahltag. Beim zweiten Dieselgipfel haben Betroffene ja kein Gehör, dafür bei mir. „ Vor vier Jahren habe ich viel bezahlt, um ein umweltfreundliches Auto zu kaufen”, sagt mir ein Besitzer eines manipulierten Audi, der soeben bei zwei Autohändlern abgeblitzt ist. Sie wollen ihm sein Auto nicht abkaufen, obwohl es super gewartet ist. “Jetzt empfinde ich mich als Sündenbock für gesundheitsschädigende Abgase, der mit einem starken Wertverlust seines Autos konfrontiert ist, sodass mir ein Umstieg auf ein umweltschonendes Auto massiv erschwert wird.” Für Fristenverlängerung und Hardware-Nachrüstungen macht sich Peter Kolba von der Liste Pilz (Video) unverdrossen stark.(Fortsetzung)

Peter Kolbas Forderungen an den zweiten Dieselgipfel

Peter Kolba, Liste Pilz

 

VW: Hardware-Nachrüstung vorrätig

| 23.09.2017 | Wirtschaft

Hört, hört: Für Volumenfahrzeuge wie Tiguan, Passat, Audi 4 und Audi 8 hat der VW Konzern  schon längst Hardware-Nachrüstungen auf Lager. Das sagt  kein Geringerer als der Technikchef des deutschen Autofahrerclubs ADAC Reinhard Kolke zur Süddeutschen Zeitung (SZ). Er erwartet eine Hardware-Nachrüstung auf Herstellerkosten, eine rechtsverbindliche Garantie für die Updates und bezweifelt, dass die sog. „Thermofenster“ rechtens sind. Damit liefert der mächtige ADAC eine wichtige Steilvorlage für den zweiten österreichischen Dieselgipfel am kommenden Dienstag.(Fortsetzung)

Lydia Ninz am Steuer ihres VW Tiguan

VW: Ultimativ nachbessern

| 18.09.2017 | Wirtschaft

Am zweiten Jahrestag der VW Dieselaffäre fordere ich den Verkehrs- und Umweltminister ultimativ auf, das Schlamassel des ersten Diesel-Gipfels schleunigst zu reparieren und eine nachhaltige Senkung der Stickoxid-Emissionen der manipulierten Diesel-Pkw  auf Kosten der Hersteller durchzusetzen! Das ist die einzige Chance, Gesundheit, Verbraucherinteressen sowie den Gebrauchtwagenhandel zu schützen und den künstlich angeheizten Preisverfall zu stoppen.  Siehe dazu auch Forderungen von Peter Kolba (Video) von der Liste Pilz (Fortsetzung)

Peter Kolba auf der Liste Pilz

VW: Legale Tricks beim Update

| 14.09.2017 | Wirtschaft

Nun ist es sicher: Rechtsanwalt Michael Poduschka (Video)  hat vor einem österreichischen Gericht nachgewiesen, dass VW beim Software-Update getrickst hat. Es  wurden „Thermofenster“ eingebaut, sodass das  Abgasrückführungssystem (AGR) nur bei Außentemperaturen zwischen 15 und 33 Grad funktioniert. „Da wir neun Monate im Jahr unter 15 Grad haben, geraten Stickoxide die meiste Zeit ungefiltert in die Luft“, sagt Poduschka.  Das das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) dieses Software-Update genehmigt hat, ist ein weiterer Skandal. (Fortsetzung)

Zum Youtube Video mit Michael Poduschka

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW: Zweiter Gipfel nötig

| 10.09.2017 | Wirtschaft

Einen zweiten Diesel-Gipfel fordert Peter Kolba von der Liste Pilz (Video)  im Namen der Verbraucher. Zu tun ist genug: die Verjährungsfrist verlängern, echte Hardware-Umbauten durchsetzen und die Unabhängigkeit von Verbraucherschutzorganisationen sicherstellen. Ein starker Aufschrei kommt vom Autohandel und Reparaturwerkstätten, denn die gebrauchte Euro 5 Autos verlieren täglich an Wert. Eurotax schließt niedrigere Gebrauchswagen-Preise nicht mehr aus und ortet 18.350 Diesel-Pkw, die derzeit bei den Autohändlern zum Verkauf stehen. Schätzwert: 320 Millionen Euro. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Liste Pilz

 

 

 

 

Zum Youtube-Video mit Peter Kolba

VW: Kolba’ s Buch erschienen

| 04.09.2017 | und Sonstiges

“Ich warne vor einem Schnellschuss bei Sammelklagen. Das gehört ordentlich vorbereitet und dann zügig umgesetzt“, beschwor der langjährige Konsumentenschützer Peter Kolba bei der Präsentation seines VW-Buches „Davids gegen Goliath“, das soeben im Verlag Mandelbaum erschienen ist (Video). Der alte Entwurf aus dem Jahr 2007 sei ebenso wenig tauglich wie ein plötzlich herbeigezaubertes neues Gesetz, ohne tiefere Diskussionen mit Experten. Noch rasch im September könnte das Parlament aber Cobin in die Liste der Institutionen aufnehmen, die Verbandsklagen durchführen können. Cobin ist eine neue Plattform für Sammelklagen, die nicht nur Konsumenten zur Verfügung steht, sondern auch Unternehmren und Anlegern. (Fortsetzung)

Zum Youtube-Video von Peter Kolba

Peter Kolba, Liste Pilz

 

 

 

Dieselgipfel: Her mit Hardware!

| 27.08.2017 | und Sonstiges

394.000 Besitzer manipulierter VW-Autos stehen – wie ich – nach dem Dieselgipfel als totale Verlierer da. Unsere Autos verlieren täglich an Wert, während es für ältere Drecksschleudern Prämien hagelt. Wer kauft schon einen „Gebrauchten“, der künftig aus Stadtzentren ausgegrenzt wird? Das Mindeste, das ich verlange sind Hardware-Updates, sprich den nachträglichen Einbau effizienter Reinigungssysteme in Euro 5 Fahrzeuge – dort wo es technisch Sinn macht und massive Stickoxid-Einsparungen ermöglicht. Auf Kosten der Hersteller. Ohne Druck durch die Politik wird das nicht gehen. (Fortsetzung)

 

 

Dieselgate

´Dieselgipfel: Zurück zum Start

| 24.08.2017 | Wirtschaft

Zurück zum Start. Diese Forderung von Peter Kolba, den ich zu diesem Thema interviewt habe, (siehe Video)  ist berechtigt. Da von Österreichs Regierung nichts zu erwarten ist, setzt Kolba, der auf der Liste Peter Pilz kandidiert,  auf Deutschland. Dort sieht die Umweltministerin nun ein, dass die geplanten Software-Updates neuerer Autos nicht viel bringen können und pocht auf eine Hardware-Umrüstung mit massiver Stickoxid-Einsparung. In Österreich ist vom Umweltminister kein Ton zu hören, nicht einmal ein kurzer. (Fortsetzung)

Zum Youtube-Video mit Peter Kolba

Peter Kolba auf der Liste Pilz

Dieselgipfel: Aufgefettet wird der Staat

| 23.08.2017 | Wirtschaft

Während drängende Verbraucherfragen im Nebel blieben und umwelteffiziente Hardware-Nachrüstungen ausgeschlossen wurden, ist nach dem Dieselgipfel völlig klar: Die zwischen Verkehrsminister und Autoindustrie ausgeknobelten „Prämienaktionen“ sind ein massives Ankurbelungsprogramm für den Autohandel, der dem Finanzminister zusätzliches Geld in die Kassa spült und hilft, auf Halde produzierte Autos rasch an den Mann und die Frau zu bringen. „Aufgefettet“ wird dadurch primär der Staat. (Fortsetzung)

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Dieselgipfel: Legale Tricks beim Update?

| 20.08.2017 | Wirtschaft

Wenn das stimmt, was der Kurier aufdeckt, hat Österreich gute Gründe, bei VW und der deutschen Behörde auf rasche Aufklärung zu drängen – noch vor dem Dieselgipfel. Laut Kurier hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) dem Wolfsburger Konzern beim Update eines Tiguan ein  “Thermofenster” gestattet. Damit darf die Abgasrückführung (AGR) bei bestimmten Außentemperaturen  weggeschaltet werden, sodass Stickoxid (NOX) ungehindert in die Luft gerät. Falls allen manipulierten VW Fahrzeugen solche Thermofenster gestattet worden wären, hätte das gravierende Auswirkungen für die Umwelt, das Update, deutsche Behörde und Politik. (Fortsetzung)

 

 

Kein Adblue in diesem Auto

Dieselgipfel: Gschmackige Pilze

| 20.08.2017 | Verkehr

Applaus für die Liste Pilz und ihren kompetenten Konsumentenschützer Peter Kolba. Er fordert volle Transparenz, was beim Update passiert und eine Garantie für etwaige Folgeschäden. Die Liste Pilz nimmt den Staat aber auch sonst in die Pflicht: Er soll echte Stilllegungsprämien für uralte Dieselfahrzeuge (Euro 1, 2, 3) anbieten, auch wenn kein neues Fahrzeug gekauft wird.  Solche Pilze schmecken mir als Betroffene. (Fortsetzung)

 

 

Dr. Peter Kolba in der "DIE ZEIT" vom 27. April 2017

VW Skandal: Was Leichtfried will, geht nicht

| 11.08.2017 | Wirtschaft

In Deutschland droht die Behörde nun ganz offen mit dem Entzug der Zulassung, wenn man dem Rückruf nicht folgt. Und will den säumigen Fahrzeughaltern auch noch die Gebühren dafür aufbrummen. In Österreich verdrängt der Verkehrsminister via ORF das Problem: Nix passiert einem, wenn man dem Rückruf  nicht folgt. Was gilt? Die Antwort von Rechtsanwalt Mag. Jürgen M. Krauskopf ist eindeutig: Was Leichtfried will, geht rechtlich nicht. (Fortsetzung)

 

 

Rechtsanwalt Mag. Jürgen Krauskopf (Copyright Klaus Vyhnalek)

Abgasskandal: Liste Pilz macht Tempo

| 02.08.2017 | Wirtschaft

Tatkräftige Hilfe für Österreichs VW Opfer kommt von der Liste Pilz. Sie hat am Mittwoch Strafanzeige erstattet, die von Österreichs prominentesten Konsumentenschützer Dr. Peter Kolba vorgestellt wurde,  der auf der Liste Pilz kandidiert. Von einer etwaigen Verurteilung profitiert man aber nicht automatisch, sondern nur wenn man sich als Privatbeteiligter dem Strafverfahren anschließt. Dass man als Betroffene selbst aktiv werden sollte, habe ich auch im Interview mit Roman Rafreider in der Mitternachts-ZIB24 des ORF betont. (Fortsetzung)

 

 

Dr. Peter Kolba in der "DIE ZEIT" vom 27. April 2017

Abgasskandal: Kolba stärkt VW Opfer

| 26.07.2017 | Wirtschaft

Ein starkes Signal für Geschädigte der diversen Abgas- und sonstigen Massenskandale kommt aus Österreich: Peter Kolba kandidiert auf der Liste Peter Pilz für den Nationalrat mit dem erklärten Ziel, den Verbraucherschutz bei Massenschäden massiv zu stärken und Cannabis für medizinische Zwecke zuzulassen. Auch der jüngst aufgetauchte Verdacht illegaler Kartellabsprachen zwischen deutschen Autokonzernen könnte die Position der Autohalter im Abgasskandal kräftigen. (Fortsetzung)

 

 

Peter Kolbas VW Buch

VW Skandal: 15% Kaufpreis zurück!

| 19.07.2017 | Wirtschaft

Starker Widerstand gegen VW kommt aus Italien. Ende Juni hat das Gericht in Venedig die Klage der Konsumentenschutzorganisation „Altro Consumo“ gegen VW akzeptiert. Nun hat “Altro Consumo” für die  650.000 betroffenen Fahrzeughalter eine Sammelaktion gestartet. Bemerkenswerte Forderung:  15 % des Kaufpreises sollen die Besitzer manipulierter Autos vom VW Konzern (Skoda, Audi, Seat, VW) als Schadenersatz bekommen. Nicht in Italien kommen Verbraucherschützer in Fahrt: Das Buch von Peter Kolba „Davids gegen Goliath“ wird spätestens Anfang September erscheinen. (Fortsetzung)

 

 

Peter Kolbas VW Buch

VW/Mercedes: Teures Sparen!

| 13.07.2017 | Wirtschaft

Dass es fast zwei Jahre lang gedauert hat,  um bei Mercedes ähnliche illegale Praktiken aufzudecken wie bei VW, ist ein Skandal für sich. Wieso hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nichts gefunden, das 53 Autos untersucht und im Vorjahr einen Prüfbericht vorgelegt hat? Was jetzt bei Mercedes aufflog, ist eine neue negative Sternstunde in den Abgründen des Abgasskandals. Was bei VW und Mercedes dahintersteckt, ist eigentlich unfassbar, wie man bei Jack Ewing in seinem Buch lesen kann. (Fortsetzung)

 

 

Lohneswerte Lektüre

VW: Gratis umrüsten?

| 01.07.2017 | Wirtschaft

In Deutschland sollen alle Diesel-Pkw der Abgasklasse Euro 5 umgerüstet werden. Kostenlos. Das schlägt die BILD-Zeitung vor und findet Unterstützung bei Verkehrsminister Alexander Dobrindt. In Deutschland betrifft das 6 Millionen Autos, bei uns knapp über eine Million. Wir VW-Geschädigte hätten dann endlich die Chance zu erfahren, um wieviel der Stickoxid-Ausstoß druch das Update reduziert wird, denn die manipulierten VW-Fahrzeuge fallen überwiegend in diese Abgasklasse 5. Die bisherigen Erfahrungen mit dem VW zeigen aber, welche Fallen unbedingt vermieden werden müssen. (Fortsetzung)

 

 

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VW Skandal: Kaufpreis zurück!

| 25.06.2017 | Wirtschaft

Spannende Infos aus Deutschland: die VW AG hat drei Geschädigten den Kaufpreis für ihre Autos zurückgezahlt,  meldet die involvierte Anwaltskanzlei Rogert & Ulbrich aus Düsseldorf, noch bevor die entsprechenden Gerichtsverfahren in die höhere Instanz gingen. Die entsprechenden Urteile der Landgerichte Arnsberg, Bayreuth und Wuppertal sind rechtskräftig, weil der Wolfsburger Konzern keine Berufung einlegt. Wie die US-Opfer entschädigt werden, erfährt man im Buch von Jack Ewing, das nun auch in Deutsch erschienen ist. (Fortsetzung)

 

 

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VW-Skandal: ZDF deckt auf

| 19.06.2017 | Wirtschaft

Brisante Enthüllungen durch den ZDF-Bericht „Geheimaktie VW“: Durch das Update werden die Abgas-Emissionen auf der Straße nicht „ernsthaft“ verbessert Und: die deutsche Regierung hat den Abgasskandal nicht gelöst, sondern VW und die Autoindustrie beschützt, deckt ZDF-Reporter Hans Koberstein in der Sendung  ”Zoom”  auf. (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

VW-Skandal: Bessere Karten?

| 15.06.2017 | Wirtschaft

Seit 13. Juni 2017 haben Besitzer manipulierter Autos aus dem VW Konzern in Österreich etwas bessere Karten. Erstens hat  der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bei der Oberstaatsanwaltschaft gegen die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Beschwerde wegen „Untätigkeit“ eingebracht. Zweitens  hat die niederländische „Stichting VW Car Claim“ jetzt angekündigt, den Wolfsburger Konzern zu klagen. Die Stichting vertritt 180.000 VW Geschädigte aus ganz Europa, darunter 28.000 aus Österreich, die – so wie ich – über den VKI zur Stichting gelangt sind. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW-Skandal: Amtliche Korrektur

| 07.06.2017 | Wirtschaft

Weil selbst die modernsten Diesel-Autos deutlich mehr Stickoxid ausstoßen als bisher angenommen, hat Österreich die Emissionsfaktoren für Stickoxid ganz offiziell nach oben erhöht. Diese ”amtliche” Korrektur  bestätigt mir das Umweltbundesamt auf Nachfrage.  Für Autos der Abgasklasse Euro 6  fällt der Anstieg mit bis zu 78 % recht kräftig aus. Damit werden die offiziell gemessenen Stickoxid-Emissionen Österreichs im Jahr 2017 entsprechend höher ausfallen und der EU womöglich Material für ein (teures) Vertragsverletzungsverfahren liefern, das ohnehin über uns schwebt.(Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz auf Segway durch San Francisco

VW-Skandal: Aufstand der Händler

| 01.06.2017 | Wirtschaft

Widerstand leisten die VW-Autohändler in Deutschland. Der „Volkswagen und Audi Händlerverband“ (VAHV), der alle 2.400 deutschen Autohäuser von VW, Audi und Nutzfahrzeugen vertritt, hat den Wolfsburger Konzern öffentlich attackiert. Die Händler und Werkstätten fühlen sich beim Abgasskandal im Stich gelassen und werfen VW massive Fehler vor.  Keine Wunder: die Händler werden zwischen Kunden und Konzernzentrale regelrecht aufgerieben” (Fortsetzung)

 

 

Händler protestieren

VW: Tief enttäuscht vom Upgrade

| 25.05.2017 | Wirtschaft

25.000 Geschädigte haben sich in Deutschland bisher zu einer Sammelklage von “myRight” zusammengeschlossen. In einer Umfrage zeigten sich die Geschädigten in Deutschland tief enttäuscht von VW und speziell vom Rückruf. Jeder zweite Befragte, der das Update vorgenommen hat, ist damit unzufrieden. (Fortsetzung)

 

 

Jan Eike Andresen (re) und Sven Bode von myRight packen die Causa VW an (Copyright Andresen)

VW gibt zu: Tausende mit Update-Problemen!

| 20.05.2017 | Wirtschaft

Wenn Ihr Auto nach dem Rückruf Probleme macht, sind Sie nicht allein. Kein Geringerer als VW-Markenchef Dr. Herbert Diess hat nun offiziell Probleme nach dem Update zugegeben. „Weniger als ein Prozent ist unzufrieden mit den Maßnahmen, alle anderen sind mit der Umrüstung einverstanden“, sagte er im Interview mit der renommierten österreichischen Fachzeitung  „AUTO-Information“.  In Österreich wären das über 2.000 Autos! (Fortsetzung)

 

 

Auch Audi gehört zu VW Gruppe

VW gibt Mehrverbrauch zu

| 11.05.2017 | Wirtschaft

In einem Schreiben gibt VW gibt nun doch zu, dass gewisse Fahrzeuge nach dem Rückruf mehr  verbrauchen als vorher. Und – hört, hört – VW bietet den Geschädigten als Kompensation sage und schreibe sechs kostenfreie Adblue-Tankfüllungen an. „Das sind nicht einmal 100 Euro“, spottet ein Fachmann. Dennoch: Besitzer von Fahrzeugen mit SCR-System aufgepasst! (Fortsetzung)

 

 

Kein Adblue in diesem Auto

VW-Skandal: Lästig sein!

| 07.05.2017 | Wirtschaft

„Hartnäckig bleiben“, rät ein VW-Insider allen Autokäufern, die nach dem Rückruf plötzlich massive technische Probleme mit ihren Autos haben. In einem Bericht des TV-Senders tvnow.at  „Automobil“ erzählt dieser Insider auch, wie der Konzern in solchen Fällen verfährt. Das Muster ist auch hierzulande bekannt: Leugnen, bis es nicht mehr geht. Dann etwas „in Kulanz“ gewähren. Auf VW-Kosten reparieren kommt offenbar erst in Frage, wenn die Kunden – auf gut österreichisch – so richtig lästig sind. (Fortsetzung)

Fahrlehrer im gotv.at

VW Skandal: Neue Kraft

| 30.04.2017 | Wirtschaft

Mit “Cobin” ist in Österreich eine neue Kraft für Geschädigte entstanden. Laut Bericht der renommierten Wochenzeitung „DIE ZEIT“ war der VW Skandal  Anlass zur Gründung dieses privaten Vereins, der für Geprellte  Klagen einbringen will.  Cobin-Gründer Peter Kolba versteht sich nicht als Konkurrenz zu seinem bisherigen Arbeitgeber, dem Verein für Konsumenteninformation (VKI). Der VKI konzentriert sich auf Privatpersonen, während Cobin nicht nur für Konsumenten (Consumer) kämpfen möchte, sondern auch für Unternehmen (business) und Investoren (investors). Möchte. Denn zuerst muss Kolba mit Crowfunding das nötige Kleingeld sammeln. (Fortsetzung)

 

 

Dr. Peter Kolba in der "DIE ZEIT" vom 27. April 2017

VW: Probleme nach Rückruf 2

| 23.04.2017 | Wirtschaft

Was bisher geschah: Alina Weinberger (Name geändert) hatte bei ihrem Skoda Yeti nach dem Update  dreimal hintereinander einen Leistungsabfall –  mitten im Fahren.  Und das bei einem Auto, das bisher tadellos funktioniert hat! Als nach dem Austausch eines Sensors und des Partikel-Filters auch noch der Turbolader für teures Geld gewechselt werden sollte, reichte es der Kundin und sie schrieb einen Brief an Skoda. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW: Probleme nach Update 1

| 13.04.2017 | Wirtschaft

Seit ich zusammengefasst habe (siehe Video), warum ich meinen VW Tiguan nicht zum Upgrade in die Werkstatt fahre, melden sich bei  mir immer mehr Betroffene, die nach dem Rückruf massive Probleme mit ihren Autos hatten. Den ersten Fall, den ich heute beschreiben möchte, bestätigt eindrucksvoll die Mahnung des Ex-VW-Patriarchen Ferdinand Piech, der nach Verkauf seiner Anteile gemeint hat, VW solle auf seine Kunden nicht vergessen. (Fortsetzung)

Lydia Ninz

 

VW-Skandal: Obergericht gegen VW

| 06.04.2017 | Wirtschaft

Anfang dieser Woche am 3. April hat erstmals ein deutsches Oberlandesgericht gegen VW und zugunsten eines VW-Geschädigten entschieden. „Der Beschluss des Oberlandesgerichts München ist ein weiterer Meilenstein in der Rechtsprechung, nachdem in den letzten Wochen zahlreiche Urteile gegen VW direkt und gegen Händler ergangen sind“, kommentiert der erfolgreiche Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll und fügt hinzu: „Geschädigte haben es jetzt leichter, Ihre Ansprüche weiter durchzusetzen. Sie sollen aber schnell handeln, da die Ansprüche zumindest gegen die Händler Ende 2017 verfallen.“ (Fortsetzung)

Auch Audi gehört zu VW Gruppe

Auch Audi gehört zu VW Gruppe

 

 

VW Skandal: Unerträglicher Zustand

| 23.03.2017 | Wirtschaft

Rund 27.000 VW-Opfer haben sich bisher bei der kostenlosen Sammelaktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) angemeldet, um über eine holländische Stiftung einen Vergleich mit VW in ganz Europa zu erreichen.  Im Strafverfahren gegen VW, an dem man als Privatbeteiligte mit 95 Euro beim VKI ebenso mitmachen kann, tun  4.400 Personen mit. Ich unterstütze beide Aktionen des VKI , an denen sich man nach wie vor beteiligen kann und die nun Mag. Ulrike Wolf leitet. Bei zwei wichtigen Fragen müssen allerdings auch die Top-Experten des VKI passen. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW-Skandal: Umwelthilfe klagt

| 17.03.2017 | Wirtschaft

Während die deutsche Staatsanwaltschaft überraschend die Audi-Zentrale filzt, tut sich für uns VW Opfer einen weiterer Hoffnungsschimmer auf. Die Deutsche Umwelthilfe (DHU) hat neuerlich das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geklagt. Der Grund ist auch für uns Österreicherinnen und Österreicher interessant. Geklagt wird wegen unwirksamen Software-Updates bei manipulierten Dieselfahrzeugen der VW-Gruppe. (Fortsetzung)

 

 

Warten auf den...

VW Skandal: Wann handelt Brüssel?

| 10.03.2017 | Wirtschaft

Wann reagiert Brüssel endlich ernsthaft auf den Abgasskandal, der weit über VW hinausgeht?  Wann endlich kommen Sanktionen gegen Mitgliedsstaaten, die bei der Typisierung zu lasch gehandelt und nie kontrolliert haben? Die wiederholte Forderung von Kommissärin Elzbieta Bienkowska, nach freiwilligen Zahlungen für Europas Fahrzeughalter ist ein schlechter Witz. (Fortsetzung)

 

Lydia Ninz

 

 

 

 

 

Zum Youtube Video mit Lydia Ninz

 

VW Skandal: Nein zum Rückruf

| 03.03.2017 | Wirtschaft

Warum soll ich tun, was nicht einmal Bayerns Polizei für richtig hält? Obwohl Parteikollege und Landsmann des deutschen Verkehrsministers, der den Rückruf angeordnet hat, sträubt sich Bayerns Innenminister dagegen, seine 500 Dienstautos in die VW Werkstätten bringen. Tatsächlich gibt es viele gute Gründe (siehe auch Video), dem Rückruf nicht zu folgen. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz

Abgasskandal: Umwelt hat Nachrang

| 27.02.2017 | Wirtschaft

Um Feinstaub und Stickoxid-Emissionen zu drosseln, müssen sich einfache Autofahrer in Österreich mit Tempo 100 durch die Inntal-Autobahn schleichen und bei Verstößen kräftig blechen. Wenn es aber darum geht, Autokonzerne dazu zu bringen, unerlaubte „Thermofenster“ rasch zu schießen, hat die Umwelt für Österreichs Regierung plötzlich Nachrang. (Fortsetzung)

 

 

Lufthunderter wird bestraft

VW Skandal: Österreich zuletzt?

| 20.02.2017 | Wirtschaft

Dass der Rückruf manipulierte VW Fahrzeuge stockt, ist kein Geheimnis. Während in Deutschland nun endlich bekannt gegeben wurde, was mit Autos passiert, die mit sogenannten „Thermofenstern“ beim Abgas tricksen, ist darüber bei uns in Österreich nichts zu hören. Österreich zuletzt? Betroffen sind Fahrer von Mercedes/Daimler, Opel-Insigna , von  VW Nutzfahrzeugen Amarok und Crafter und Porsche Macan. (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

VW Skandal: Wissen nicht, was passiert

| 12.02.2017 | Wirtschaft

Während bei VW eine  Schlammschlacht zwischen dem Patriarchen Piech und der teuren VW-Spitze tobt,  ist für uns VW-Opfer fix. „Man weiß nicht, was das Update ändert“ gestand der TU-Experte und Vertreter des Verkehrsministeriums in internationalen Fachgremien, Dr. Werner Tober. Um alle Auswirkungen des Updates auf das Fahrzeug umfassend einschätzen zu können, müsste man die Software offenlegen, was aber nicht passiert. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

CO2: Vorerst Extrawurst für Käufer

| 05.02.2017 | Wirtschaft

Die gute Nachricht: Bis inklusive 2019 wird es in Österreich keine automatische Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) durch die strengere Meßmethode „WLTP“ geben, meldet der ÖAMTC und beruft sich auf eine entsprechende Zusage des Finanzministers. Die schlechte Nachricht: die nach dem VW-Abgasskandal auf September 2017 vorgezogene Verstrengerung der Testmethode durch die EU wird immer mehr zur Farce. Beim CO2 Flottenziel brauchen sich die Autobauer (siehe Video)  ja auch nicht daran halten. (Fortsetzung)

 

Zum Youtube Video

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CO2: Extrawurst auch für Käufer?

| 30.01.2017 | Wirtschaft

Während die Autohersteller  in der EU erfolgreich unterwegs sind, um höhere Geldstrafen zu vermeiden, tut sich für Autokäufer in  Österreich eine Kostenfalle auf. Durch die strengere Messmethode für die Autotypisierung schnellt die NoVA (Normverbrauchsabgabe) automatisch nach oben. Nur wenn der Finanzminister ausdrücklich eine Ausnahme macht – wie die EU bei den Autoherstellern – könnten die heimischen Verbraucher dieser Falle entrinnen. (Fortsetzung)

 

 

Papier ist geduldig

Neuer CO2 Schwindel spießt sich

| 25.01.2017 | und Sonstiges

Beim neuesten CO2 Trick der Autokonzerne (Video)  spießt es sich noch. Es ist gar nicht so leicht,  CO2-Emissionen mathematisch herunterzurechnen – von den höheren Werten auf die niedrigeren.  Das und andere brisante Details erfahre ich bei beim 40.Internationalen Fachseminar der Gerichtssachverständigen in Bad Hofgastein von  Dr. Werner Tober (TU Wien), einem hochrangigen   Fachexperten, der Österreichs Verkehrsministerium gerade in diesen Fragen in Brüssel vertritt und mithin an der Quelle sitzt. (Fortsetzung).

 

 

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Neuer Schwindel bei CO2

| 21.01.2017 | Wirtschaft

Kaum eingeführt, schon ausgehebelt. Das droht der neuen Prüfmethode, die ab September 2017 eigentlich für realitätsnähere Werte für Abgas- und CO2-Emissionen bei neuen Autos  sorgen soll.  Diese strengere Prüfmethode gilt nämlich nur für die Typisierung neuer Autos , aber nicht für das sogenannte „CO2 Flottenziel“ der Autohersteller (siehe auch Video). Auf diese Weise kann die Autoindustrie in Europa Milliarden Euro Strafzahlungen elegant vermeiden. (Fortsetzung)

 

 

 

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Zum Youtube Video “Scheinheilig zum Flottenziel”

VW Skandal: Der Schein trügt

| 11.01.2017 | Wirtschaft

Während VW drauf und dran ist, sich in den USA mit 4,3 Milliarden Dollar vor der strafrechtlichen Verfolgung durch die Bundes-Justiz frei zu kaufen, zerplatzt für mich als europäisches Opfer eine weitere Hoffnung, nachdem sich bereits eine 40prozentige Senkung der Schadstoffe (NOX) nach dem Update als unrealistisch herausgestellt hat: die Bescheinigung, die VW nach dem Rückruf seinen Kunden aushändigt, ist mit Sicherheit keine hieb- und stichfeste Garantie. Das ist die persönliche Rechtsmeinung von Rechtsanwalt Dr.. Thomas Kainz (LL.M), den ich um Rat gefragt habe. (Fortsetzung)

 

 

Profilbild Thomas Kainz

Profilbild Thomas Kainz

VW: Kein Messfehler beim Tiguan

| 08.01.2017 | Wirtschaft

„Beim Test-Tiguan ist sicher  kein Messfehler passiert. Definitiv nicht“, bekräftigt Univ.Prof. Bernhard Geringer von der TU Wien. Ihn habe ich gefragt, warum der Test-Tiguan beim Vorher-Nachher-Test des ÖAMTC aus der Reihe tanzt und nach dem Update mehr Abgas (Stickoxid, NOX) ausstößt als vorher. Für Geringer kommen dafür nur zwei plausible Erklärungen in Frage. Eine wesentliche Verbesserung der NOX-Werte durch das Update hält der TU-Professor jedenfalls für unrealistisch. . (Fortsetzung)

 

Univ.Prof. Dr. Bernhard Geringer, IFA

VW Skandal: Rückblick 2016

| 03.01.2017 | Wirtschaft

Zum Nachhören: Das ORF Konsumentenmagazin “Help” hat am Silvestertag die Entwicklung des VW Skandals im Jahresrückblick 2016 zusammengefasst. Im Interview mit Matthias Däuble hatte ich die Gelegenheit, meinen Fall Revue passieren zu lassen. Zum Nachhören bis kommenden Samstag, 7.1.2017 :http://oe1.orf.at/player/20161231/454655

 

 

Lydia Ninz hält Bescheinigung in den Händen

Lydia Ninz mit “Bescheinigung” Foto: Helmut Kasper

 

 

 

VW: Die Holland-Stichting lebt

| 01.01.2017 | Wirtschaft

Auch wenn sie zuletzt weniger Schlagzeilen produziert hat: die holländische VW Car Claim Stichting gibt kräftige Lebenszeichen von sich. „108.000 Interesssenten aus 28 verschiedenen europäischen Staaten haben sich gemeldet“, freut sich Eric Breiteneder, der für den Verein für Konsumenteninformation (VKI) hier als Vertrauensanwalt agiert. Mit einer neuen Argumentation will die Stichting für alle VW-Oper in Europa einen Generalvergleich erzielen. (Fortsetzung)

 

 

Kein Ende der Irrefahrt

 

 

 

 

 

VW: Weniger Abgas entscheidend

| 23.12.2016 | Wirtschaft

Während ich  auf die Antwort von VW warte, warum beim ÖAMTC Test ein Tiguan nach dem Rückruf mehr Stickoxid (NOX) ausstößt als vorher, kommt massive Schützenhilfe von Rechtsanwalt Thomas Kainz (Legal Chambers Kainz.. „Eine der entscheidenden Frage ist, ob durch das Software-Update die Stickoxidwerte tatsächlich reduziert werden (können)“, schreibt er in einem aufsehenerregenden Fachbeitrag in der Wiener Zeitung .  Und: „Werden die Stickoxide nicht oder nicht entscheidend reduziert, so können die manipulierten Fahrzeuge trotz Nachrüstung still gelegt werden.“ (Fortsetzung)

 

 

Profilbild Thomas Kainz

Profilbild Thomas Kainz

VW-Tiguan: Mehr Abgase nach Update!

| 18.12.2016 | Wirtschaft

Schock nach den  ÖAMTC-Tests: der überprüfte VW Tiguan stößt nach dem Update nicht weniger Stickoxid (NOX)  aus, sondern mehr als vorher!  Und zwar überall, bei allen sieben Tests,  auf dem Prüfstand und auf der Straße. Das ist das glatte Gegenteil von dem, was mir Telefon die VW-Techniker im Sommer für meinen Tiguan in Aussicht gestellt haben: die Verringerung der NOX-Emissionen um 40% auf der Straße. Die Verunsicherung wächst.  (Fortsetzung)

 

 

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VW: Chance auf echte Sammelklage

| 13.12.2016 | Wirtschaft

Exklusiv-Geschichte im ORF-TV, gestern in der ZIB 2 von Sonja Sagmeister: Österreichs Justizminister Wolfgang Brandstetter kündigt die Einführung einer „echten“ Sammelklage in Österreich an. Damit ist es in einem Massenverfahren leichter, Konsumenten-Ansprüche durch zusetzten. Wegen des VW-Abgasskandals hatte Verkehrsminister Leichtfried eine solche echte Sammelklage urgiert. Für VW-Opfer wird das neue Rechtsinstrument zwar leider zu spät kommen, dennoch ist es ein Schritt in die richtige Richtung. (Fortsetzung)

 

 

 

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VW: Rückruf-Ziel weit verfehlt

| 08.12.2016 | Wirtschaft

Der VW Konzern hat das selbst gesteckte Rückruf-Ziel für 2016 weit verfehlt. Das ist – einen Monat vor Ende des Jahres -  schon fix. Der Konzern hatte sich vorgenommen, im Laufe des Jahres 2016 alle 8,5 Millionen manipulierte Fahrzeuge in Europa zum Update in die Werkstätten zurückzurufen. Im Februar hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch einen ganz genauen Fahrplan für die Rückrufe angekündigt, mit der genauen Angabe der Kalenderwochen. Bis August hatte VW offiziell an diesem Ziel festgehalten, obwohl sich schon damals anbahnte, dass es unmöglich zu  halten ist. In Österreich hätten heuer 388.000 Autos zurückgerufen werden sollen. Anfang Dezember waren es nach Angaben der Porsche Holding  156.000. Also müssten in den nächsten drei Wochen noch 253.000 Fahrzeuge in Österreich zurückgerufen werden, um das ursprüngliche Ziel zu erreichen. Das ist  nicht mehr zu schaffen. (Fortsetzung)

 

 

Mein Tiguan muss noch warten

Mein Tiguan muss noch warten

VW-Skandal: Lösung für Tuning

| 05.12.2016 | Wirtschaft

Besitzer getunter Autos der VW-Gruppe können aufatmen, zumindest teilweise: Der Konzern übernimmt die Kosten zur Wiederherstellung des Chiptunings, das durch das Update manipulierter Fahrzeuge ja verloren geht. Diese Kostenübernahme gibt es aber nicht für alle, sondern nur für gesetzeskonformes und eingetragenes Tuning. Wer sich die Motorleistung des Fahrzeugs illegal aufmotzen ließ, bleibt somit auf der Strecke, erfahre ich auf Anfrage von Porsche Austria. (Fortsetzung)

 

 

Mein Tiguan ist nicht getunt

Mein Tiguan ist nicht getunt

VW: Bescheinigung nach Update

| 30.11.2016 | Wirtschaft

Kleiner Etappensieg für Konsumentenschützer:  VW-Opfer in Europa bekommen ab sofort nach dem Update jetzt eine schriftliche „Bescheinigung“ ausgestellt. Darin hält die Volkswagen AG ausdrücklich fest, dass mit dem Update  keine Schlechterstellung beim Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Motorleistung, Drehmoment und Geräuschemissionen verbunden ist. Das erfahre ich aus erster Hand von Porsche Austria, die  – nach drei Monaten  –  meinen Brief beantwortet hat. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz hält Bescheinigung in den Händen

Lydia Ninz mit “Bescheinigung” Foto: Helmut Kasper

VW: Sammelklage ante portas?

| 26.11.2016 | Wirtschaft

Letzten Sonntag versprach Verkehrsminister Leichtfried, die Idee einer echten Sammelklage aufzugreifen. Vergangenen Mittwoch gab das Justizministerium auf meine Anfrage bekannt, dass dieses Thema seit heuer in einer Arbeitsgruppe  „breite Erörterung“ findet. Und am Freitag lobte Konsumentenschutzminister Stöger eine Gruppenklage als „hochgescheite“ Idee, die  im Regierungsübereinkommen verankert ist. Woche der Hoffnung, vielleicht wird’s ja doch noch was mit einer richtigen Sammelklage, auch wenn sie uns VW-Opfern nichts nützt. Druck kommt auch von der EU. (Fortsetzung)

 

 

 

Konsumentenschutzminister Alois Stöger im Klub der Wirtschaftspublizisten

Konsumentenschutzminister Alois Stöger im Klub der Wirtschaftspublizisten

VW: Kommt Leichtfried in die Gänge?

| 20.11.2016 | Verkehr

Sonja Sagmeister (ORF) und Gerold Riedmann (Vorarlberger Nachrichten) schafften es heute in der ORF-Pressestunde, Verkehrsminister Jörg Leichtfried aus der Reserve zu locken. Er werde „die Idee einer Sammelklage aufgreifen“, versprach er. Dass es zwischen dem normierten und dem tatsächlichen Spritverbrauch einen Unterschied von 42% gibt, bezeichnete der Minister wörtlich als „Betrug“, gegen den er mit eigenen Messungen vorgehen will. Wer sein manipuliertes Fahrzeug noch nicht zum Rückruf in die Werkstätte bringt, muss derzeit nicht mit einem Entzug der Zulassung rechnen, präzisierte Leichtfried. (Fortsetzung)

 

Verkehrsminister Jörg Leichtfried in der ORF Pressestunde

VW: Star-Anwälte als Retter?

| 17.11.2016 | Wirtschaft

Hört, hört! Seit 5. Oktober haben österreichische VW-Skandal- Opfer eine neue Chance auf Schadenersatz.  Unter  www.my-right.at/ können sich Geschädigte anmelden. Hinter myRight steckt ein Hamburger Rechtsdienstleister, der mit jenem US-Staranwalt Michael Hausfeld das Konzept ausgearbeitet hat, der bereits das VW-Verfahren in den USA geführt hat. „Bis zu 5.000 Euro Schadenersatz pro Fahrzeug sind drin. Und es spricht viel dafür, dass  VW auf Wunsch des Kunden sogar zum Fahrzeugrückkauf verpflichtet ist“, so Dr. Jan-Eike Andresen, Anwalt und Rechtsexperte bei myRight am Telefon. Der Deal ist klar: MyRight trägt alle Risiken, schießt alle Kosten und behält – allerdings nur bei Erfolg -  eine 35 prozentige Provision vom Erlös.  Wer sich myRight anschließt, muss aber all seine Rechte mit Haut und Haaren abgeben.(Fortsetzung)

 

 

Jan Eike Andresen (re) und Sven Bode von myRight packen die Causa VW an (Copyright Andresen)

VW: Braunschweig übernehmen!

| 13.11.2016 | Wirtschaft

Heiße News von Bernt Koschuh (Ö1, Mittagjournal): Die österreichische Wirtschafts-und Korruptions-Staatsanwaltschaft (KWStA) überlässt die strafrechtlichen Ermittlungen gegen VW ihren deutschen Kollegen, der Staatsanwaltschaft in Braunschweig. „Wichtig ist, dass das strafrechtliche Verfahren selbst in Wien bleibt. Zudem möchten wir im Wege einer Eingabe sicherstellen, dass österreichspezifische Ermittlungen weiterhin in Wien stattfinden“, kündigt Mag. Ulrike Wolf von Verein für Konsumenteninformation (VKI) auf meine Anfrage an. Als Betroffene sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

 

 

VW: Richtungsweisendes Urteil

| 06.11.2016 | Wirtschaft

In Linz beginnts. Zuerst im Juni, jetzt im Oktober.  Im Juni hatte ein VW-Opfer ein Verfahren gegen einen VW-Händler gewonnen (noch nicht rechtskräftig), der ihm den manipulierten Tiguan zurückkaufen muss.  Im Oktober hat das Oberlandesgericht (OLG) Linz nun in einem anderen Fall  entschieden , dass österreichische Gerichte sehr wohl für internationale Klagen gegen VW Wolfsburg zuständig sind. „Ein richtungsweisenden Urteil“, freut sich Rechtsanwalt Michael Poduschka, der beide VW-Opfer vertritt. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW: Probleme nach Update

| 01.11.2016 | Wirtschaft

Die Hälfe von 135 VW-Fahrzeughaltern berichten über Probleme nach dem Rückruf ihres Fahrzeugs in Deutschland, speziell auch beim Tiguan, wo sogar ein zweites Update notwendig wurde! Dieser Bericht der deutschen WirtschaftsWoche bekräftigt mich darin, von VW unbedingt eine Garantie-Erklärung zu verlangen, bevor ich meinen Tiguan  zum Update bringe. Wie kann ich sonst sicher sein, dass sich durch das Update wirklich etwas verbessert und nicht verschlechtert? (Fortsetzung)

 

 

Kein Ende der Irrefahrt

VW: Schwere Vorwürfe der Staatsanwaltschaft

| 26.10.2016 | Wirtschaft

Schwerwiegende Vorwürfe erhebt Österreichs  Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen den VW-Konzern. In seiner aktuellen Print-Ausgabe berichtet „News“ unter Berufung auf einen Behörden-Sprecher wörtlich: „Wir führen Ermittlungen wegen des Verbrechens des schweren gewerbsmäßigen Betrugs, wegen vorsätzlicher Beeinträchtigung der Umwelt und wegen Abgabenhinterziehung“. In den USA bekommen 475.000 VW-Halter nach dem endgültigen Okay des Gerichts (25.10.2016) einen Schadenersatz zwischen 5.100 und 10.000 Dollar. Zusätzlich muss ihnen VW die Fahrzeuge entweder zurückkaufen oder reparieren.  (Fortsetzung)

 

Screenshot zeigt aktuelle Geschichte im News

VW Geschichte im aktuellen News

VW: Rückruf als Umweltchance

| 21.10.2016 | Wirtschaft

Schon vergessen? Beim VW Skandal geht es vorrangig um Gesundheit und Umwelt und nicht „nur“ um milliardenschwere Strafzahlungen, Klagswellen oder Sparpakete.  Bei meinem VW Tiguan soll der Stickoxid-Ausstoß (NOX) auf der Straße nach dem Rückruf um 40 % sinken.  Wenn bei allen 388.000  manipulierten Autos in Österreich ein ähnliches Minus erreicht würde, könnten 1.250 Tonnen Stickoxid-Emissionen pro Jahr eingespart werden. Ein rascher Rückruf wäre also eine enorme Umweltaktion, die schlagartig, flächendeckend und nachhaltig wirkt. (Fortsetzung)

Hier zum Youtube-Video mit Lydia Ninz

Lydia Ninz zeigts

Lydia Ninz zeigts

VW Skandal: Rückruf floppt

| 14.10.2016 | Wirtschaft

Zum reinsten Flopp entwickelt sich der VW-Rückruf: In Europa sind erst 60% aller 8,5 Millionen manipulierten Autos für die Umrüstung freigegeben (Süddeutsche Zeitung, Mitte September). In Österreich hat der Konzern laut Angaben des Verkehrsministeriums erst 88.063 von 388.000 zurückgerufen. Das heißt: nur für ein Fünftel oder 22% aller betroffenen Autos in Österreich konnte die VW-Gruppe (VW, Audi, Skoda, Seat)  bisher eine behördlich genehmigte Umrüstung anbieten. Der von VW forsch angekündigte Plan, alle manipulierten Fahrzeuge noch im Laufe dieses Jahres umzurüsten, ist mit Sicherheit gescheitert. (Fortsetzung)

 

 

Dieselgate

VW Skandal: Autopreise fallen

| 06.10.2016 | Wirtschaft

Nicht nur die Blätter fallen. Auch die Preise für gebrauchte Diesel-Pkw der VW-Gruppe sind seit dem Abgas-Skandal im Schnitt um 26 % gesunken, zeigt ein umfassender Preisvergleich der Firma “comparis” in der Schweiz. Das  ist Wasser auf den Mühlen des Vereins für Konsumenteninformation (VKI): „Die Schweizer Ergebnisse sind auch auf den österreichischen und deutschen Markt übertragbar und untermauern unser Argument, dass den Fahrzeughaltern durch die Abgasmanipulation ein Schaden in Form eines geringeren Widerverkaufspreises entstanden ist“, betont VKI-Juristin und Leiterin der VKI-Sammelaktion Mag. Ulrike Wolf. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW Skandal: Hoffnung Strafrecht

| 02.10.2016 | Wirtschaft

Während VW Opfer in den USA mit üppigen Vergleichsangeboten rechnen können, sind die Verbraucher in Europa immer mehr auf das Strafrecht angewiesen, so auch in Österreich. Bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKSTA) sind derzeit  vier strafrechtliche Anzeigen gebündelt: Sowohl Rechtsanwalt Michael Poduschka, Rechtsanwalt Andreas Kaufmann aus der Steiermark als auch der Verein für Konsumenteninformation (VKI) haben Anzeigen im Namen von betrogenen VW-Käufern eingebracht. Ermittelt wird  wegen schweren Betrugs. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW Skandal: Jahr 1 danach

| 18.09.2016 | Wirtschaft

Im Jahr 1 nach Ausbrechen des VW Skandals steht fest: das Auffliegen der NOX-Manipulationen hat enorme Missstände ans Tageslicht gebracht. Vielleicht müssen wir eines Tages auch noch froh sein, durch VW auf gravierende Fehl-Entwicklungen gestoßen zu sein, die bereits jetzt enorme Auswirkungen haben, nicht nur auf VW, sondern auf die Autobranche,  auf Europas Umweltpolitik und auf Österreich. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

 

 

VW Skandal: Zwischenbilanz

| 15.09.2016 | Wirtschaft

Vor einem Jahr platzte am 18. September der VW-Skandal durch die amerikanische Umweltagentur EPA. Eines der 11 Millionen manipulierten Fahrzeuge gehört mir. Meine persönliche Zwischenbilanz:  unverdrossen weiterkämpfen und alle Möglichkeiten ausschöpfen. Ein Hoffnungsschimmer für uns europäische Verbraucher kommt aus den USA, wo hochrangige VW Mitarbeiter auspacken und strafrechtlich brisante Fakten aufdecken. (Fortsetzung)

 

 

Warten auf den...

VW: Druck auf Garantie-Erklärung steigt

| 08.09.2016 | Wirtschaft

Die Chancen für VW-Kunden steigen, vom Konzern eine schriftliche Garantie zu erhalten, dass nach dem Update die Abgaswerte (NOX) sinken, während Treibstoffverbrauch,  CO2 Ausstoß und die Motorleistung unverändert bleiben. Während ich seit zwei Wochen auf Antwort warte, kommt Druck auf VW gleich von mehreren Seiten:  von der EU-Kommission, vom deutschen Autofahrerclub ADAC und – zaghaft aber doch – selbst vom österreichischen Verkehrsministerium. (Fortsetzung)

 

 

Warten auf den...

 

 

VW Skandal: Garantie ist notwendig

| 26.08.2016 | Wirtschaft

Seit mir hochrangige VW-Techniker aus Wolfsburg und der in Österreich für die Leitung Service Technik zuständige Herr Schmidinger versichert haben, dass mein Tiguan-Modell nach dem Update auf der Straße um 40% weniger Stickoxid ausstoßen wird, bin ich dazu entschlossen, dieses Update durchführen zu lassen. Allerdings möchte ich mir diese Verbesserung von VW schriftlich garantieren lassen. Daher habe ich diese Woche einen Brief an VW geschrieben und meine Forderung gleich heute Früh beim ORF-Frühstück-TV im Interview mit ORF-Redakteur Patrick Budgen auch öffentlich gemacht. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz heute Früh bei Patrick Budgen im ORF Frühstück TV Fotocredit Monika Cetin

VW: Info über NOX-Manipulation erstritten!

| 10.08.2016 | Wirtschaft

Nach zwei Briefen, mehreren Telefonaten und fünf Blog-Beiträgen weiß ich nun offiziell von VW: Mein Tiguan-Modell stößt auf der Straße drei bis viermal mehr Stickoxid (NOX) aus als der Grenzwert vorschreibt. Nach dem Update wird der NOX-Ausstoß auf der Straße um 40 Prozent sinken, erfuhr ich in einer  direkten Telefonkonferenz mit VW Wolfsburg. Daran nahmen Johann Schmidinger (Leiter Service Technik der Porsche Holding), Thomas Wilken (Technik Wolfsburg) und Dirk Neumann (Technische Entwicklung) teil. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz am Steuer ihres VW Tiguan

VW Skandal: Brisante Hinweise

| 04.08.2016 | Verkehr

Da VW Porsche mir nach zwei weiteren Wochen noch immer keine Informationen gegeben hat, finde ich im aktuellen Report der Franzosen brisante und überraschende  Hinweise, wie groß die Manipulation bei meinem Pkw sein könnte. Denn unter den 86 getesteten Pkw befindet sich auch ein VW Tiguan. (Fortsetzung)

 

 

Französische Ergebnisse

VW: Fragende Kunden stören

| 18.07.2016 | Wirtschaft

Die freundlichen Versprechungen hat VW nicht eingehalten! Der Konzern denkt nicht daran, mir als anfragende Kundin konkrete Auskunft darüber zu geben, wie sich einige wichtige Werte meines VW Tiguan durch das Update ändern werden. Statt Zahlen und Fakten zu liefern, versucht mich der Weltkonzern in seinem zweiseitigen Antworte-Schreiben zu beschwichtigen.  Fragende Kunden stören offensichtlich. Aber: Solange ich keine konkreten Daten erhalte, werde ich meinen Tiguan nicht in die VW-Werkstätte bringen! Ein erster Termin ist schon geplatzt.(Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz am Steuer ihres VW Tiguan

Lydia Ninz faehrt ihren Tiguan nur in die Werkstaette, wenn sie zuvor Infos bekommt

VW Skandal: Alarm aus Italien

| 09.07.2016 | Wirtschaft

Alarmierende Testergebnisse aus Italien nähren die Skepsis. Die Konsumentenschutzorganisation Altroconsumo hat bei einem Vorher-Nachher-Test bei einem Audi Q5 festgestellt, dass nach dem Update die NOX-Werte auf dem Prüfstand enorm gestiegen sind: um 25,2 % über dem erlaubten Grenzwert. “Das ist kein EURO 5 Auto mehr, sondern ein EURO 4 Auto“, fassen die italienischen Prüfer das Resultat zusammen. (Fortsetzung)

 

 

Warten auf den...

VW-Skandal: Überraschungen?

| 07.07.2016 | Wirtschaft

Am 12. Juli  bringe ich meinen VW Tiguan zum Update in die VW-Werkstatt. Allerdings nur, wenn mir VW zuvor bekannt gibt, wie sich wichtige Daten dadurch verändern, also NOX-Emissionen auf dem Prüfstand und auf der Straße, Treibstoffverbrauch und CO2 Emissionen. Das wurde mir vom Leiter Technik Service, Johann Schmidinger auch zugesagt. Wenn sie die Werte meines Tiguans so verändern, wie die Werte jenes Golfs VI, den der ÖAMTC getestet hat, dann wird es einige Überraschungen geben,  negative wie  positive. (Fortsetzung)

 

 

Ready zum Update

VW: 5 Kern-Aussagen des ÖAMTC-Tests

| 01.07.2016 | Wirtschaft

Der ÖAMTC hat mit seinen Partnern seriös getestet: Ein Golf und drei Audis  wurden vor und nach dem Rückruf überprüft. Es lohnt sich, das Ergebnis ganz genau anzuschauen, um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.  Fünf Kern-Aussagen sind abzuleiten. Die wichtigste vorweg:  Ob bei einem Weiterverkauf des Fahrzeugs ein niedrigerer Preis erzielt wird („merkantiler Minderwert“) hat der ÖAMTC gar nicht untersucht. Er rät allerdings von individuellen Klagen nach österreichischem Recht ab, weil es schwer sei, so einen Wertverlust nachzuweisen. Der ÖAMTC empfiehlt aber allen Betroffenen, sich der VKI-Sammelaktion bzw. der holländischen Stiftung (stichtingvolkswagencarclaim.com) anzuschließen. (Fortsetzung)

 

 

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

VW: Her mit den Infos

| 29.06.2016 | Wirtschaft

Während in den USA die geschädigten VW-Autokäufer mit einem Goldregen  von 10 Milliarden Dollar rechnen können, stehen sie in Europa im Eck. Amerikanische Kunden können sich ihr Auto von VW zurückkaufen lassen und obendrein winkt ihnen noch 5.100 bis 10.000 Dollar Schadenersatz pro Kopf. In Europa kriegt man nicht einmal die nötigsten Informationen. Dass musste ich leider feststellen, nachdem die Einladung zum Rückruf gestern (28. 6. 2016) endlich eingetroffen ist. Vorweg: dieser Brief verunsichert. (Fortsetzung)

 

 

Brief von VW

VW Skandal: Jetzt wirds ernst

| 18.06.2016 | Wirtschaft

Nächste Woche soll ich einen Brief bekommen, mit dem mein VW Tiguan 2.0 l in die Werkstätte zurückgerufen wird. Dies kündigte mir Herr Schmidinger von der Porsche Holding telefonisch an. In diesem Telefonat bestätigte ich auch, was ich Tage zuvor in einem Interview mit der „Kronenzeitung“ gesagt hatte: Wenn es mit dem Rückruf nicht klappt und sich dadurch Treibstoffverbrauch, Motorleistung oder Lärmpegel zum Nachteil ändern sollten, erwäge ich eine Klage. (Fortsetzung)

 

 

Bald in die Werkstatt

VW: Rückruf kann durchstarten

| 04.06.2016 | Wirtschaft

Nun gibt es für VW keinen Grund mehr, den Rückruf NOX-manipulierter Modelle zu verzögern. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat soeben (am 1. und 3. Juni) die Umrüstung mehrerer Modelle freigegeben, darunter auch für meinen Tiguan. Endlich! Folgende Modelle können außerdem in die Werkstatt zurückgerufen werden: Eos, Passat, Passat CC, Passat Variant, Caddy, Q3. (Fortsetzung)

 

 

Kein Ende der Irrefahrt

VW: Strategie der VW-Anwälte

| 22.05.2016 | Wirtschaft

VW gibt zwar zu, dass bei der Abgasrückführung zwei verschiedene “Betriebsmodi” eingesetzt wurden, auf dem Prüfstand der Modus 1 und auf der Straße der Modus 0 mit geringer Abgasrückführung. Die Schummel-Software auf dem Prüfstein ist in den Augen der VW Anwälte trotzdem keine unzulässige Abschalteinrichtung, weil sie sich auf den realen Fahrbetrieb gar nicht auswirke. Diese Strategie von VW in einem Prozess vor dem Landesgericht Linz am 23 Mai, ist in auch meinem Bericht für das Wirtschaftsmagazin GEWINN (Ausgabe Mai) auf Seite 73 zu lesen. (Fortsetzung)

 

 

 

Artikel im GEWINN

Artikel im GEWINN

VW: Nachzipf für Behörde

| 17.05.2016 | Wirtschaft

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat im Auftrag des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt bei ausgewählten 53 Automodelle den Stickoxid-Ausstoß überprüft, darunter auch den Opel Zafira 1,6 l Euro 6.  Nach Veröffentlichung des Berichts der Untersuchungskommission am 22. April muss das KBA den Opel Zafira jetzt noch einmal überprüfen. Diesen „Nachzipf“ hat Dobrindt seiner Behörde am 13. Mai angeordnet, nachdem die deutsche Umwelthilfe (DUH) alarmierende Werte für den Zafira 1,6 CDTi  und den Astra 1.6 CDTi publiziert hatte. Den Astra hatte das KBA bisher noch nicht gar nicht untersucht (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

VW Skandal: Doppelt getrickst

| 09.05.2016 | Wirtschaft

Pilotieren Sie das Kultauto Beetle , einen Golf Plus 1,6 l, einen Passat 2 l TDI oder einen Polo 1,2 TDI, die zwischen 2009 und 2015 zugelassen wurden? Dann haben Sie den negativen Jackpot im VW-Skandal gezogen! Diese vier VW-Auto-Modelle haben nicht nur eine unzulässige Schummel-Software installiert, die den NOX-Wert auf dem Prüfstand künstlich manipuliert. Diese vier haben laut Bericht der deutschen Untersuchungskommission zusätzlich auch noch eine Abschalteinrichtung, die dafür sorgt, dass bei gewissen Temperaturen die Abgasrückführung auf der Straße auf Null geschaltet wird, sodass noch mehr Stickoxid (NOX) in die Umwelt geblasen wird. (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

VW NOX: Liste des Grauens

| 01.05.2016 | Wirtschaft

Wollen Sie wissen, wieviel Ihr Fahrzeug auf der Straße vom NOX-Wert abweicht, der im Typenschein steht? Fahren Sie etwa einen Renault Kadjar? Einen Suzuki Vitara, einen Dacia Sandero, einen Hyunday i20, einen Opel Insigna, einen Porsche Macan, einen Jaguar XE, einen VW Crafter oder einen Land Rover Range Rover? Dann gehört Ihr Fahrzeug mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den zehn größten Stickoxid-Abweichlern, die von der deutschen Untersuchungskommission in ihrem Bericht aufgelistet werden. Schauen Sie sich diese Liste der Grauens einmal an. Vielleicht ist auch Ihr Fiat Ducato, Opel Zafira oder Mercedes darunter. Ein Fahrzeug stößt laut Daten der Untersuchungskommisson auf der Straße gleich das 54 fache aus als auf dem Prüfstand, das ”beste” übertrifft die Labor-Werte um das Sechsfache. (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

VW: Rückruf von Golf und Audi

| 29.04.2016 | Verkehr

Am kommenden Montag, 3. Mai werden in Österreich die ersten Modelle des VW Golf zurückgerufen, teilt mir das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) unter Berufung auf die Porsche Austria mit. In die Werkstätten zurückgerufen wird zunächst nur eine einzige Modellvariante, der VW Golf 2.0 l TDI BMT mit 103 kW. Davon sind österreichweit 116 Fahrzeuge betroffen, ergänzt das BMVIT auf Anfrage. (Fortsetzung)

 

 

Audi fährt in die Werkstätte

Audi

VW: Kunden zweiter Klasse

| 28.04.2016 | Wirtschaft

US-Kunden haben Vorrang, während Europas VW-Käufer zu Kunden zweiter Klasse abgestuft werden. Anders kann man die Ereignisse der letzten Tage nicht kommentieren: Alle Halter manipulierter Fahrzeuge in den USA sollen 5.000 Dollar zusätzlich auf die Hand bekommen. In Europa wurden die Geschädigten nicht einmal darüber informiert, dass die versprochenen Rückruf-Termine nicht eingehalten werden. Die offensichtliche Ungleichbehandlung ist für Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) völlig unakzeptabel. Geschädigte können sich auch jetzt noch der VKI-Sammelaktion und der holländischen Stiftung (http://www.stichtingvolkswagencarclaim.com/) anschließen. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW: Rückruf von Audi möglich

| 20.04.2016 | Wirtschaft

Während VW-Fahrer wie ich auf den Rückruf des Tiguan noch warten müssen, gibt es keinen Grund mehr, mit dem Rückruf von Audis zu waren. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat heute bekannt gegeben, “im April dem Hersteller Audi die endgültige Freigabe für Fahrzeuge mit der Verkaufsbezeichnung Audi A4, A5, A6, Q5, 2,0 Liter und Seat für das Modell Exeo 2,0 Liter erteilt zu haben”. Das habe ich heute der Website des Kraftfahrzeug-Bundesamtes entnommen. Damit können die Hersteller mit dem Rückruf und der Umrüstung dieser Modelle beginnen. (Fortsetzung).

 

 

Tiguan wartet auf Rückruf

VW Skandal: Auto zurück?

| 18.04.2016 | Wirtschaft

Sieben Monate ist es her, seit VW Mitte September NOX-Manipulationen bei weltweit 11 Millionen Pkw zugegeben hat. „VW hat es verabsäumt, diesen Mangel innerhalb einer angemessenen Frist zu beheben, es wurde bis heute nicht einmal eine taugliche Verbesserungsmöglicheit angeboten. Daher können geschädigte Fahrzeughalter nun mit Fug und Recht verlangen, dass VW die Fahrzeuge zurücknehmen und den Kaufpreis (minus Abschlag für Benutzung) zurückzahlen muss“, argumentiert Rechtsanwalt Mag. Michael Poduschka, der bisher rund 30 Klagen gegen VW in Österreich  eingebracht hat. Setzt sich Poduschka mit dieser – doch sehr spektakulären –  Rechtsmeinung durch, wäre wohl Feuer am VW-Dach. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

Panama Papers stärken Journalismus

| 17.04.2016 | Wirtschaft

Mit den „Panama Papers“ hat der Journalismus weltweit kräftig  gepunktet: 400 Journalistinnen und Journalisten aus 80 Staaten haben ein Jahr lang brisante Daten ausgewertet, die ursprünglich zwei deutschen Journalisten der Süddeutschen Zeitung zugespielt worden sind. Die Daten der Briefkasten-Beschaffungsfirma „Mossack Fonseca“ in Panama haben bereits Politiker zum Rücktritt und Weltstars, Superreiche, Kriminelle und Steuerhinterzieher ordentlich ins Schwitzen gebracht. Das ist aber erst ein Anfang. (Fortsetzung)

 

 

Panama Papers, KiepenheuerWitsch

VW: Holland-Stiftung wächst!

| 10.04.2016 | Wirtschaft

Die von Österreich aus ins Leben gerufene holländische Stiftung wächst und wächst. Bereits 81.000 Fahrzeughalter aus ganz Europa haben sich bisher in dieser Stiftung zusammengefunden, um vom VW Konzern einen außergerichtlichen Vergleich zu erreichen,  teilte Mag. Eric Breiteneder dem TV-Magazin ZDFzoom in einem aktuellen Bericht über VW mit. Als Vertrauensanwalt des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hatte Breiteneder diese Stiftung ins Leben gerufen. Von den 81.000 Teilnehmern kommen 24.445 aus Österreich, ergänzte die Leiterin der VKI-VW Sammelaktion, Mag. Ulrike Wolf  auf meine Frage.(Fortsetzung)

 

 

Mag. Eric Breiteneder links

Mag. Eric Breiteneder links

VW: Teste Deinen Händler!

| 31.03.2016 | Wirtschaft

Laut Verein für Konsumenteninformation (VKI), der mit Mag. Ulrike Wolf im Aufsichtsrat der niederländischen Stiftung vertreten ist, steht es 193: 44. Knapp vor Ostern hatten 193 österreichische Autohändler gegenüber dem VKI fix zugesagt, dass sie auf die Verjährung individueller Rechte (wie Gewährleistung, Garantie, Schadenersatz wegen Irreführung) bis Ende 2017 verzichten. 44 Autohändler haben diese wichtige Zusage bis zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht gegeben. Testen Sie selber, ob Ihr Autohändler zu den „braven“ gehört oder zu den „säumigen“. (Fortsetzung)

 

 

 

Mag. Wolf_Ulrike, Fotocredit VKI

VW Skandal: Warten auf..

| 18.03.2016 | Wirtschaft

VW kann den selbstgesteckten Terminplan für die Rückrufaktion der manipulierten Fahrzeuge nicht einhalten. Das zeichnet sich – eine Woche vor Ostern – deutlich ab. Das Kraftfahrzeug-Bundesamt hat bis zum heutigen Tag keine Freigabe für den Passat 2 Liter gegeben, dessen Rückruf von VW für März angekündigt worden war. Einzig und allein der Amarok ist im Jänner in die Werkstätten zurück beordert worden. (Fortsetzung)

 

 

Warten auf den...

VW: Kampf gegen Aktionäre

| 08.03.2016 | Verkehr

VW habe die Info über drohende Strafverfahren in den USA absichtlich geheim gehalten, teilte der Wolfsburger Konzern jetzt mit. Damit hofft VW den Aktionären den Wind aus den Segeln zu nehmen, die ihn geklagt haben. Allein in Österreich haben mindestens acht VW- Aktionäre den Konzern bereits vor österreichischen Gerichten geklagt, wie ich in meinem jüngsten Artikel für das Wirtschaftsmagazin GEWINN (Seite 35) genauer beschreibe. (Fortsetzung)

 

Zeitungsausschnitt eines Artikels von Lydia Ninz im GEWINN

VW: Erste Klagen in Österreich

| 26.02.2016 | Verkehr

Während in den USA die ersten Sammelklagen gegen den VW Konzern eingebracht werden,  trudeln auch in Österreich die ersten Klagen gegen den Wolfsburger Konzern ein. Meinen Informationen nach sind mindestens 19 Klagen von geschädigten Fahrzeughalten bei heimischen Gerichten eingebracht worden. Ende Jänner hatte allein Rechtsanwalt Mag. Michael Poduschka bereits 16 Klagen für seine Mandanten eingereicht. (Fortsetzung)

 

 

Reichte Anzeige ein

Reichte Anzeige ein

VW Skandal: Checke die Fristen!

| 17.02.2016 | Verkehr

Gespannt warten Auto-Halter und Rechtsanwälte auf den Verlauf der geplanten Rückruf-Aktionen des VW-Konzerns. Von deren Ablauf wird ja wesentlich abhängen, ob Fahrzeughalter gegen den Wolfsburger Konzern vor Gericht ziehen werden oder nicht. Läuft alles glatt, wird es weniger Klagen geben. Rechtsanwalt Mag. Jürgen Krauskopf hat einen wichtigen Tipp für alle Betroffenen mit aufrechten individuellen Rechtsansprüchen: „Gehen Sie auf Nummer Sicher und lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Autohändler den Verjährungsverzicht schriftlich bestätigen.“ (Fortsetzung)

Rechtsanwalt Mag. Jürgen Krauskopf (Copyright Klaus Vyhnalek)

VW: Rückruf als Falle?

| 08.02.2016 | Verkehr

Während VW die Hauptversammlung verschieben und auf das Okay des Kraftfahrt-Bundesamtes für den Rückruf aller Modelle bis auf den Amarok warten muss, zeigt ein Interview mit einem Vorstandsmitglied von Seat in der renommierten Branchenzeitung „AUTO-Information“ (Nr. 2304), dass die mächtige VW-Gruppe die feste Absicht hat, den Rückruf manipulierter Fahrzeuge für ein zusätzliches Geschäft zu nutzen. (Fortsetzung)

 

 

Dieselgate

VW: Rückruf für Amarok

| 04.02.2016 | Verkehr

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt ist immer noch dabei, die von VW vorgeschlagenen technischen Änderungen für manipulierte Fahrzeuge zu überprüfen: freigegeben ist bis dato nur ein einziges VW-Modell: der Amarok, ein sehr wenig verkauftes Automodell. Für ihn hat die Flensburger Aufsichtsbehörde das Update seit 27. Jänner freigegeben (Link). Prompt hat VW auch in Österreich die ersten Rückruf-Briefe an Amarok-Besitzer versendet, bestätigt der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Fortsetzung

 

 

VW Rückruf

VW Skandal: Auf nach Holland

| 01.02.2016 | Verkehr

In den nächsten Tagen und Wochen soll Volkswagen mit dem Rückruf der manipulierten Fahrzeuge auch in Österreich starten. Völlig unabhängig davon haben VW-Geschädigte die Chance, durch einem Generalvergleich mit VW eine Kompensation zu erreichen. Angestrebt wird so ein Vergleich durch eine Stiftung in den Niederlanden  (www.stiftingvolkswagencarclaim.com) , die von Rechtsanwalt Mag. Eric Breiteneder gegründet wurde. Wer sich an der Sammelaktion des Vereins für Konsumentenaktion (VKI) beteiligt hat, hat bereits eine Einladung des VKI per Mail bekommen. Ein Knopfdruck genügt, und man ist dabei. (Fortsetzung)

 

 

Was kommt da raus?

vW Skandal: Nützliche Liste

| 25.01.2016 | Verkehr

VW hat angekündigt, in der vierten Jänner-Woche mit dem Rückruf der NOX-manipulierten Autos zu starten. Also müsste es in dieser Woche los gehen! Für alle, die sich an der Sammelaktion des VKI beteiligen, stellt sich die Frage: Kann ich an diesem Rückruf mitmachen, ohne auf Ansprüche verzichten zu müssen, die der VKI für die Betroffenen durchsetzen will? (Fortsetzung)

 

 

Mag. Ulrike Wolf, VKI

VW Skandal: Testautos gesucht

| 15.01.2016 | Verkehr

Was der WIFO-Chef fordert, setzt der ÖAMTC mit seinen Partner-Clubs um: Österreich größter Autofahrerclub ÖAMTC will manipulierte Autos auf Herz und Nieren prüfen und zwar v o r und n a c h dem Rückruf in VW-Werkstätten. Auf seiner Website sucht der Club daher  Opfer des VW-Abgasskandals, die ihre Fahrzeuge für solche aufwendige Tests zur Verfügung stellen. (Fortsetzung)

 

 

Leider kein Testfahrzeug

VW: Wifo will Kontrolle

| 11.01.2016 | Verkehr

Kein Geringerer als der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes WIFO, Dr. Karl Aiginger, forderte am Montag in Sachen VW Skandal den österreichischen Verkehrsminister zum Handeln auf. „Die Informationen sind Null!“, kritisiert der Wifo-Chef im Klub der Wirtschaftspublizisten. Obwohl „ein Produkt falsch etikettiert“ wurde und in Österreich ein „maßgeblicher Schaden durch zuviel NOX-Emissionen“ entstanden sei, gebe es bisher keinerlei Informationen darüber, wie hoch die Abweichungen tatsächlich sind und was sich nach „einer halben Stunde Werkstatt“ am Fahrzeug genau ändern wird. Zudem schlägt Aiginger technische Kontrollen „vor und nach“ dem Rückruf vor, etwa durch Technischen Universitäten oder durch die Autofahrerclubs. (Fortsetzung)

foto_aiginger

 

 

VW Skandal: Eklatante Lücke

| 07.01.2016 | Verkehr

Gleiche Ursache, andere Wirkung. Während Opfer des VW Skandals in Amerika ihr Auto zurückgeben können und als Goodwill bereits Gutscheine bis zu 1.000 Dollar kassiert haben, darf man in Österreich geduldig auf die Rückrufaktion warten und auf einen Erfolg der Sammelaktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hoffen. Heimische Verbraucher haben auch deshalb schlechte Karten, weil es hierzulande noch immer keine echte Gruppenklage gibt, obwohl ein Entwurf seit acht Jahren in den Schubladen des Justizministeriums dahinmodert. Wie schmerzlich dieses Versäumnis ist, zeigt Rechtsanwalt Dr. Alexander Klauser (Partner der Brauneis Klauser Prändl Rechtsanwälte GmbH in Wien) auf. (Fortsetzung)

Bild von Rechtsanwalt Dr. Alexander Klauser

Rechtsanwalt Dr. Alexander Klauser

 

 

Noch vor dem Papst in Bethlehem

| 24.12.2015 | Reise

Im Frühjahr 2014 machten wir uns auf den Weg nach Betlehem, um - noch vor Papst Franziskus – jenen Ort zu besuchen, wo Jesus angeblich auf die Welt gekommen ist. Jetzt, in diesen Tagen zwischen den Jahren tauchen die vielen Bilder, das Video (siehe unten) und all die bunten Impressionen auf, die wir damals gesammelt haben . Fortsetzung

Lydia Ninz in der Geburtskirche in Bethlehem. Der 14-zackige Stern zeigt wo Jesus geboren wurde

Zum Youtube-Video mit Lydia Ninz in Bethlehem

VW Skandal: Preise fallen

| 18.12.2015 | Verkehr

Während der VW Konzern beschwichtigend durch Europa tourt, läuft es in der schnöden Praxis weniger rund. In Österreich sind die Gebrauchtwagenpreise für manipulierte Fahrzeuge schon stark im Fallen, berichtet das ORF-Konsumenten-Magazin “Konkret“. Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumenteninformation  (VKI) kritisiert den Verjährungsverzicht von VW als ungenügend. (Fortsetzung)

 

Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Mag. Ulrike Wolf (VKI, Copyright)

VW Skandal: Mehr Minus als Plus

| 12.12.2015 | Verkehr

Zwischenbilanz des VW Skandals nach fast drei Monaten: Nach vielen Minuspunkten gibt es jetzt auch einige wenige Pluspunkte. Aus Sicht der Autokäufer ist die Ankündigung  positiv,  dass die Typisierung neuer Automodelle künftig  nicht mehr in werkseigenen Prüfständen durchgeführt werden darf, sondern in unabhängigen Prüflabors und  von unabhängigen Experten. Auch dass innerhalb des VW Konzerns führende Köpfe getauscht und weiter ermittelt wird, ist anzuerkennen, vor allem, dass auch externe Ermittler mitmachen. Ein Lichtblick in Österreich ist die bisher größte rechtliche Sammelaktion des VKI mit über 50.000 Interessierten, die weiterhin Sinn macht. (Fortsetzung)

 

 

Tiguan wartet auf Rückruf

VW Skandal: Basisinfos fehlen

| 09.12.2015 | Verkehr

Die Situation knapp drei Monate nach Auffliegen der Stickoxid-Manipulationen von VW in Österreich: keinerlei Information über das Ausmaß der Manipulation und keine finale Freigabe des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes BKA für die von VW vorgeschlagenen technischen Lösungen. Dafür wirbt der VW Konzern mit einem Bonus von „bis zu 3.000 Euro“ für den Kauf eines Neuwagens. Doch wie sollen Betroffene richtig entscheiden, wenn sie keine Basisinfos erhalten können? (Fortsetzung)

 

 

Was kommt da raus?

VW Dieselgate: Noch keine Freigabe

| 01.12.2015 | Verkehr

In einem aktuellen Statement auf seiner Website bestätigt der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt, dass die von VW vorgeschlagenen technischen Lösungen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBW) noch nicht endgültig freigegeben worden sind. (Fortsetzung)

 

 

Tiguan betroffen

Tiguan betroffen

VW: 80 Klagen gegen VW

| 29.11.2015 | Verkehr

Rechtsanwalt Mag. Michael Poduschka vertritt in Österreich rund 80 Mandanten, die den VW Konzern wegen der Stickoxidmanipulationen klagen. „Davon stützt sich die Hälfte auf individuelle Vertragsrechte wie Gewährleistung, Irrtum und Garantie. Die andere Hälfte kann nur mehr auf Schadenersatz klagen, weil der Kauf schon über 3 Jahre zurückliegt“, sagt der Rechtsanwalt im Interview mit mir. Zirka zwei Drittel seiner Mandanten verfügt über eine Rechtsschutzversicherung. (Fortsetzung)

 

 

Reichte Anzeige ein

Reichte Klagen ein Mag. Michael Poduschka

VW: Klare Lösung für Österreich!

| 27.11.2015 | Verkehr

„Natürlich sammeln wir weiter!“, betont Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumentenschutzinformation (VKI). „Der von VW angekündigte Verjährungsverzicht löst das Grundproblem nicht, sondern verschafft mehr Zeit für Klagen.” Für  Rechtsanwalt Dr. Alexander Klauser (dkp)  ist diese Verzichtserklärung von VW obendrein viel zu vage ausgefallen: „Es wird zu klären sein, was genau VW mit dieser Erklärung gemeint hat, denn Gewährleistungsansprüche hat man nicht gegen den Hersteller, sondern gegen jenen Kfz-Händler, bei dem das Auto gekauft wurde“. Daher, so der Anwalt, „ist unsere Klage vorerst keineswegs obsolet, die wir für einen Mandanten eingebracht haben.“ Eine klare, eigenständige Lösung für Österreich muss her. (Fortsetzung)

 

 

Alexander Klauser

VW: Österreich-Kontrolle gefragt

| 26.11.2015 | Verkehr

Nachdem VW mit seiner gestrigen Mitteilung seine Kunden verunsichert hat, scheint eine eigenständige Kontrolle in Österreich nötiger denn je, der Verkehrsminister ist gefordert. VW hat zwar eine technische Lösung für das Stickoxid- Problem (NOX) angekündigt, gleichzeitig aber nicht endgültig („final“) bestätigen können, dass dadurch die Motorleistung, der Verbrauch und die Fahrleistung nicht beeinträchtigt werden. Genau darauf kommt es aber an! Während VW mitteilte, dass das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)  der technischen Lösung zugestimmt habe, verweist das KBA darauf, dass es eine Freigabe noch prüfe. Was also? Klar kommuniziert hat VW immerhin einen Verjährungsverzicht bis Ende 2016 für alle VW-Opfer in Europa. Dies ist ein erster Erfolg für den Verein für Konsumenteninformation (VKI), bei dessen Sammelaktion schon über 50.000 Betroffene in Österreich mitmachen. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

VW Skandal: Gründlich versagt

| 23.11.2015 | Verkehr

Bei der Typisierung neuer Modelle des VW-Konzerns hat sich Österreich zu 100 Prozent auf die deutschen Prüfer verlassen und die Ergebnisse eins zu eins übernommen.  Wenn das zutrifft, was der Chef des TÜV Nord  in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ sagt, hat die deutsche Kontrolle aber gründlich versagt.  Spätestens jetzt sollte sich  Österreichs Verkehrsminister endlich selbst  um die VW Opfer in Österreich kümmern und sich beim Aufräumen des Skandals nicht mehr passiv auf die Deutschen verlassen. Es ist höchste Zeit, gemeinsam mit dem VKI einen Verjährungsverzicht für alle VW Opfer durch zu setzten, damit nicht jeden Tag kostbare Verbraucherrechte verloren gehen.  (Fortsetzung)

 

 

Steuer in die Hand nehmen

VW: Zu viele Abgase

| 20.11.2015 | Wirtschaft

Tagtäglich bekommt der VW Skandal neue Facetten, wird immer komplexer. Seinen Kern hat der Domus Verlag so zusammengefasst, dass ihn jedes Kind versteht.  Testen Sie, wie Ihnen diese Kostprobe von “Leichter Sprache” schmeckt. (Fortsetzung)

 

 

Domus Verlag Web

VW: VKI Wettrennen gegen Zeit

| 18.11.2015 | Verkehr

Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)„Während der VW-Konzern auf die Rückrufaktion vertröstet, verfallen Tag für Tag die rechtlichen Ansprüche seiner Kunden. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, betont Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). In Deutschland sind es Tausende, in Österreich wahrscheinlich Hunderte pro Tag. Im Wettrennen gegen die Zeit hat der VKI den VW Konzern nun aufgefordert, eine umfassende Verjährungsverzichtserklärung abzugeben.  45.000 Interessierte haben sich der VKI Sammelaktion angeschlossen, davon 18.200 alle Unterlagen ausgefüllt. Dr. Peter Kolba und sein Team haben damit die größte rechtliche Aktion des VKI gestartet, für die Mag. Wolf nun zuständig ist. Mit einem noch größeren Zulauf ist zu rechnen, sobald demnächst auch die CO2 Opfer mitmachen können. Bei CO2 hat VW  gestern durch die Mitteilung verunsichert, dass bisher lediglich die Modelle für 2016 überprüft worden sind, nicht aber ältere Fahrzeuge des seit 2013 laufenden CO2 Betrugs. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Ulrike Wolf (VKI, Copyright)

 

Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)

Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)

VW: 18 Prozent mehr CO2?

| 17.11.2015 | Verkehr

Der CO2 Skandal bei VW weitet sich aus. Laut Bericht des deutschen Wirtschaftsmagazins „Bilanz“ sind  24 Benzinmodelle betroffen (u.a. Jetta, Polo, Seat, Leon), weit mehr als bisher bekannt.  „Beim CO2-Ausstoß wird die Abweichung zu den offiziellen Angaben auf rund 18 Prozent geschätzt“, schreibt „Bilanz“. Wenn das stimmt, kommen auf VW Strafzahlungen nach Brüssel in Milliardenhöhe zu, weil die vorgeschriebenen CO2 Durchschnittswerte dann kaum einzuhalten sind. Mehr als die Hälfte der 800.000 CO2-manipulierten Fahrzeuge sind neue Modelle ( 2016), die gerade ausgeliefert werden.  Aber auch die Käufer  älterer Modelle haben  gute Chancen auf Schadenersatz, müssen sich aber wehren. (Fortsetzung)

 

 

Papier ist geduldig

Papier ist geduldig

VW Skandal: Kampf für Fairness

| 14.11.2015 | Verkehr

„Für betroffene Kunden dürfen aus der VW Affäre keine Nachteile entstehen: das gilt für die Kfz Steuer und andere mögliche Belastungen. Kosten muss der VW Konzern übernehmen.“ Das fordert nicht der österreichische Verkehrsminister, sondern der deutsche. Von einer fairen Kompensation für alle VW-Opfer sind wir in Österreich jedenfalls weit entfernt, wie die jüngsten Hinweise zeigen. Dafür müssen wir Opfer uns schon selbst auf die Hinterfüße stellen. (Fortsetzung)

 

 

VW will laut Krone alles in Eigenregie

VW: Milliardenstrafen drohen

| 08.11.2015 | und Sonstiges, Verkehr

Milliardenstrafen drohen VW  nicht nur, weil der Konzern wegen der CO2 Manipulation nachträglich Steuern zahlen muss und alle betrogenen Kunden sehr leicht Schadenersatz für falsche Normverbrauchsangaben fordern können (siehe Blog). Das gefährlichste Damoklesschwert, das über VW hängt, ist eine EU-Vorschrift über den sogenannten Flottenverbrauch, die  2015 erstmals voll greift.  Autokonzerne müssen demnach einen CO2 Ausstoß von durchschnittlich 130 g/km erreichen, sonst drohen ihnen Strafen in Milliardenhöhe. Für VW ist fraglicher denn je, ob dieses Ziel erreicht werden kann. (Fortsetzung)

 

 

Fahrt ins Ungewisse

VW Dieselgate: Schaden beim Tanken

| 05.11.2015 | Verkehr

VW hat nicht nur bei Stickoxid (NOX) betrogen, sondern auch bei Treibstoff-Verbrauch und CO2 Ausstoß. Bei 800.000 Fahrzeugen wurden diese zwei Werte „nach unten gefälscht“, davon 200.000 auf Deutschlands Straßen und 98.000 Benziner. Dies erklärte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (Link zum Video).  Damit ist nun endgültig Feuer am Dach. Aus drei Gründen: Erstens spürt man den Treibstoffverbrauch bei jedem Tanken, was sehr interessante Perspektiven für Schadenersatzansprüche eröffnet. Zweitens spielt der CO2 Ausstoß bei der Besteuerung eine große Rolle, was Rückforderungen recht kniffelig macht.  Drittens werden Kunden und Öffentlichkeit verunsichert, weil es weder Angaben über die betroffenen Jahrgänge (Euro 5? Euro 6 Autos?) noch über das Ausmaß der Co2 Manipulation gibt. (Fortsetzung)

 

 

Kein Ende der Irrefahrt

 

Dieselgate: Mittun bei VKI-Rekord

| 31.10.2015 | Verkehr

Zehn Prozent aller VW Dieselgate-Opfer in Österreich haben sich bisher für die Sammelaktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI)  gemeldet. Das sind über 33.200 Kunden von VW, Seat, Audi und Skoda. Dr. Peter Kolba und sein Team haben damit die größte Sammelaktion gestartet, die es in Österreich jemals gegeben hat. Auch die anderen 90 Prozent Dieselgate-Opfer können bei dieser VKI Aktion noch mittun (www.verbraucherecht.at). Sie haben damit deutlich bessere Karten für Schadenersatz und erhalten obendrein aktuelle Informationen über den Stand der Dinge. (Fortsetzung)

 

 

Information VKI

Dieselgate: Neue Wege

| 25.10.2015 | Verkehr

Um die Chancen der Betroffenen von VW Dieselgate zu erhöhen, greift der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nun zu einem für Österreich völlig neuen Instrument. „Über eine niederländische Stiftung streben wir einen Generalvergleich mit VW für sämtliche geschädigte Fahrzeughalter an“, erklärt mir Dr. Peter Kolba vom VKI und schildert im Detail, wie das funktionieren  und was es bringen soll. (Fortsetzung)

 

 

A 498044

Dieselgate: Nur freiwillig, nicht per Gesetz

| 19.10.2015 | Verkehr

Während Deutschlands Regierung bei Dieselgate klare Worte findet (“Betrug”)  und gemeinsam mit einer Behörde eine genaue Marschroute vorgibt, überließ Österreichs Regierung die 364.000 Betroffenen vier Wochen lang ihrem Schicksal. Bis Verkehrsminister Alois Stöger zur Monatsmitte in dürren Worten mitteilte, nach deutschem Vorbild ebenfalls eine Rückaktion starten zu wollen.  Zusätzliche Verwirrung stiften nun die Briefe von VW und Audi, in denen von einer rechtsverbindlichen Rückholaktion keine Rede ist. So wie es aussieht, ist für Österreich tatsächlich „nur“ ein freiwillige Rückholaktion geplant und keine gesetzliche. (Fortsetzung)

 

 

Was kommt da raus?

Dieselgate: Blamabler Brief

| 17.10.2015 | Verkehr

Am Freitag 16. Oktober 2015 ist der Brief von VW bei mir per Post gekommen. Datiert ist er mit 8. Oktober 2015, versendet wurde er vom Versicherungsverband. Der Inhalt ist sehr enttäuschend und wirft mehr Fragen auf  als er Antworten gibt. (Fortsetzung)

 

 

Blamabler Brief

Dieselgate: Rückruf

| 15.10.2015 | Verkehr

Endlich kommt Bewegung in Dieselgate. Stunden, nachdem Deutschland per Gesetz den Rückruf aller 2,4 Millionen manipulierten Fahrzeuge angeordnet hat, kündigt Verkehrsminister Alois Stöger heute an, dass alle in Österreich betroffenen 363.400 Fahrzeuge zurückgerufen werden. Alle Fahrzeuge, in denen die Schummelsoftware eingebaut ist, müssen zurück in die Werkstätten von VW, Audi, Skoda, Seat. Damit ist noch nicht alles gelöst, viele Fragen drängen sich auf. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

Dieselgate: Selber klagen?

| 14.10.2015 | Verkehr

Was kann ich als Betroffene noch tun, wenn mein Autokauf länger als zwei Jahre zurück liegt, sodass die Gewährleistung nicht mehr greift? Was noch unternehmen, außer bei der VKI-Sammelklage (Link) mitmachen, was schon geschehen ist?  Das frage ich Rechtsanwalt Mag. Michael Poduschka. Das ist jener Anwalt, der bei der Staatsanwaltschaft Salzburg eine Anzeige eingebracht hat. (Fortsetzung)

 

 

Reichte Anzeige ein

Reichte Anzeige ein

 

 

Dieselgate: Karten rasch auf den Tisch

| 12.10.2015 | Verkehr

18.000 Betroffene haben sich der Sammelklage des VKI angeschlossen, bestätigt die Konsumentenschutzorganisation soeben. Der VW Konzern lässt seine Kunden aber weiterhin im Unklaren, in welchem Ausmaß auf dem Prüfstand getrickst wurde. Ich will aber endlich konkret wissen, wie sehr der Stickoxidausstoß meines Tiguan verfälscht wurde. Davon hängt schließlich eine Menge ab, nicht nur die rechtlichen Konsequenzen, sondern zum Beispiel auch, ob die grüne Plakette für deutsche Umweltzonen verloren geht. (Fortsetzung)

 

Klare Antworten gefragt

 

Dieselgate: Praktische Tipps

| 11.10.2015 | Verkehr

Abwarten, bis VW mich als Kundin informiert, was genau an meinem Tiguan „optimiert“ wurde und wie der Konzern den Schaden wieder gutmachen will, ist eine Sache. Zuvor will ich auf alle Fälle wissen, welche rechtlichen Möglichkeiten mir und allen Betroffenen offenstehen. Hier einige praktische Tipps, auch für Konsumenten, die sich gerade ein Auto bei der VW-Gruppe (Audi, Skoda, Seat) bestellt haben. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

Dieselgate: Persönlich betroffen

| 09.10.2015 | Verkehr

Mein Auto, ein VW Tiguan Blue Motion, ist eines jener 363.400 Fahrzeuge in Österreich, bei denen die VW-Gruppe Software-Manipulationen beim Abgastest zugegeben hat. Ab sofort recherchiere ich alle relevanten Fakten und praktischen Fragen aus Sicht von uns Konsumenten. Es gilt, die richtigen Schritte zu tun. Unaufgeregt, aber konsequent. Sind auch Sie ein Opfer von Dieselgate? (Fortsetzung)

 

 

Tiguan betroffen

Tiguan betroffen

Fakten und Fragen zu “Dieselgate”

| 26.09.2015 | Wirtschaft

Dass VW Prüftests für Dieselfahrzeuge manipuliert hat, wurde vom Konzern schon eingestanden. Der angerichtete Schaden ist bei weitem nicht absehbar. Ob Kunden in Österreich betroffen sind, muss sich noch herausstellen. Einen Beitrag dazu leistet der Verein für Konsumentenschutz (VKI), der Daten für eine mögliche Sammelklage in Österreich einholt. Dazu wesentliche Fakten und Fragen aus Sicht der österreichischen Verbraucher.(Fortsetzung)

 

 

Dieselgate

Letzte Chance

| 20.09.2015 | und Sonstiges

In der Flüchtlingsfrage hat die EU bisher eindeutig versagt. Österreich ist davon nicht ausgenommen und hat sich – wie die Grünen aufdeckten – besonders blamiert. Unser Land hat am falschen Fleck gespart und für die lebensnotwendige Versorgung der Flüchtlinge an den Grenzen zu Syrien viel zu wenig in den internationalen Hilfstopf eingezahlt.  Weil sie vor Ort zu verhungern drohten, sind viele syrische Familien gerade jetzt nach Europa aufgebrochen. (Fortsetzung)

 

 

Flüchtlinge in Wien Westbahnhof gestrandet

Flüchtlinge in Wien Westbahnhof gestrandet

Mehr von “Marcel Alaba”

| 13.09.2015 | und Sonstiges

Österreichs Fußball-Nationalteam hat sich aus eigener Kraft zur EM nach Frankreich katapultiert. Jeder Kicker hat entweder ausländische Wurzeln (David Alaba) oder in ausländischen Klubs gespielt. Und „unser“ Trainer Marcel Koller kommt aus der Schweiz. Ohne diese „Auslands“-Tangente wäre diese Erfolg nicht möglich gewesen. Also: Von „Marcel Alaba“ kann man gar nicht genug kriegen. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz am Wiener Westbahnhof bei den Flüchtlingen

Lydia Ninz am Wiener Westbahnhof bei den Flüchtlingen

Gesamtschule: Schubumkehr aus Tirol?

| 04.09.2015 | Wirtschaft

Zufall oder nicht: Während im Osten das neue Schuljahr startet, kommen aus dem Westen stichhaltige Argumente für eine gemeinsame Schule aller 8 bis 15-Jährigen. In Alpbach lieferte eine taufrische WU-Studie über Finnland den Beweis, dass  Kinder viel größere Chancen haben, aus dem Milieu des Elternhauses herauszuwachsen, wenn sie möglichst lange eine Gesamtschule besuchen.  Damit steigt die Chancengleichheit und die Einkommensunterschiede sinken. (Fortsetzung)

 

 

Diese Schule im Sisipark ist für alle Kinder offen

An uns alle

| 30.08.2015 | und Sonstiges

71 Menschen in einem Lkw zu Tode gepfercht und bei uns gestrandet – mitten in unserem Leben.  Wieviel muss noch passieren, damit endlich Taten zur Lösung eines Problems folgen, das längst bekannt und ausführlich analysiert ist?  Angepackt werden muss das Flüchtlingsproblem auf allen Ebenen, auf individueller, gesellschaftlicher und politischer Ebene. (Fortsetzung)

 

 

Einundsiebzig_tote_ruetteln_wach

Einundsiebzig_tote_ruetteln_wach

Sisi’s Sommerfrische

| 14.08.2015 | Reise

Tropen-Temperaturen in Österreich. Wochenlange Hitze, über 33 Grad im Schatten. Wer in Sisi‘s Sommerfrische sitzt -  in Bad Ischl -  hat den Jackpot gezogen. Am elegantesten lässt sich das Hundswetter auf der Esplanade aushalten – beim Zauner natürlich, im berühmten Kaffeehaus aus k.u.k. Zeiten. Wie kürzlich Bundespräsident Heinz Fischer und seine Frau. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz an der Traun

Lydia Ninz lauscht der Traun

Sisi? Jaja!

| 27.07.2015 | Reise

Im berühmten Film mit der jungen Magda Schneider kennt man sie als „Sissi“. Auch im italienischen Kochbuch sind ihre Rezepte unter „Sissi“ verewigt. Aber in Bad Ischl steht in goldenen Lettern  „Sissy“ heute auf jenem Hotel geschrieben, in dem Elisabeths damals vor ihrer Verlobung mit Kaiser Franz genächtigt hat. Im Geschichtsbuch über Bad Ischl ist von „Sisi“ die Rede, genauso wie im „Sisipark“ als Teil der Gartenschau. Was ist also richtig in diesem Namenskuddelmuddel? (Fortsetzung)

 

 

sissy

Sisi – Kaiserin mit Tattoo

| 20.07.2015 | Reise

Während ich in Bad Ischl auf dem „Elisabeth –Waldweg“ in der frischen Luft fröhlich dahinjogge, geht mir nicht aus dem Sinn, was ich kurz vorher beim Besuch der Kaiservilla erfahren habe:  Die berühmte Kaiserin „Sisi“ war nicht nur eine echte Fitness-Queen, sondern hatte – hört hört – ein Tattoo. (Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz sucht Sisis Tattoo

In Sisis Zaubergarten

| 13.07.2015 | Reise

Fast alles dreht sich hier um den Kaiser. Kein Wunder,  kam Franz Joseph immerhin sechs Jahrzehnte lang hierher zur Sommerfrische. Und sorgte dafür, dass Bad Ischl zum mondänen Kurort mit illustren Gästen aufblühte. Doch auch Sisi hat hier – in der Kaiserstadt – deutlich Spuren hinterlassen, wie ein Rundgang durch ihren Zaubergarten zeigt.(Fortsetzung)

 

 

Kaiserin Sisi als Pappfigur im Sisipark Bad Ischl

Kaiserin Sisi als Pappfigur im Sisipark Bad Ischl

 

 

Frauenlauf: Auf ins Prater-Stadion

| 31.05.2015 | und Sonstiges

Mit einer Rekordbeteiligung von 33.139 Frauen und Mädchen ging der 28. Österreichische Frauenlauf heute in Wien über die Bühne! Was würden die 440 Pionierinnen zu diesem fröhlichen Massenlauf durch den Prater sagen, die vor 27 Jahren damit starteten? Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz beim Frauenlauf in Wien

Lydia Ninz beim Frauenlauf in Wien

 

 

In Pablo Neruda’s Mähne

| 17.05.2015 | Reise

Nur ein genialer Poet wie Pablo Neruda kommt auf die Idee, sein Wohnhaus nach der Haarpracht seiner Frau zu benennen „La Chascona“ nannte er seine Luxusbleibe mitten in Santiago de Chile. Der Blick vor Ort zeigt, dass die Fassade keine Ähnlichkeit mit einer Haarmähne hat. Pablos Liebe zu seiner dritten Frau Mathilde Urrutia muss tatsächlich groß  gewesen sein. Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz vor Meister Neruda in La Chascona, Chile. Foto: Helmut Kasper

Lydia Ninz vor Meister Neruda in La Chascona, Chile. Foto: Helmut Kasper

Villa Grimaldi – Ein Ort des Grauens

| 03.05.2015 | Reise

Santiago de Chile. In der Via Pio IX sitzen die Studenten und Studentinnen lachend und lärmend in den Cafès. Mit Joints in den Mundwinkeln und einem Liter Bier auf dem Tisch. Sie sind zwischen 25 und 30 Jahre alt. Genauso jung wie ihre Kollegen, die in der Villa Grimaldi zu Tode gefoltert wurden. Hier in Santiago, vor fast vierzig Jahren. Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz vor Villa Grimaldi in Santiago de Chile, Foto Helmut Kasper

Lydia Ninz vor Villa Grimaldi in Santiago de Chile, Foto Helmut Kasper

Zauberinsel Chiloè

| 19.04.2015 | Reise

150 Holzkirchen. Bunte Pfahlbauten. Mystische Wälder im Nebel. Geistergeschichten. Dafür ist Chiloé weltberühmt. Doch der Ausbruch des Vulcans Calbuco wirft seine Schatten auch auf diese Zauberinsel, die wir vor kurzem besuchten. Fortsetzung

 

 

Zauberinsel Chiloe. Foto Helmut Kasper

 

Chiloe, Zauberinsel im Süden Chiles. Foto: Helmut Kasper

Osterhase in der Wüste

| 06.04.2015 | Reise

Chile. Atacama. El Tatio. 4.300 Meter über der Meereshöhe. Keinen Kilometer von den weltberühmten, höllisch-dampfenden Geysiren entfernt, hat er sich blicken lassen: Der Osterhase in der Wüste. Fortsetzung

 

 

Osterhase in der Atacama

Der Wüstenhase in der Atacama, Foto: Helmut Kasper

Der Duft der Osterinsel

| 29.03.2015 | Reise

Für ihre rätselhaften Figuren, die Moai, ist die Osterinsel weltberühmt. Ihren wunderbaren Geruch, ihr überirdisches Farbengemisch und die köstlichsten Pineapples der Welt entdeckst du aber erst, wenn du dort landest – nach einem fünf Stunden Flug von Santiago de Chile. Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz vor den 15 Moai auf der Osterinsel

Lydia Ninz vor den Moai auf der Osterinsel

Mit Joel in der Atacama

| 18.03.2015 | Reise

Wer in der Atacama-Wüste aufwächst, dem wird nichts geschenkt. Ein extremer Wechsel zwischen Kälte und Hitze, dazu Wind und extreme Trockenheit auf 4.000 Meter über dem Meer. Ein Volk, das zwischen Sanddünen, Salzseen, Mondgesteinen und Geysiren Platz zum Leben findet, kann stolz auf sich sein. So wie Joel, unser Touristenführer aus Machuca. Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz mit Joel im Mondtal Chile. Foto Helmut Kasper

Lydia Ninz mit Joel im Mondtal Chile. Foto Helmut Kasper

Tango Argentino

| 14.03.2015 | Reise

Dem Tango begegnest du hier in Buenos Aires auf Schritt und Tritt. Das ganze Volk scheint diesem Rhythmus aus Leidenschaft und Verzweiflung verfallen, auch seine berühmtesten Töchter und Söhne wie Evita, Chè, Papst Franziskus, Maradonna oder Messi. Fortsetzung

 

 

Tango in Buenos Aires. Foto Helmut Kasper

Tango in Buenos Aires. Foto Helmut Kasper

Las Madres de la Plaza de Mayo

| 08.03.2015 | Reise

Vor 38 Jahren haben sie hier, an der Plaza de Mayo in Buenos Aires ihren Protest begonnen: vierzehn unerschrockene Mütter versammelten sich hier und forderten Aufklärung über ihre Kinder, die verschwunden waren.  Sie riskierten damit ihr Leben, ihre Freiheit, denn Argentinien war in der Hand der Militärdiktatur Jorge Rafael Videlas. Fortsetzung

 

Buenos Aires: Mitten im Papstfilm

| 01.03.2015 | Reise

In Rom schimpft Papst Franziskus vor versammelten Industriellen, dass Menschen für 600 Euro elf Stunden am Tag arbeiten sollen. In seiner Heimatstadt Buones Aires, platzen wir mitten in den Dreh des Films „Franziskus, Leben und Revolution“, der im Juli 2015  Weltpremiere hat. Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz mit Papstfilmcrew in Buenos Aires, Foto Helmut Kasper

Lydia Ninz mit Papstfilmcrew in Buenos Aires, Foto Helmut Kasper

Echt, einfach, eilig

| 26.02.2015 | Wirtschaft

Klar, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wenn Österreich endlich aus dem hartnäckigen Stimmungstief herausfinden soll, ist auch die Regierung gefordert. Sie soll die Bevölkerung entlasten und zwar echt, einfach und eilig. Fortsetzung

 

 

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Ein Konto als Bremse

| 20.02.2015 | Wirtschaft

Wenn wir alle brav konsumieren, brummt der Konjunktur-Motor und die Wirtschaft wächst. Momentan aber stehen alle mehr oder weniger auf der Bremse und der Motor stottert. In Österreich gibt es dafür einen besonderen zusätzlichen Grund: das Pensionskonto. Fortsetzung

 

 

Das Pensionskonto

Das Pensionskonto

In eigener Sache

| 13.02.2015 | Wirtschaft

Keine Sorge. Dieser Blog lebt weiter. Auch wenn ich jetzt eine neue spannende Aufgabe als Chefredakteurin von INARA übernommen habe.  Was ist INARA? Ein Unternehmen für Aufsichträte und Stiftungsvorstände mit einer eigenen Website: www.inara.at Fortsetzung

 

 

Von links nach rechts: Ninz, Rasinger, Schwarzer

Von links nach rechts: Ninz, Rasinger, Schwarzer

Vogel Strauss

| 06.02.2015 | Wirtschaft

Bildung zahlt sich aus, Qualität zählt am Arbeitsmarkt. Selbst Wirtschaftsforscher vom Kaliber des Wifo-Chefs Dr. Karl Aiginger widerholen diesen Satz wie ein Mantra – zuletzt im Klub der Wirtschaftspublizisten. Gute Bildung sei der Schlüssel zu einem Job, lautet der Stehsatz fast aller Politiker. Doch die Wirklichkeit schaut anders aus: Bestens ausgebildete junge Menschen bekommen entweder gar keinen Arbeitsplatz oder einen, von dem sie nicht leben können. Fortsetzung

 

 

Wifo-Chef Dr. Aiginger im Klub der Wirtschaftspublizisten

Wifo-Chef Dr. Aiginger im Klub der Wirtschaftspublizisten

Ein Mann in Bewegung

| 30.01.2015 | und Sonstiges

Dr. Otto Schönherr, langjähriger Chefredakteur der Austria Presse Agentur (APA), ist vergangene Woche gestorben, im 93. Lebensjahr. Er war nicht nur ein hervorragender und mein erster Chefredakteur. Er war auch ein Vorbild als Mensch und verkörperte das, worum es in diesem Blog geht: Bewegung. Fortsetzung

 

 

Dr. Otto Schönherr mit Lydia Ninz

Dr. Otto Schönherr mit Lydia Ninz, Foto Henisch

Yes, we can..

| 23.01.2015 | Wirtschaft

Spritpreise knapp über einem Euro haben wir in Österreich jahrelang nicht mehr gesehen. Was mobile Menschen und die Unternehmen freut, grämt kapitalistisch angehauchte Alternativen, die fossile Treibstoffe über hohe Preise drosseln wollen. Allesamt sollten sich aber fragen: Sind die Preissenkungen fair an die Verbraucher weitergegeben worden oder nicht? Fortsetzung

 

 

Vergleichen beim Tanken macht Freude

Vergleichen beim Tanken ist wichtig

Je suis…am Anfang

| 16.01.2015 | und Sonstiges

Auf dem Weg zum Ballhausplatz zur Kundgebung trafen wir am Sonntag am Heldenplatz mit den Menschen zusammen, die von der Mahnwache bei der Französischen Botschaft herbeiströmten. Beim Einbiegen verschob sich das Transparent mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ so, dass folgender Schnappschuss entstand. Fortsetzung

 

 

Je suis Polizei am Heldenplatz Wien

Je suis Polizei am Heldenplatz Wien

Machen statt streiten

| 09.01.2015 | Wirtschaft

Die Neujahrsumfrage von Akonsult sollte in der Regierung Großalarm auslösen. Nur ein Viertel aller Österreicher und Österreicherinnen ist überzeugt, dass ihnen eine Steuerreform mehr fürs „Börsel“ bringt. Die satte Mehrheit glaubt nicht daran. Die Enttäuschung braver Steuerzahlerinnen und Steuerzahler wächst ebenso  wie die Wut jener 900.000 Menschen, die für eine Lohnsteuerform unterschrieben haben. Fortsetzung

 

 

Die Neujahresumfrge der  Akonsult-Chefin Kristin Allwinger rüttelt auf

Akonsult Chefin Kristin Allwinger rüttelt mit Neujahresumfrage auf

Go Silicon Valley: Pitch (Teil 5)

| 02.01.2015 | Wirtschaft

„Was haben Sie am Abend vor?“, fragt Christoph Holz, Gründer von Visalyze, während  meines Interviews im Silicon Valley. „Wollen Sie kommen? Wir haben heute Abend einen Pitch in San Francisco.“ Warum nicht? Schließlich wollte ich immer schon mal erleben, wie sich die Gründer von Startups auf die Bühne schwingen und in zwei Minuten erklären, warum ihnen die anwesenden Inverstoren eine Menge Geld  anvertrauen sollen. Fortsetzung

 

 

Toby auf der Bühne beim PItch

Toby auf der Bühne beim PItch

 

Zum Youtube Video “Pitch” von Lydia Ninz

Griss u(m)nd Mitterstieler

| 19.12.2014 | Wirtschaft

Ein wahres Griss um diese zwei Bücher wünsche ich mir nicht nur zu Weihnachten und Neujahr. Beide drehen sich um Banken, bittere Realitäten in Österreich und sind von einer bemerkenswerten Klarheit geschrieben. „Stoppt die Banken“ von Esther Mitterstieler und der “Bericht der Untersuchungskommisson der Hypo Alpen Adria” von Irmgard Griss und Co. (siehe www.untersuchungskommission.at) Fortsetzung

 

 

Esther Mitterstieler mit Buch und Lydia Ninz

Esther Mitterstieler mit Buch und Lydia Ninz

Go Silicon Valley: Christoph Holz, Visalyze, Teil 4

| 11.12.2014 | Reise

„Wer sich in der Rolle des Opfers unwohl fühlt und die Kontrolle über Big Data zurückhaben möchte, hat mit unserm Tool die Chance dazu.“ Die Ziele von Christoph Holz sind hoch gesteckt: Mit seinem Startup „Visalyze“ bietet er allen Menschen die Möglichkeit, sich anzuschauen, welches Echo sie im Internet oder in den Social Media finden. Fortsetzung

 

 

Christoph Holz, Gründer Visalyze in Silicon Valley

Zum Youtube Video von Lydia Ninz mit Christoph Holz 

Austria goes Silicon Valley: Thomas Pamminger, Gründer Wollzelle (3)

| 04.12.2014 | Reise

„Maiko“ hat den Oberösterreicher Thomas Pamminger ins Silicon Valley gelockt. „Maiko“ schaut aus wie eine  japanische Geisha und ist eine  höchst nützliche technische Erfindung. In die Welt gesetzt hat sie Wollzelle – ein Startup Unternehmen, das Pamminger vor etlichen Jahren gegründet hat. Fortsetzung

 

 

Thomas Pamminger Gründer Wollzelle, in Silicon Valley

 Zum Youtube Video von Lydia Ninz mit Thomas Pamminger

Austria goes Silicon Valley: Gregor Novak, blutechnix ,Teil2

| 27.11.2014 | Reise

In Sunnyvale, im Plag&Play Tech Zentrum, empfängt mich Gregor Novak,  Österreicher und Gründer von blutechnix. Novak braucht einen starken Kaffee, um sich in Schwung zu reden – sein gestriges Meeting mit potenziellen Investoren hat bis in die Nacht gedauert. Im fensterlosen Besprechungssaal, abgeschottet von der kalifornischen Sonne,  greift Novak zum Kaffeebecher, um einer Nicht-Technikerinnen wie mir zu demonstrieren, was er mit seinem Team in Österreich erfunden hat.  Fortsetzung

 

 

 

Georg Novak, blutechnix im Silicon Valley

Zum Youtube Video mit Gregor Novak

Austria goes Silicon Valley, Teil 1

| 20.11.2014 | Reise

Pure Neugier führte mich während meiner letzten USA-Reise von San Francisco ins Silicon Valley, zu den drei einheimischen Unternehmern, die dort auf Zeit stationiert sind. Österreicher im Tal der amerikanischen Täler: Wo und wie leben, werken und wirken unsere Start-Ups im Zentrum der Innovation? Schauen wir uns zunächst einmal ihre Arbeitsplätze an. Fortsetzung.

 

 

Vor dem Nest in Redwood City, Silicon Valley

Vor dem Nest in Redwood City

Zum Youtube Video Silicon Valley von Lydia Ninz

Noch kein Zug zum Steuer-Tor

| 13.11.2014 | Wirtschaft

Von der heimischen Fußballnationalmannschaft erwarten wir uns Tore – eines mehr als die russischen Gegner erzielen. Das Mindeste ist ein maximaler Einsatz und der Zug zum Tor, wie es Marco Arnautovic im Training (siehe Video) vorlegt. Wenn beides fehlt, kommt heraus, was die Regierung bei der Steuerreform vorführt:  unnötiges Zeitschinden, gegenseitiges Austricksen und schäbige Fauls. So lässt sich kein Match gewinnen, auch keine politisches. Fortsetzung

 

 

 

Marco Arnautovic beim Training in Wien

Zum Youtube Video von Lucas Kasper über Training Marco Arnautovic

Wege aus der Medienkrise

| 06.11.2014 | Wirtschaft

Die Branche liegt in Trümmern. Den traditionellen Medien bricht das bisherige Geschäftsmodell weg, also die Einnahmen aus Anzeigen und Verkauf. So die knallharte Diagnose von Dr. Martina Salomon, Chefredakteurin des Kurier und DDr. Hort Pirker, Geschäftsführer der Verlagsgruppe News beim 16. Journalistinnenkongress in Wien. Auswege aus der Krise sind gesucht. Fortsetzung

 

 

 

Miranda Mulligan Daten-Pionierin aus den USA

Zum Youtube Video mit Miranda Mulligan über die Zukunft des Journalismus

Datenjournalismus hui oder pfui?

| 30.10.2014 | und Sonstiges

„Datenjournalismus heißt nicht, ein Ausspeien von Daten, die niemand will“, betonte Miranda Mulligan, als ich sie im Knight Lab an der Northwestern University (Chicago) aufsuchte. Über Video-Aufzeichnung ist die federführende Daten-Pionierin aus Amerika am 5. November 2014 zu Gast in Wien, beim 16. Journalistinnenkongress ( http://www.medienfrauen.net) .Fortsetzung

 

 

 

 

Lydia Ninz mit Martha Groves in den historischen Räumen der Los Angeles Times

Lydia Ninz mit Martha Groves in den historischen Räumen der Los Angeles Times 

Blackout vorprogrammiert

| 23.10.2014 | Wirtschaft

Brrrr. Plötzlich ist alles kalt und dunkel. Der Strom fällt aus, alle Maschinen stehen still, der Kühlschrank kühlt und die Heizung wärmt nicht mehr. Das kann Dir als Weltreisende immer wieder passieren: In Afrika, Asien, Amerika, ja sogar in Europa. Aber doch nie in Österreich, tröstet man sich –gerade jetzt, wo es nach Schnee riecht. Denkste. Fortsetzung

 

 

Von Stromausfall ist auch Österreich nicht gefeit

Vor Stromausfall sind wir in Österreich nicht gefeit

 

Null Kilometer

| 16.10.2014 | Reise

Gardone, Gardasee, Italien. Ums Eck der berühmte Botanische Garten von  Andrè Heller. Zwei Kilometer Luftlinie entfernt das neueste Luxusvillenprojekt von Renè Benko und Konsorten für Sebastian Vettel und Co. Auf der köstlichen Speisekarte im Restaurant am See immer wieder der Vermerk: “O Chilometro”. Null Kilometer? Was soll das? Fortsetzung

 

 

Lydia Ninz am Gardasee bei der Olivenernte

Lydia Ninz am Gardasee bei der Olivenernte

Gib dem Panda Äpfel

| 09.10.2014 | Reise

Wien, Tiergarten Schönbrunn. Eine aufgeregte Menschentraube vor dem Gehege, alle Kameras schussbereit. Plötzlich gehen ein Ruck und ein Raunen durch die Menge. Meister Panda tritt auf. Gemächlich trottet er auf die Zoobühne. Jeder Zoll ein Star, zeigt er seinem Publikum ostentativ den Rücken, schnappt sich eine Bambusstange, kaut hingebungsvoll. Unwillkürlich schweifen meine Gedanken nach Chengdu in China. In die Heimat der Pandas. Fortsetzung.

 

 

Lydia Ninz füttert Panda in Chengdu mit Äpfel

Lydia Ninz mit Äpfel schmausendem Panda in Chengdu

Steuersenkung sofort!

| 02.10.2014 | und Sonstiges, Wirtschaft

Bis Jahresende verhandeln, im März 2015 beschließen und dann in drei Etappen bis 2018 umsetzen? Na hallo! Was man vom neuen Finanzminister hört, klingt wie Zeit-Schinden beim Fußball. Doch ein Hinauszögern der überfälligen Entlastung der Steuerzahler  kommt nicht in Frage. Die Steuersenkung muss so rasch als möglich kommen. Aus drei wichtigen Gründen. Fortsetzung

 

Lohnsteuer-Kampagne von ÖGB und AK

Lohnsteuersenkungs- Kampagne von Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund

Alk-Alarm im Reich der Tiere

| 25.09.2014 | Reise

Elche und Kühe fressen Äpfel für ihr Leben gern. Weil sie aber nicht unterscheiden können, ob ein Apfel frisch oder vergoren ist, stopfen sie sich wahllos alle Äpfel rein. Und so enden ihre Fressorgien oft mit einem veritablen Rausch. Was für Menschen in der Punsch-Zeit angesagt ist, gilt für die Vierbeiner schon zur Apfel-Erntezeit: Absoluter Alk-Alarm!  Fortsetzung

 

 

Elk mit einem Apfel im Maul hinterm Zaun

Elch frißt Apfe

Kirschessigfliege

| 21.08.2014 | Wirtschaft

Eine winzige Fliege bringt Südtirols Weinbauern momentan ordentlich ins Schwitzen: Die Kirschessigfliege droht – knapp vor der Weinernte – berühmte Traubensorten wie Lagrein und Vernatsch zu ruinieren und damit die Existenz vieler Winzer. Ins Land kam dieser Schädling vor drei Jahren, als zuwenig Blau-Beeren im Inland wuchsen und daher aus Fernost importiert wurden.  Doch mit den asiatischen  Beeren wurde auch die Kirschessigfliege eingeschleppt. Fortsetzung

Diese Weintrauben in Südtirol sind durch die Kirschessigfliege bedroht