Tag: VW Abgasskandal

Stadler: Anpatzen und Abputzen

| 19.01.2021 | Wirtschaft

Während betrogene Audi-Käufer vor Gericht ziehen und mühsam um Schadenersatz kämpfen, bleibt der ehemalige Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler dabei, der Welt Märchen zu erzählen. Anpatzen und abputzen, wo es nur geht, lautet Rupert Stadlers Taktik, um seine eigenen Wohlstand zu retten.  (Fortsetzung)

Rupert Stadler, Ex-Audi-Chef, Foto: Christoph Stache

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VW: Kunden austricksen, Konzern retten

| 14.01.2021 | Wirtschaft

 Als Käuferin eines VW-Betrugsdiesels darf ich mich nun auch offiziell verarscht fühlen, genauso wie alle anderen 10 Millionen Kunden weltweit. Wie Klaus Ott von der Süddeutschen Zeitung (SZ) nun exklusiv aufdeckte, legte es VW nach Auffliegen des Dieselskandals bewusst darauf an, seinen Kunden möglichst keinen Schadenersatz zahlen zu müssen. Daher sorgte die VW-Spitze dafür, dass über seine wahrscheinlich kriminellen Machenschaften möglichst nichts nach außen dringt und die Ansprüche auf Schadenersatz verjähren. Kunden bleibt sohin nichts anderes übrig, als VW zu klagen, wo das noch geht (www.klagen-ohne-risiko.at). (Fortsetzung)

VW Abgasskandal

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EuGH-Urteil: Klagen tut not!

| 28.12.2020 | Wirtschaft

Das wegweisende Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gibt Dieselklägern neue Trümpfe in die Hand: nicht nur gegen den VW Konzern und seinen Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche, sondern gegen Autobauer wie Daimler-Mercedes, Fiat, BMW, Renault und Opel, die Autos mit Abschalteinrichtungen verkauft haben. Ausspielen kann man die neuen Trumpfkarten aber nur, wenn man noch im Spiel ist, also seine Ansprüche nicht verjährt sind. Gewinnen kann nur, wer die Konzerne geklagt hat oder noch klagen wird. Wer nichts tut, geht leer aus. Verbraucherschutzorganisationen wie der Verbraucherschutzverein (VSV) helfen dabei, mit oder ohne Rechtsschutzversicherung zu klagen, risiko- und kostenlos (www.klagen-ohne-risiko.at) (Fortsetzung)

Dr. Alexander Klauser, Dr. Peter Kolba, Mag. Lydia Ninz

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VW: Kehrtwende aus Kalkül

| 13.01.2020 | Wirtschaft

Pünktlich zum Jahreswechsel hat Volkswagen eine deutliche Kehrtwende beim Abgasskandal vollzogen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte die Porsche Holding der Republik Österreich für 2.100 manipulierte Polizeiautos bis zu zwei Millionen Euro. Eine ähnliche Lösung  peilen die Wolfsburger nun auch bei der deutschen Musterfeststellungsklage an, einem Mammutverfahren mit einer Rekordbeteiligung von über 400.000 Klägern, darunter 1.100 aus Österreich und Südtirol. Mehr dazu in meinem Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung vom 11. Jänner 2020. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Klagen – was sonst?

| 08.01.2020 | und Sonstiges

Im Rückspiegel für 2019 ist klar zu sehen: es hat endlich einen Durchbruch der Autokäufer gegen Autokonzerne vor Gericht gegeben. Speziell in Deutschland urteilen Land- und Oberlandesgerichte überwiegend zugunsten der Kläger! Daraus folgt: Klage, wer noch kann, also Autobesitzer, deren Fahrzeuge   n a c h   2016 zurückgerufen wurden, vor allem Oberklasse-Autos von Audi, Porsche und VW, aber auch Diesler von Daimler-Mercedes.  Der Verbraucherschutzverein (VSV) bietet die Chance, risiko- und kostenlos direkt in Deutschland zu klagen (www.klagen-ohne-risiko.at)  Was 2019 noch brachte: spektakuläre Anklagen, ein EU-Kartellverfahren und weitere Bußzahlungen deutscher Autobauer und Zulieferer, die damit ihr Fehlverhalten eingestanden haben. Hier ein tieferer Blick darauf. (Fortsetzung)

Manipulierte Autos aus VW Konzern

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Her mit dem Gutachten

| 29.12.2019 | Wirtschaft

Was zwischen VW Konzern und der österreichischen Finanzprokuratur  gelaufen ist, ist ein unfassbarer Skandal, der vom Standard als erster enthüllt und auch von deutschen Medien (Handelsblatt) aufgegriffen wurde.  Da zahlt Volkswagen der Finanz-Prokuratur Millionen Euro  für 2.100 manipulierte Polizeiautos und lässt alle anderen 400.000 VW-Käufer im Regen stehen. Über den Deal wird der Mantel des Schweigens gebreitet, selbst das technische Gutachten, mit dem VW in die Enge getrieben wurde,  ist unter Verschluss. “Her mit dem Gutachten” fordert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Es kann all jenen helfen, die gegen VW vor Gericht gezogen sind oder noch ziehen werden.(Fortsetzung)

 

Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins VSV

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EA 288: Nix hören, nix sehen…

| 10.12.2019 | Wirtschaft

Der Volkswagenkonzern und die deutsche Zulassungsbehörde Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben laut Bericht der „Untersuchungskommission Volkswagen“ im April 2016 klipp und klar jede Manipulation beim Motor  „EA 288“ ausgeschlossen, dem Nachfolgemodell des Betrugsmotors EA 189. Das kann ich nach Lektüre dieses Berichts mit Sicherheit sagen. Trotzdem gab es drei Jahre danach, einen ersten Rückruf von VW Autos mit EA 288 Motor, dem VW T6 (Bulli).  Nun drohen weitere und viel umfassendere Rückrufe vier bis zwei Jahre alter Polos, Golfs, Tiguans, Passats,  Audis, Seats und Skodas. (Fortsetzung)

Foto: Privat

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Top-Experte Dr. Friedrich: Das ist illegal

| 08.12.2019 | Wirtschaft

Der VW Abgasskandal droht auf die neueren Euro -6- Diesel der Kompaktklasse (1,6 und 2 l) überzugreifen, also auf häufig verkaufte Autos  von VW, Seat und Skoda, zum Beispiel Golf, Tiguan, Passat, Polo, Touran, Caddy, A1, A3, Q2, A4, A5,  Seat Ibiza, Toledo IV, Leon, Skoda Fabia III, Skoda Rapid, Octavia III und Superb. Ich habe den Technik-Doyen Dr. Axel Friedrich gefragt, was genau hinter den neuesten Vorwürfen steckt, VW habe weiter betrogen – über das Skandaljahr 2015 hinaus.  Was der Konzern bestreitet. (Fortsetzung)

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Abgas: Deutschland als Strohhalm

| 03.11.2019 | Wirtschaft

In Deutschland urteilen die meisten Landesgerichte ( 96 von 115) und sogar Oberlandesgerichte (13 von 24) zu Gunsten der Autokäufer und zu Lasten von VW, Audi, Porsche, Skoda und Daimler-Mercedes. „Daher bieten wir auch österreichischen Audi-Fahrern die Chance, in Deutschland zu klagen. Absolut kosten- und risikolos“, begründet der Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV) Dr. Peter Kolba.(Einstieg:  www.klagen-ohne-risiko.at.) (Fortsetzung)

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VSV: Strafanzeige gegen Verkehrsminister

| 21.10.2019 | Wirtschaft

Österreichs Verbraucherschutzverein (VSV) hat in Sachen Abgasskandal vier österreichische Verkehrsminister wegen Verdachts auf Amtsmissbrauchs angezeigt, teilt VSV-Obmann Dr. Peter Kolba mit: „Durch deren Untätigkeit wurden Umwelt und Gesundheit der österreichischen Bevölkerung gefährdet. Wir sagen diesem Staatsversagen den Kampf an und haben Rechtsanwalt  Michael Poduschka zudem darum ersucht zu prüfen, ob Geschädigte Schadenersatzansprüche aus der Amtshaftung gegen die Republik geltend machen könnten(Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

 

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