Tag: VW Abgasskandal

VSV: Strafanzeige gegen Verkehrsminister

| 21.10.2019 | Wirtschaft

Österreichs Verbraucherschutzverein (VSV) hat in Sachen Abgasskandal vier österreichische Verkehrsminister wegen Verdachts auf Amtsmissbrauchs angezeigt, teilt VSV-Obmann Dr. Peter Kolba mit: „Durch deren Untätigkeit wurden Umwelt und Gesundheit der österreichischen Bevölkerung gefährdet. Wir sagen diesem Staatsversagen den Kampf an und haben Rechtsanwalt  Michael Poduschka zudem darum ersucht zu prüfen, ob Geschädigte Schadenersatzansprüche aus der Amtshaftung gegen die Republik geltend machen könnten(Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

 

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VW: Spiel mit der Justiz

| 07.10.2019 | und Sonstiges

Offensichtlich spielt auf Zeitschinden mit der Justiz.In der Musterklage bestreiten VW-Anwälte alles, wofür der Konzern schon abgestraft wurde: Manager in USA und Deutschland sind wegen Abgasmanipulationen bereits hinter Gittern, Ex-Konzernspitzen wie Winterkorn und Stadler selbst in Deutschland wegen Betrugs angeklagt, nach 25 Mrd. Euro Vergleichszahlungen ind Nordamerika akzeptierte der VW-Konzern auch in Deutschland anstandslos Bußgelder von über 2,2 Milliarden Euro. Immer öfter entscheiden deutsche Gerichte gegen den Autobauer, der den siegreichen Klägern üppige Vergleiche bietet. Hier ein Überblick.  (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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Braunschweig: Sonne nach Wolken?

| 02.10.2019 | Wirtschaft

Sturm zum Start, Sonne am Ende. Geht’s nach dem Braunschweiger Wetter am ersten  Tag des VW-Mammutprozesses, müsste für die Käufer doch noch eine Entschädigung herausspringen. Im Ernst: Als VW Opfer und Zuhörerin im Saal staune ich nicht schlecht, wie flott die VW-Anwälte nackte Fakten und logische Zusammenhänge wegdrücken und mit unsinnigen Formalfragen nerven. Da kann uns vom Verbraucherschutzverein (VSV). Peter Kolba und mir,  ganz schön das Geimpfte aufgehen. (Fortsetzung)

Die Kläger-Anwälte Stoll und Saurer in Aktion, Foto: VSV

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Vor Braunschweig: Noch ein Knüller

| 28.09.2019 | Wirtschaft

In Braunschweig mit schon 470.000 Klägern gegen VW wird geklärt, ob Kunden vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt  wurden und sie daher Schadenersatz bekommen. Kurz vor dem Mammut-Verfahren kommt vom Handelsblatt eine Steilvorlage für uns. Bei Pkws mit Automatik-Schaltung soll doppelt betrogen worden sein, um Abgaswerte (NOX) und  CO2-Werte zu schönen. Bei Diesel und Benzinern! Da wäre ich mit meinem Tiguan mit Automatik ja viel stärker betroffen als bisher gedacht!  Ebenso wie viele Passats und Touaregs! (Fortsetzung)

Keine Garantie für Update

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Piech und der Abgasskandal

| 27.08.2019 | Wirtschaft

Ferdinand Piech, legendärer Autobauer, Familienpatriarch und reichster Österreicher, ist tot. Im VW Abgasskandal spielte er eine äußerst bemerkenswerte, bislang aber wenig beachtete Rolle. „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“, ließ er am 10. April 2015 via „Spiegel“ wissen. Im selben Monat trat er als Vorsitzender des Aufsichtsrats des VW-Konzerns zurück und gab – nach verlorenem Machtkampf – ein Jahr später seine Firmenanteile für eine Milliarde Euro an die Familie ab. Vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat er führende Manager und Aufsichtsräte des Konzerns im Abgasskandal aber massiv belastet. (Fortsetzung)

 

Manipulierte Autos

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VW: Alle Updates illegal?

| 22.08.2019 | Wirtschaft

Der VW Konzern hat bei den Software-Updates neuerlich geschwindelt. Das sieht das Landesgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil als erwiesen an: die Software-Updates sind illegal, weil die Abgasreinigung nicht ständig, sondern immer nur bei bestimmten Temperaturen funktioniert. „Das noch nicht rechtskräftige Sensationsurteil stärkt alle betrogenen Autobesitzer enorm, auch in Österreich.  Ich kann allen nur raten, zu klagen. Entweder individuell via Rechtsschutzversicherung oder sich der  deutschen Musterfeststellungsklage anzuschließen“, rät Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Letzteres kann man mit Hilfe des VSV noch bis Ende August tun: www.klagen-ohne-risiko.at (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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“VW Anwälte halten uns für Trottel”

| 27.02.2019 | Wirtschaft

Handelsgericht Wien, Dienstag 26.2.2019. Kurz vor 16 Uhr. 80 VW Geschädigte warten – wie ich – vor dem Verhandlungssaal 708. Bald beginnt die Verhandlung über die VKI-Sammelklage gegen VW. Die wichtigste Frage: Wird sich das Gericht für zuständig erklären? (Fortsetzung)

 

Klauser, Brauneis, Huber, Poduschka, Hirmke, Wolf

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Hochspannung vor Abgas-Urteil

| 25.02.2019 | Wirtschaft

Das Handelsgerichts Wien wird morgen, Dienstag 26.2.2019 nachmittag, über die VKI Sammelklage gegen VW entscheiden, also auch über meinen Fall! Ich werde vor Ort sein. Hochspannung ist angesagt. Wird sich auch dieses Gericht für unzuständig erklären, wie die Korneuburg und Wiener Neustadt? Oder werden sich die Richter nicht länger verarschen lassen, so wie zuletzt der Deutsche Bundesgerichtshof? (Fortsetzung)

Lydia Ninz am Steuer ihres VW Tiguan

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Das G’frett mit Sammelklagen

| 16.02.2019 | Wirtschaft

Das G’frett mit  Sammelklagen  österreichischer Prägung zeigt sich aktuell an den VKI-Sammelklage gegen VW. Wie Luise Ungerboeck im Standard exklusive berichtete, hat sich auch das Landesgericht Wiener Neustadt für unzuständig erklärt – das zweite nach dem Landesgericht Korneuburg und im Widerspruch zu allen vier Oberlandesgerichten. Erfahrene Verbraucherschützer wie Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein hatten davor gewarnt und Alternativen vorgeschlagen. Vollkommen vergeblich. (Fortsetzung)

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Rückspiegel: Lawine rollt

| 30.12.2018 | Wirtschaft

Der Schneeball wurde zur Lawine. Der  VW Abgasskandal erfasste 2018 endgültig auch Daimler, BMW, Opel und Ford. Besonders Dicke kam’s für Audi: Razzien, Ex-Chef Stadler in Haft, 800 Million Strafzahlung, neue Rückrufe. Eine Milliarde Strafe für VW. Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller rücken in Reichweite. Bei der neuen Musterfeststellungsklage machen über  210.000 Geschädigte mit, darunter 1.000 aus Österreich und Südtirol. Der in Österreich neu belebte Verbraucherschutzverein half dabei tatkräftig und gab das Buch “Diesel-Schäden. Wie Sie sich zur Wehr setzen können!” heraus, geschrieben von Peter Kolba und Lydia Ninz. VKI und Cobin Claims brachten Sammelklagen ein. (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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