Tag: VW Abgasskandal

VW pfeift weiter auf Abgasopfer in Österreich

| 18.05.2022 | und Sonstiges, Wirtschaft

Unglaubliche 108 Milliarden Euro Gewinn (nach Steuern) hat der VW Konzern in den letzten zehn Jahren angehäuft, davon 15,4 Milliarden Euro allein im vergangenen angeblichen Krisenjahr 2021! Der super-reiche Konzern denkt dennoch nicht im entferntesten daran, seinen österreichischen Kunden endlich einen Vergleich für Betrugsdiesel anzubieten, obwohl 10.000 mit Hilfe des Vereins für Konsumenten-information (VKI) 2018 vor Gericht gezogen sind. Ein Verhandlungstermin am Handelsgericht Wien wurde nun auf Herbst verschoben. Betroffene wie ich werden bereits vier Jahre zum Narren hingehalten.

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VW: 1.000en Südtirolern winkt Schadenersatz

| 28.02.2022 | Wirtschaft

60 Südtiroler haben VW mit Hilfe des österreichischen Verbaucherschutzvereins (VSV) in Deutschland schon geklagt, der erste Erfolgreiche bekam 9.000 Euro. Weiteren 1.000 VW-Geschädigten aus Südtirol winkt nun ebenfalls Schadenersatz von VW. Denn die grenzüberschreitende Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) wurde vom Oberlandesgericht Braunschweig am 22. Februar 2022 für zulässig erklärt. „Wir sind mit Ausgang des ersten Prozesstags sehr zufrieden und rechnen frühestens im Herbst mit Ergebnissen“, teilt mir VZS-Geschäftsführerin Gunde Bauhofer am Telefon mit.

 

Fortsetzung
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Erster Südtiroler gewinnt gegen VW

| 24.02.2022 | Wirtschaft

Arnold Trocker hat als erster Südtiroler mit Hilfe des österreichischen Verbraucherschutzvereins (VSV) eine Dieselklage gegen Volkswagen in Deutschland gewonnen. „Der Weg war weit, hat sich für den Kastelruther aber ausgezahlt“, freut sich der Obmann des VSV, Dr. Peter Kolba. Der Geschäftsmann kann seinen 9 Jahre alten Audi Q5 behalten und bekam vom Landgericht Braunschweig eine Abschlagzahlung von 9.000 Euro zugesprochen. Er steigt damit besser aus als die deutschen VW Geschädigten durch den Vergleich nach der Musterfeststellungsklage

Arnold Trocker
Fortsetzung
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Schikane für erfolgreichen VW Kläger

| 27.12.2021 | Wirtschaft

Ein österreichischer VW-Fahrer hat mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins seine Klage gegen VW zwar gewonnen. Das Landgericht in Braunschweig spricht ihm aber vergleichsweise weniger Schadenersatz zu. Die abstruse Begründung: der Tiroler ist seit Einreichung der Klage zu wenige Kilometer gefahren. Daher brummt ihm die Richterin ein höheres Nutzungsentgelt  auf. (Fortsetzung)

Siegreicher Kläger gegen Audi

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Alle “Thermofenster” sind illegal

| 24.09.2021 | Wirtschaft

Alle “Thermofenster” sind illegal, egal ob sie schon beim Kauf oder erst beim Software-Update eines Autos eingebaut wurden. Die Käufer haben das Recht, den Kaufvertrag rückgängig zu machen, selbst wenn sie diese Autos im Wissen um die Abschalteinrichtung gekauft hätten.  Dies stellte EuGH-Generalanwalt Santos in seinen Schlussanträgen am gestrigen 23. September fest. Dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) seinen Antrag übernimmt, ist höchst wahrscheinlich. Den schon im Dezember 2020 hatte der EuGH ein entsprechendes klares Urteil gefasst, hatte dabei allerdings nicht extra den Begriff “Thermofenster” verwendet, der sowieso irreführend ist. Da der Generalanwalt speziell auf die Situation in Deutschland und Österreich eingeht, tun sich für Dieselkäufer in diesen Ländern neue Klagchancen auf, sobald der EuGH zustimmt, was wohl heuer nicht mehr der Fall sein wird. (Fortsetzung)

Manipulierte Autos aus VW Konzern

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VW legt sich nach verlorenen Urteilen quer

| 11.09.2021 | Wirtschaft

 Statt nach verlorenen Gerichtsurteilen zu zahlen, geht der VW-Konzern neuerdings in Berufung, kritisiert der Verbraucherschutzverein (VSV). „Dies, obwohl diese Fälle rechtlich glasklar sind und eine Berufung völlig aussichtslos ist“, erläutert VSV-Obmann Dr. Peter Kolba, anhand zweier aktueller Fälle. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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BGH-Turbo für Daimler-Sammelklage

| 16.08.2021 | Wirtschaft

Rechtzeitig vor Start der deutschen Musterfeststellungsklage gegen Daimler-Mercedes im September hat der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) die Position der Kläger gestärkt. “Dies nützt auch allen Österreichern, die sich daran beteiligen“, informiert der Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV) Dr. Peter Kolba. „Wir sammeln jetzt schon Interessenten aus Österreich, unter www.klagen-ohne-risiko.at . (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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Staaten kassieren, Geschädigte verlieren

| 22.07.2021 | Wirtschaft

Der Diesel-Abgasskandal treibt immer wildere Blüten. Nicht genug damit, dass es über fünf Jahre gedauert hat, bis in Europa Geschädigte vom VW-Konzern überhaupt Schadenersatz bekommen haben.  Eh nur diejenigen, die sich gewehrt haben. Richtig krass wird’s, wenn man vergleicht, welch mickrige Zahlungen an die Geschädigten erfolgt sind und wo die Milliarden an Bußgeldern gelandet sind, die sogar in Europa von den Autokonzernen gezahlt werden mussten. (Fortsetzung)

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Kartellstrafen: Vorspiel zum Betrug

| 12.07.2021 | Wirtschaft

Mit dem Vergleich der EU-Kartellkommissärin Margarethe Vestager ist es nun amtlich : die drei deutschen Autobauer VW (mit Audi und Porsche), BMW und Daimler-Mercedes geben zu, sich über zu kleine AdBlue-Tanks für die Abgasreinigung abgesprochen zu haben. VW akzeptiert daher eine Geldstrafe von 502 Millionen Euro, BMW ein Bußgeld von 373 Millionen und Daimler-Mercedes kommt als Kronzeuge straflos davon. Dieser Deal liefert zwar nicht die berühmte rauchende Pistole für einen etwaigen Abgasbetrug, aber sehr spannende Hinweise. Bewusst zu knapp gehaltene Tanks sind jedenfalls als Vorspiel zu einem möglichen Betrug zu werten und systematische Absprachen geschehen kaum ohne Wissen der Konzernlenker.(Fortsetzung)

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VW-Klagen: VSV und Bonn gewinnen

| 23.06.2021 | Wirtschaft

Die Stadt Bonn hat geklagt und von VW für 27 Betrugsdiesel 470.000 Euro erstritten, also 17.400 Euro pro Aut0. „Das Beispiel Bonn und unsere eigenen Erfolge vor deutschen Gerichten zeigen, dass sich Klagen auszahlen“, stellt Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV) fest. Nach dem ersten erfolgreichen Fall eines Burgenländers in letzter Woche, konnte der VSV in weiteren fünf Fällen Urteile am Landgericht Braunschweig gegen VW gewinnen, rund 500 Verfahren für Geschädigte aus Österreich und Südtirol sind anhängig. (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, VSV

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