Tag: Verbraucherschutzverein VSV

VW: Nix mit “Deutschland first”?

| 05.03.2020 | und Sonstiges, Wirtschaft

„Deutschland first“ lautet also  die Devise von VW beim Vergleichsangebot, das alle nicht-deutschen Kläger der Musterfeststellungsklage ausgrenzt.  Gut möglich, dass die von VW brutal ausgebremsten Kunden aus Österreich und Südtirol  finanziell gleich oder sogar besser aussteigen! Allerdings müssen sie  VW individuell klagen, was mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins auch risiko- und kostenfrei möglich ist. Der Vorteil:  sie können in Ruhe abwarten, ob das Höchstgericht im Mai verbraucherfreundlich urteilt. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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VW bald ausgetrickst?

| 23.02.2020 | Wirtschaft

VW hat die Chance verpasst, die Musterfeststellungsklage mit einem außergerichtlichen Vergleich rasch aus der Welt zu schaffen. Weil der Konzern Taschenspielertricks (Copyright “die Welt”) nicht lassen konnte, droht ihm neues Ungemach. Prozess-Finanzierer wie myRight bieten VW Klägern nun bis zu  2.000 Euro auf die Hand, wenn sie weiterhin klagen, der Verbraucherschutzverein (VSV) verhandelt eine Lösung für die  ausgegrenzten Kläger aus Österreich und Südtirol. Höchstgerichtliche Urteile könnten die Position der VW Kläger entscheidend stärken. Wenn betrogene Käufer und die düpierte Justiz endlich Zähne zeigen, könnte VW bald ausgetrickst sein. (Fortsetzung)

Jan Eike Andresen (re) und Sven Bode von myRight packen die Causa VW an (Copyright Andresen)

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VW: Österreich nicht ausgrenzen!

| 15.02.2020 | Wirtschaft

So wie es ausschaut, will Volkswagen nur deutschen Kunden 1.350 bis 6.200 Euro als Vergleich anbieten.  „Wir kämpfen dafür, dass auch Österreicher und Südtiroler zwischen einem Vergleich und Verbleib im Musterfeststellungsverfahren wählen können. Es ist nicht einzusehen, dass VW seine ausländische Kunden dermaßen unfair behandelt“, kritisiert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), der 1.100 Österreichern und Südtirolern geholfen hat, bei deutschen der Musterfeststellungsklage mit zu tun. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW brennt wie die Luster

| 06.02.2020 | Wirtschaft

Bei individuellen Klagen, die mit einem Vergleich enden,  zahlt VW „wie die Luster“, sagte Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV)  am Mittwoch in der ORF-TV-Sendung „Konkret“ im Gespräch mit Marvin Wolf.  Zwischen 5.000 und 8.000 Euro sollen sich die Vergleichssummen in Deutschland bewegen, wenn die Kläger ihr Fahrzeug behalten, erfahre ich aus gut informierten Quellen aus Deutschland. Der VSV, bei dem ich im Vorstand mitwirke, bietet VW-Geschädigten an, mit Hilfe von Prozessfinanzierern individuell in Deutschland zu klagen, ohne Risiko und Zusatzkosten (www.klagen-ohne-risiko.at).  (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba im ORF

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Hardware-Nachrüstung mit den Grünen?

| 17.01.2020 | Wirtschaft

Beim Diesel-Skandal kann die neue türkis-grüne Regierung gleich beweisen, ob sie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen kann und ob Transparenz mehr ist als nur ein Wort. Wie das geht, argumentiere ich kürzlich in einem Kommentar der Anderen im Standard. (Fortsetzung)

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VW: Kehrtwende aus Kalkül

| 13.01.2020 | Wirtschaft

Pünktlich zum Jahreswechsel hat Volkswagen eine deutliche Kehrtwende beim Abgasskandal vollzogen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte die Porsche Holding der Republik Österreich für 2.100 manipulierte Polizeiautos bis zu zwei Millionen Euro. Eine ähnliche Lösung  peilen die Wolfsburger nun auch bei der deutschen Musterfeststellungsklage an, einem Mammutverfahren mit einer Rekordbeteiligung von über 400.000 Klägern, darunter 1.100 aus Österreich und Südtirol. Mehr dazu in meinem Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung vom 11. Jänner 2020. (Fortsetzung)

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VW: Flucht nach vorn

| 02.01.2020 | Wirtschaft

In Deutschland starten jetzt Vergleichsverhandlungen mit VW im Musterfeststellungsverfahren, von denen auch 1.100 Österreicher und Südtiroler profitieren können, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) mittun. Man muss nur hoffen, dass der Vergleich nicht so mickrig ausfällt wie in Österreich bei den Polizeiautos.  Dass VW jetzt versucht, mit Hilfe von Vergleichen reinen Tisch in Sachen Abgasskandal zu machten, ist die reine Flucht nach vorne und aus   drei Gründen zu erwarten. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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Her mit dem Gutachten

| 29.12.2019 | Wirtschaft

Was zwischen VW Konzern und der österreichischen Finanzprokuratur  gelaufen ist, ist ein unfassbarer Skandal, der vom Standard als erster enthüllt und auch von deutschen Medien (Handelsblatt) aufgegriffen wurde.  Da zahlt Volkswagen der Finanz-Prokuratur Millionen Euro  für 2.100 manipulierte Polizeiautos und lässt alle anderen 400.000 VW-Käufer im Regen stehen. Über den Deal wird der Mantel des Schweigens gebreitet, selbst das technische Gutachten, mit dem VW in die Enge getrieben wurde,  ist unter Verschluss. “Her mit dem Gutachten” fordert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Es kann all jenen helfen, die gegen VW vor Gericht gezogen sind oder noch ziehen werden.(Fortsetzung)

 

Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins VSV

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Verbraucherschutzverein klagt Daimler

| 22.12.2019 | Wirtschaft

Wegen Abgasmanipulationen hat der Verbraucherschutzverein (VSV) in Österreich nun eine Sachverhaltsdarstellung gegen Daimler-Mercedes eingebracht, konkret bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), teilte VSV-Obmann Dr. Peter Kolba mit. Damit haben Betroffene die Möglichkeit, sich als Privatbeteiligte dem Verfahren anzuschließen und die Verjährung von Schadenersatzansprüchen zu stoppen. Der VSV hilft seinen Mitgliedern dabei, dieses Verfahren „rechtsrichtig“ durchzuführen (www.klagen-ohne-risiko.at) Fortsetzung

Peter Kolba, Obmann VSV

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Alte Audis: Rückruf in Österreich

| 18.12.2019 | Wirtschaft

Auch in Österreich müssen  20.600 ältere Diesel-Pkw von Audi und VW mit der Abgasnorm Euro 4 wegen illegaler Abschalteinrichtungen zurückgerufen werden. Das bestätigt das Verkehrsministerium auf Anfrage des Verbraucherschutzvereins (VSV).  Diese Autos wurden zwischen 2004 und 2009 verkauft, davon 18.000  Audi  A4 und A6 (3 Liter Hubraum) und 2.600  VW-Touaregs und Phaetons. „Obwohl schon 10 bis 15 Jahre vergangen sind, sind die Ansprüche auf Schadensatz in Österreich bei weitem nicht verjährt“, gibt sich der VSV-Obmann Dr. Peter Kolba kämpferisch. (Fortsetzung)

Lydia Ninz und Peter Kolba

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