Tag: NOX

VW-Update bringt zu wenig

| 27.05.2018 | Wirtschaft

Brisantes Gerichtsgutachten für alle, die gegen VW prozessieren oder für eine echte Nachrüstung kämpfen: Das Software-Update reduziert die Stickoxid-Emissionen zu wenig. Das zeigt ein Sachverständigen-Gutachten für das Landesgericht Eisenstadt in einer von Rechtsanwalt Michael Poduschka vertretenen  Klage gegen VW. Auch nach dem Update wird der gesetzliche Grenzwert von 180 Milligramm um stolze 77% überschritten. Eine derart hohe Abweichung kann man nicht mehr in “Toleranz” hinnehmen. (Fortsetzung)

Mag. Michael Poduschka, Copyright Poduschka

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VW: Müllers Gage

| 18.03.2018 | Wirtschaft

Ein einziger Manager ist VW halb so viel Wert als alle 384.000 betrogenen Kunden in Österreich zusammen. Rund 10 Millionen bekam VW Boss Matthias Müller für ein einziges Jahr, für 2017. Die  Software-Updates für alle 384.000 Schummelautos in Österreich kosten VW schätzungsweise 20 Millionen Euro. Warum der VW-Konzern nicht so billig davonkommen soll und echte Nachrüstungen der Autos auf seine Kosten ein Gebot der Stunde  sind, habe ich in meinem Gastkommentar für die Wiener Zeitung (15.3.2018, Seite 2) begründet. (Fortsetzung)

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Abgas: Tun statt totschweigen

| 15.02.2018 | Wirtschaft

Höchste Zeit, dass die Regierung die Auto-Abgasprobleme endlich anpackt statt sie tot zu schweigen. Die Stickstoff-Emissionen sind mit  136.480 Tonnen  (aktuellster Stand aus 2015) viel zu hoch, nur 103.000 Tonnen sind erlaubt. In Deutschland diskutiert man Gratis-Öffis für alle, Fahrverbote und Hardware-Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge. Bei uns? Wird verschoben, abgelenkt und kräftig Körberlgeld kassiert. (Fortsetzung)

Staat soll Körberlgeld zurückgeben

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Autokartell: Österreich ein Opfer?

| 10.02.2018 | Wirtschaft

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hofft laut “Rheinischer Post“, noch heuer die laufenden Untersuchung zum Kartellverdacht bei den deutschen Autobauern BMW, Daimler und VW (inklusive Audi und Porsche) abschießen zu können. Auch Österreichs Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ist eingebunden. “Uns interessiert speziell die Frage, ob Österreichs Zulieferbetriebe davon betroffen sein könnten”, sagte BWB-Chef Theodor Thanner kürzlich im Klub der Wirtschaftspublizisten. (Fortsetzung)

 

BWB-Chef Theodor Thanner im Klub der Wiretschaftspublizisten

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NoVA Millionen für Umwelt

| 28.01.2018 | Wirtschaft

Durch die Neuwagen-Schleuderaktionen sind dem Finanzminister 2017 mindestens 60 Millionen Euro zusätzlich in den Schoß gefallen: 60.000.000 Euro mehr an NoVA!! Zusätzliche Einnahmen, mit denen niemand gerechnet hat und niemand rechnen konnte. Die NoVA-Millionen soll der Staat in überfällige Umweltverbesserungen für Autos investieren und drohende EU-Strafzahlungen verhindern. Sinnvoll wären Abwrackprämien für ganz alte Stinker. (Fortsetzung)

Weg mit alten Stinkern

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Dieselgipfel: Aufgefettet wird der Staat

| 23.08.2017 | Wirtschaft

Während drängende Verbraucherfragen im Nebel blieben und umwelteffiziente Hardware-Nachrüstungen ausgeschlossen wurden, ist nach dem Dieselgipfel völlig klar: Die zwischen Verkehrsminister und Autoindustrie ausgeknobelten „Prämienaktionen“ sind ein massives Ankurbelungsprogramm für den Autohandel, der dem Finanzminister zusätzliches Geld in die Kassa spült und hilft, auf Halde produzierte Autos rasch an den Mann und die Frau zu bringen. „Aufgefettet“ wird dadurch primär der Staat. (Fortsetzung)

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VW/Mercedes: Teures Sparen!

| 13.07.2017 | Wirtschaft

Dass es fast zwei Jahre lang gedauert hat,  um bei Mercedes ähnliche illegale Praktiken aufzudecken wie bei VW, ist ein Skandal für sich. Wieso hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nichts gefunden, das 53 Autos untersucht und im Vorjahr einen Prüfbericht vorgelegt hat? Was jetzt bei Mercedes aufflog, ist eine neue negative Sternstunde in den Abgründen des Abgasskandals. Was bei VW und Mercedes dahintersteckt, ist eigentlich unfassbar, wie man bei Jack Ewing in seinem Buch lesen kann. (Fortsetzung)

 

 

Lohneswerte Lektüre

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VW: Gratis umrüsten?

| 01.07.2017 | Wirtschaft

In Deutschland sollen alle Diesel-Pkw der Abgasklasse Euro 5 umgerüstet werden. Kostenlos. Das schlägt die BILD-Zeitung vor und findet Unterstützung bei Verkehrsminister Alexander Dobrindt. In Deutschland betrifft das 6 Millionen Autos, bei uns knapp über eine Million. Wir VW-Geschädigte hätten dann endlich die Chance zu erfahren, um wieviel der Stickoxid-Ausstoß druch das Update reduziert wird, denn die manipulierten VW-Fahrzeuge fallen überwiegend in diese Abgasklasse 5. Die bisherigen Erfahrungen mit dem VW zeigen aber, welche Fallen unbedingt vermieden werden müssen. (Fortsetzung)

 

 

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VW-Skandal: ZDF deckt auf

| 19.06.2017 | Wirtschaft

Brisante Enthüllungen durch den ZDF-Bericht „Geheimaktie VW“: Durch das Update werden die Abgas-Emissionen auf der Straße nicht „ernsthaft“ verbessert Und: die deutsche Regierung hat den Abgasskandal nicht gelöst, sondern VW und die Autoindustrie beschützt, deckt ZDF-Reporter Hans Koberstein in der Sendung  ”Zoom”  auf. (Fortsetzung)

 

 

VW Untersuchungsbericht

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VW-Skandal: Amtliche Korrektur

| 07.06.2017 | Wirtschaft

Weil selbst die modernsten Diesel-Autos deutlich mehr Stickoxid ausstoßen als bisher angenommen, hat Österreich die Emissionsfaktoren für Stickoxid ganz offiziell nach oben erhöht. Diese ”amtliche” Korrektur  bestätigt mir das Umweltbundesamt auf Nachfrage.  Für Autos der Abgasklasse Euro 6  fällt der Anstieg mit bis zu 78 % recht kräftig aus. Damit werden die offiziell gemessenen Stickoxid-Emissionen Österreichs im Jahr 2017 entsprechend höher ausfallen und der EU womöglich Material für ein (teures) Vertragsverletzungsverfahren liefern, das ohnehin über uns schwebt.(Fortsetzung)

 

 

Lydia Ninz auf Segway durch San Francisco

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