Tag: Dr. Jürgen Resch

Abgaswerte noch immer alarmierend!

| 09.06.2022 | Wirtschaft

Unglaublich, aber wahr. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) deckte unter Leitung von Dr. Axel Friedrich auf, dass noch immer Millionen von Autos aus dem VW Konzern, Mercedes und Fiat illegal hohe Abgaswerte aufweisen – bis zum 16-fachen des erlaubten Grenzwertes. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch kritisiert die Duldung dieser rechtswidrigen Stickoxid-Grenzwertüberschreitungen und bekräftigt die Forderung an die deutsche Regierung, diese Autos zurückzurufen und zu einer Hardware-Nachrüstung zu verpflichten.  Die DUH kritisiert auch einen Plug-in-Hybrid von BMW, dessen realer CO2 Ausstoß um 536% über den offiziell genannten Wert liegt!

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Hälfte der Lkw mit zuviel Stickoxid

| 09.11.2021 | Wirtschaft

Jeder zweite moderne LKW der Abgasklassen Euro 5 und Euro 6 stößt viel mehr gesundheitsschädliches Abgas (Stickoxid) aus als gesetzlich erlaubt. Das zeigte die deutsche Umwelthilfe (DUH) anhand umfangreicher Messungen auf, die unter Aufsicht von Dr. Axel Friedrich in 5 EU-Staaten (auch in Österreich) durchgeführt wurden. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch forderte Regierung und Behörden auf, die realen Emissionen gefährlicher Luftschadstoffe endlich zu überwachen und für den Schutz der Menschen und der Umwelt zu sorgen. (Fortsetzung)

Dr. Jürgen Resch, Geschäftsführer Deutsche Umwelthilfe

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8 illegale Abschaltungen bei Daimler

| 05.11.2021 | Wirtschaft

Ohne illegale Abschalteinrichtungen funktioniert der E 350 Mercedes Blue-TEC4MATIC (Euro 6, Baujahr 2015) wie am Schnürchen und kann den Abgas-Grenzwert für Stickoxid (NOX) auf der Straße tadellos einhalten. Das beweisen aktuelle Straßentests von Dr. Axel Friedrich für die deutsche Umwelthilfe (DUH). Dasselbe Auto hatte zuvor acht (!!) illegale Abschalteinrichtungen eingebaut gehabt und den NOX-Grenzwert auf der Straße bis zum Siebenfachen (!) überschritten. Dass solche Abschalteinrichtungen zum Schutz des Motors nötig sind, wie von Daimler behauptet, ist daher „ein technischer Unsinn“, dem die Richter hoffentlich nicht mehr glauben, so Dr. Friedrich. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch forderte in einer Pressekonferenz eine rasche Lösung für 8 bis 10 Millionen Dieselautos und leichte Nutzfahrzeuge, die allein in Deutschland noch immer mit Betrugs-Software und viel zu hohen Abgasen herumfahren. Sie seien nachzurüsten oder zu verschrotten, wobei den Käufern Schadenersatz zustehe. (Fortsetzung)

Dr. Axel Friedrich

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Minister hinderte VW-Zahlungen an Kunden

| 17.05.2021 | Wirtschaft

Unglaublich aber wahr. Der deutsche Ex-Verkehrsminister Alexander Dobrindt verhinderte Ende 2015, dass VW rund 800.000 Autokäufern wegen zu niedrig angegebener CO2 Werte Zahlungen leistete, indem er die Selbstanzeige von VW abwies. Davon betroffen sind auch 24.000 österreichische Käufer der Marken VW (Polo, Golf, Passat, Beetle, Jetta, Caddy) Audi (Ai, A3, TT) Skoda (Oktavia, Superb, Yeti, Rapid) und Seat (Ibiza, Toledo, Leon, Ahambra). Dies geht aus bisher geheim gehaltenen Dokumenten hervor, die von der deutschen Umwelthilfe (DUH) nach 5 ½ Jahren erfolgreich „herausgeklagt“ und von Geschäftsführer Dr. Jürgen Resch und Technik-Doyen Dr. Axel Friedrich in einer Pressekonferenz präsentiert wurden. (Fortsetzung)

Dr. Jurgen Resch, GF DUH

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Abgasalarm bei Wohnmobilen

| 21.04.2021 | Wirtschaft

Bei den Wohnmobil-Fans in Österreich sind sie als „Untergestell“ sehr beliebt: der Fiat Ducato (130 Multijet Euro 6) und der VW T5 (2.0 TDI California Euro 5). Neue Messungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigen bei beiden Modellen eine alarmierende Überschreitung der Grenzwerte beim gesundheitsschädlichen Dieselabgas Stickoxid (NOX) um das bis zu 19-fache. Jürgen Resch, Geschäftsführer der DUH, fordert den deutschen Verkehrsminister dazu auf, endlich einen amtlichen Rückruf des T5 zu starten und Strafzahlungen gegen FiatChrysler in die Wege zu leiten. (Fortsetzung)

resch

 

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EU-Dieselurteil umsetzen!

| 14.04.2021 | Verkehr

Seit Dezember hat der Europäischen Gerichtshof (EuGH) sonnenklar geurteilt: Autos auf Europas Straßen haben die gesetzlichen Abgaswerte einzuhalten und dürfen keine Abschalteinrichtungen haben, die am Prüfstand systematisch die Abgaswerte schönen. Dennoch sind bis heute noch Millionen Diesel-Pkws mit illegal hohen Abgaswerten unterwegs, zeigen die jüngsten Messungen des Emissionskontrollinstitutes EKI der Deutschen Umwelthilfe (DUH).  „Wir erwarten, dass sich eine Behörde wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KDA) an europäisches Recht hält und diese Fahrzeuge in Ordnung bringt oder aus dem Verkehr zieht“, forderte Dr. Axel Friedrich, der technische Doyen in Sachen Abgasskandal und wissenschaftlicher Leiter des EKI.  DUH-Geschäftsführer Dr. Jürgen  warf dem deutschen Verkehrsminister Scheucher vor,  die schützende Hand über die Dieselkonzerne zu halten. (Fortsetzung)

Lydia Ninz und Dr. Axel Friedrich_Berlin_Dez. 2018

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