Archiv: Januar 2020

Weniger NoVA

| 26.01.2020 | Wirtschaft

Mehr Neuwagen, für die man im Vorjahr noch NoVA zahlen musste, sind heuer komplett davon befreit, obwohl sie keineswegs ökologischer wurden. Auch für andere CO2 stärkere Autos könnte der NoVA Steuersatz sinken, obwohl sich ihr CO2 Ausstoß nicht  verringert hat. Diese überraschenden Ergebnisse sind das Erbe der alten türkis-blauen Regierung gepaart mit einer offenbar geschickt taktierenden Autobranche. (Fortsetzung)

NNoVA einmal im Autoleben

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SUV-Boom eiskalt kalkuliert

| 21.01.2020 | Wirtschaft

Der SUV Boom in den letzten zwei Jahren ist kein Zufall und wird sich heuer verstärkt fortsetzen. Diese Prognose ist nicht gewagt, sondern von  Autokonzernen eiskalt kalkuliert. Drohende Strafen wegen Verfehlung des CO2 Flottenziels sind für Premium-Anbieter wie Volkswagen keine Abschreckung, weil es heuer noch genug Schlupflöcher gibt. Bis 2021, wenn es ernst wird, wollen die Konzerne dicke Gewinnpölster aufbauen –auch mit Hilfe  staatlicher Förderungen. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

 

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Hardware-Nachrüstung mit den Grünen?

| 17.01.2020 | Wirtschaft

Beim Diesel-Skandal kann die neue türkis-grüne Regierung gleich beweisen, ob sie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen kann und ob Transparenz mehr ist als nur ein Wort. Wie das geht, argumentiere ich kürzlich in einem Kommentar der Anderen im Standard. (Fortsetzung)

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VW: Kehrtwende aus Kalkül

| 13.01.2020 | Wirtschaft

Pünktlich zum Jahreswechsel hat Volkswagen eine deutliche Kehrtwende beim Abgasskandal vollzogen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte die Porsche Holding der Republik Österreich für 2.100 manipulierte Polizeiautos bis zu zwei Millionen Euro. Eine ähnliche Lösung  peilen die Wolfsburger nun auch bei der deutschen Musterfeststellungsklage an, einem Mammutverfahren mit einer Rekordbeteiligung von über 400.000 Klägern, darunter 1.100 aus Österreich und Südtirol. Mehr dazu in meinem Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung vom 11. Jänner 2020. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Klagen – was sonst?

| 08.01.2020 | und Sonstiges

Im Rückspiegel für 2019 ist klar zu sehen: es hat endlich einen Durchbruch der Autokäufer gegen Autokonzerne vor Gericht gegeben. Speziell in Deutschland urteilen Land- und Oberlandesgerichte überwiegend zugunsten der Kläger! Daraus folgt: Klage, wer noch kann, also Autobesitzer, deren Fahrzeuge   n a c h   2016 zurückgerufen wurden, vor allem Oberklasse-Autos von Audi, Porsche und VW, aber auch Diesler von Daimler-Mercedes.  Der Verbraucherschutzverein (VSV) bietet die Chance, risiko- und kostenlos direkt in Deutschland zu klagen (www.klagen-ohne-risiko.at)  Was 2019 noch brachte: spektakuläre Anklagen, ein EU-Kartellverfahren und weitere Bußzahlungen deutscher Autobauer und Zulieferer, die damit ihr Fehlverhalten eingestanden haben. Hier ein tieferer Blick darauf. (Fortsetzung)

Manipulierte Autos aus VW Konzern

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VW: Flucht nach vorn

| 02.01.2020 | Wirtschaft

In Deutschland starten jetzt Vergleichsverhandlungen mit VW im Musterfeststellungsverfahren, von denen auch 1.100 Österreicher und Südtiroler profitieren können, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) mittun. Man muss nur hoffen, dass der Vergleich nicht so mickrig ausfällt wie in Österreich bei den Polizeiautos.  Dass VW jetzt versucht, mit Hilfe von Vergleichen reinen Tisch in Sachen Abgasskandal zu machten, ist die reine Flucht nach vorne und aus   drei Gründen zu erwarten. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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