Archiv: März 2018

Hört Köstinger die Signale?

| 31.03.2018 | Wirtschaft

Was Deutschlands neue Umweltministerin Svenja Schulze (SPD)  in der „Zeit“ gesagt hat, ist absolut lesenswert. Unmissverständlich fordert Schulze, dass die „Autoindustrie die Nachrüstungen zahlen muss“. Hoffentlich reagiert Österreichs (gar nicht mehr so neue) Umweltministerin Elisabeth Köstinger auf die starken Signale ihrer deutsche Kollegin, wenn sie nach Ostern die hiesige Klima- und Umweltstrategie vorstellt. (Fortsetzung)

 

Weg mit alten Stinkern

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VW: Müllers Gage

| 18.03.2018 | Wirtschaft

Ein einziger Manager ist VW halb so viel Wert als alle 384.000 betrogenen Kunden in Österreich zusammen. Rund 10 Millionen bekam VW Boss Matthias Müller für ein einziges Jahr, für 2017. Die  Software-Updates für alle 384.000 Schummelautos in Österreich kosten VW schätzungsweise 20 Millionen Euro. Warum der VW-Konzern nicht so billig davonkommen soll und echte Nachrüstungen der Autos auf seine Kosten ein Gebot der Stunde  sind, habe ich in meinem Gastkommentar für die Wiener Zeitung (15.3.2018, Seite 2) begründet. (Fortsetzung)

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VW: Knapp 90% zurückgerufen

| 12.03.2018 | und Sonstiges

Vor zweieinhalb Jahren haben die (nicht mehr amtierenden) Verkehrsminister Deutschlands und Österreichs den Rückruf manipulierter VW Autos angeordnet. 335.800 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Skoda und Seat haben in Österreich das Software-Update aufgespielt bekommen, bestätigt mir die Porsche Holding auf Anfrage. Bei insgesamt 384.500 betroffenen Autos sind das genau 87,3 Prozent, also knapp unter 90 Prozent. (Fortsetzung)

Update vollzogen

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Preise für Diesler im Keller

| 04.03.2018 | Wirtschaft

Die Preise für Diesel-Pkw sind in Österreich längst im Sinkflug und werden nach dem Leipzig-Urteil weiter in den Keller fallen. So haben  gebrauchte Dieselautos seit Ausbruch des VW Skandals  7,5% an Wert verloren (siehe Kurier-Bericht).  Wenn die schwarz-blaue Regierung nicht rasch handelt, muss sie sich dem Vorwurf gefallen lassen,  einer massiven Wertvernichtung Vorschub zu leisten. (Fortsetzung)

 

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Diesel: Anwalt klagt Österreich

| 02.03.2018 | Wirtschaft

Wenn Politiker alles verdrängen, muss man zu Gericht. In Deutschland wurden erst durch Klagen Diesel-Fahrverbote in Städten ermöglicht. In Österreich übt ein Rechtsanwalt nun Druck auf die Regierung aus: „Ich habe eine Staatshaftungsklage beim Verfassungsgerichtshof eingebracht, weil die Behörden jahrelang nichts gegen die Grenzwertüberschreitungen gemacht haben und so die Gesundheit der Bevölkerung gefährden“, erklärt Rechtsanwalt Hubert Niedermayr. (Fortsetzung)

 

 

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