Archiv: November 2015

VW: 80 Klagen gegen VW

| 29.11.2015 | Verkehr

Rechtsanwalt Mag. Michael Poduschka vertritt in Österreich rund 80 Mandanten, die den VW Konzern wegen der Stickoxidmanipulationen klagen. „Davon stützt sich die Hälfte auf individuelle Vertragsrechte wie Gewährleistung, Irrtum und Garantie. Die andere Hälfte kann nur mehr auf Schadenersatz klagen, weil der Kauf schon über 3 Jahre zurückliegt“, sagt der Rechtsanwalt im Interview mit mir. Zirka zwei Drittel seiner Mandanten verfügt über eine Rechtsschutzversicherung. (Fortsetzung)

 

 

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Reichte Klagen ein Mag. Michael Poduschka

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VW: Klare Lösung für Österreich!

| 27.11.2015 | Verkehr

„Natürlich sammeln wir weiter!“, betont Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumentenschutzinformation (VKI). „Der von VW angekündigte Verjährungsverzicht löst das Grundproblem nicht, sondern verschafft mehr Zeit für Klagen.” Für  Rechtsanwalt Dr. Alexander Klauser (dkp)  ist diese Verzichtserklärung von VW obendrein viel zu vage ausgefallen: „Es wird zu klären sein, was genau VW mit dieser Erklärung gemeint hat, denn Gewährleistungsansprüche hat man nicht gegen den Hersteller, sondern gegen jenen Kfz-Händler, bei dem das Auto gekauft wurde“. Daher, so der Anwalt, „ist unsere Klage vorerst keineswegs obsolet, die wir für einen Mandanten eingebracht haben.“ Eine klare, eigenständige Lösung für Österreich muss her. (Fortsetzung)

 

 

Alexander Klauser

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VW: Österreich-Kontrolle gefragt

| 26.11.2015 | Verkehr

Nachdem VW mit seiner gestrigen Mitteilung seine Kunden verunsichert hat, scheint eine eigenständige Kontrolle in Österreich nötiger denn je, der Verkehrsminister ist gefordert. VW hat zwar eine technische Lösung für das Stickoxid- Problem (NOX) angekündigt, gleichzeitig aber nicht endgültig („final“) bestätigen können, dass dadurch die Motorleistung, der Verbrauch und die Fahrleistung nicht beeinträchtigt werden. Genau darauf kommt es aber an! Während VW mitteilte, dass das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)  der technischen Lösung zugestimmt habe, verweist das KBA darauf, dass es eine Freigabe noch prüfe. Was also? Klar kommuniziert hat VW immerhin einen Verjährungsverzicht bis Ende 2016 für alle VW-Opfer in Europa. Dies ist ein erster Erfolg für den Verein für Konsumenteninformation (VKI), bei dessen Sammelaktion schon über 50.000 Betroffene in Österreich mitmachen. (Fortsetzung)

 

 

Um diesen Motor geht es

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VW Skandal: Gründlich versagt

| 23.11.2015 | Verkehr

Bei der Typisierung neuer Modelle des VW-Konzerns hat sich Österreich zu 100 Prozent auf die deutschen Prüfer verlassen und die Ergebnisse eins zu eins übernommen.  Wenn das zutrifft, was der Chef des TÜV Nord  in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ sagt, hat die deutsche Kontrolle aber gründlich versagt.  Spätestens jetzt sollte sich  Österreichs Verkehrsminister endlich selbst  um die VW Opfer in Österreich kümmern und sich beim Aufräumen des Skandals nicht mehr passiv auf die Deutschen verlassen. Es ist höchste Zeit, gemeinsam mit dem VKI einen Verjährungsverzicht für alle VW Opfer durch zu setzten, damit nicht jeden Tag kostbare Verbraucherrechte verloren gehen.  (Fortsetzung)

 

 

Steuer in die Hand nehmen

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VW: Zu viele Abgase

| 20.11.2015 | Wirtschaft

Tagtäglich bekommt der VW Skandal neue Facetten, wird immer komplexer. Seinen Kern hat der Domus Verlag so zusammengefasst, dass ihn jedes Kind versteht.  Testen Sie, wie Ihnen diese Kostprobe von “Leichter Sprache” schmeckt. (Fortsetzung)

 

 

Domus Verlag Web

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VW: VKI Wettrennen gegen Zeit

| 18.11.2015 | Verkehr

Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)„Während der VW-Konzern auf die Rückrufaktion vertröstet, verfallen Tag für Tag die rechtlichen Ansprüche seiner Kunden. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, betont Mag. Ulrike Wolf vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). In Deutschland sind es Tausende, in Österreich wahrscheinlich Hunderte pro Tag. Im Wettrennen gegen die Zeit hat der VKI den VW Konzern nun aufgefordert, eine umfassende Verjährungsverzichtserklärung abzugeben.  45.000 Interessierte haben sich der VKI Sammelaktion angeschlossen, davon 18.200 alle Unterlagen ausgefüllt. Dr. Peter Kolba und sein Team haben damit die größte rechtliche Aktion des VKI gestartet, für die Mag. Wolf nun zuständig ist. Mit einem noch größeren Zulauf ist zu rechnen, sobald demnächst auch die CO2 Opfer mitmachen können. Bei CO2 hat VW  gestern durch die Mitteilung verunsichert, dass bisher lediglich die Modelle für 2016 überprüft worden sind, nicht aber ältere Fahrzeuge des seit 2013 laufenden CO2 Betrugs. (Fortsetzung)

 

 

Mag. Ulrike Wolf (VKI, Copyright)

 

Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)Dr. Ulrike Wolf, VKI (Copyright)

Dr. Ulrike Wolf vom VKI (Copyright)

VW: 18 Prozent mehr CO2?

| 17.11.2015 | Verkehr

Der CO2 Skandal bei VW weitet sich aus. Laut Bericht des deutschen Wirtschaftsmagazins „Bilanz“ sind  24 Benzinmodelle betroffen (u.a. Jetta, Polo, Seat, Leon), weit mehr als bisher bekannt.  „Beim CO2-Ausstoß wird die Abweichung zu den offiziellen Angaben auf rund 18 Prozent geschätzt“, schreibt „Bilanz“. Wenn das stimmt, kommen auf VW Strafzahlungen nach Brüssel in Milliardenhöhe zu, weil die vorgeschriebenen CO2 Durchschnittswerte dann kaum einzuhalten sind. Mehr als die Hälfte der 800.000 CO2-manipulierten Fahrzeuge sind neue Modelle ( 2016), die gerade ausgeliefert werden.  Aber auch die Käufer  älterer Modelle haben  gute Chancen auf Schadenersatz, müssen sich aber wehren. (Fortsetzung)

 

 

Papier ist geduldig

Papier ist geduldig

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VW Skandal: Kampf für Fairness

| 14.11.2015 | Verkehr

„Für betroffene Kunden dürfen aus der VW Affäre keine Nachteile entstehen: das gilt für die Kfz Steuer und andere mögliche Belastungen. Kosten muss der VW Konzern übernehmen.“ Das fordert nicht der österreichische Verkehrsminister, sondern der deutsche. Von einer fairen Kompensation für alle VW-Opfer sind wir in Österreich jedenfalls weit entfernt, wie die jüngsten Hinweise zeigen. Dafür müssen wir Opfer uns schon selbst auf die Hinterfüße stellen. (Fortsetzung)

 

 

VW will laut Krone alles in Eigenregie

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VW: Milliardenstrafen drohen

| 08.11.2015 | und Sonstiges, Verkehr

Milliardenstrafen drohen VW  nicht nur, weil der Konzern wegen der CO2 Manipulation nachträglich Steuern zahlen muss und alle betrogenen Kunden sehr leicht Schadenersatz für falsche Normverbrauchsangaben fordern können (siehe Blog). Das gefährlichste Damoklesschwert, das über VW hängt, ist eine EU-Vorschrift über den sogenannten Flottenverbrauch, die  2015 erstmals voll greift.  Autokonzerne müssen demnach einen CO2 Ausstoß von durchschnittlich 130 g/km erreichen, sonst drohen ihnen Strafen in Milliardenhöhe. Für VW ist fraglicher denn je, ob dieses Ziel erreicht werden kann. (Fortsetzung)

 

 

Fahrt ins Ungewisse

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VW Dieselgate: Schaden beim Tanken

| 05.11.2015 | Verkehr

VW hat nicht nur bei Stickoxid (NOX) betrogen, sondern auch bei Treibstoff-Verbrauch und CO2 Ausstoß. Bei 800.000 Fahrzeugen wurden diese zwei Werte „nach unten gefälscht“, davon 200.000 auf Deutschlands Straßen und 98.000 Benziner. Dies erklärte der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (Link zum Video).  Damit ist nun endgültig Feuer am Dach. Aus drei Gründen: Erstens spürt man den Treibstoffverbrauch bei jedem Tanken, was sehr interessante Perspektiven für Schadenersatzansprüche eröffnet. Zweitens spielt der CO2 Ausstoß bei der Besteuerung eine große Rolle, was Rückforderungen recht kniffelig macht.  Drittens werden Kunden und Öffentlichkeit verunsichert, weil es weder Angaben über die betroffenen Jahrgänge (Euro 5? Euro 6 Autos?) noch über das Ausmaß der Co2 Manipulation gibt. (Fortsetzung)

 

 

Kein Ende der Irrefahrt

 

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