Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

VW: Österreich nicht ausgrenzen!

| 15.02.2020 | Wirtschaft

So wie es ausschaut, will Volkswagen nur deutschen Kunden 1.350 bis 6.200 Euro als Vergleich anbieten.  „Wir kämpfen dafür, dass auch Österreicher und Südtiroler zwischen einem Vergleich und Verbleib im Musterfeststellungsverfahren wählen können. Es ist nicht einzusehen, dass VW seine ausländische Kunden dermaßen unfair behandelt“, kritisiert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), der 1.100 Österreichern und Südtirolern geholfen hat, bei deutschen der Musterfeststellungsklage mit zu tun. (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW brennt wie die Luster

| 06.02.2020 | Wirtschaft

Bei individuellen Klagen, die mit einem Vergleich enden,  zahlt VW „wie die Luster“, sagte Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV)  am Mittwoch in der ORF-TV-Sendung „Konkret“ im Gespräch mit Marvin Wolf.  Zwischen 5.000 und 8.000 Euro sollen sich die Vergleichssummen in Deutschland bewegen, wenn die Kläger ihr Fahrzeug behalten, erfahre ich aus gut informierten Quellen aus Deutschland. Der VSV, bei dem ich im Vorstand mitwirke, bietet VW-Geschädigten an, mit Hilfe von Prozessfinanzierern individuell in Deutschland zu klagen, ohne Risiko und Zusatzkosten (www.klagen-ohne-risiko.at).  (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba im ORF

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Türkis-Grün: Turbo für CO2 starke Autos

| 02.02.2020 | Wirtschaft

Die NoVA wird erst ab 2021 „ökologisiert“, steht nach der Regierungsklausur fest. Damit befeuert Türkis-Grün den Neuwagenkauf im heurigen Jahr und zündet den Turbo speziell für CO2 starke Fahrzeuge. Wer heuer noch einen Verbrenner kauft, kommt jedenfalls günstiger davon. Hinzu kommt, dass ab Oktober 2020 die motorbezogene Versicherungssteuer zusätzlich an den CO2 Ausstoß gekoppelt wird, die jedes Jahr zu zahlen ist. Auch das ist ein Argument,vor allem  CO2 starke Fahrzeuge, möglichst noch v o r Oktober in Betrieb zu nehmen. (Fortsetzung)

Tausende Euro NoVA zahlen

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Weniger NoVA

| 26.01.2020 | Wirtschaft

Mehr Neuwagen, für die man im Vorjahr noch NoVA zahlen musste, sind heuer komplett davon befreit, obwohl sie keineswegs ökologischer wurden. Auch für andere CO2 stärkere Autos könnte der NoVA Steuersatz sinken, obwohl sich ihr CO2 Ausstoß nicht  verringert hat. Diese überraschenden Ergebnisse sind das Erbe der alten türkis-blauen Regierung gepaart mit einer offenbar geschickt taktierenden Autobranche. (Fortsetzung)

NNoVA einmal im Autoleben

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SUV-Boom eiskalt kalkuliert

| 21.01.2020 | Wirtschaft

Der SUV Boom in den letzten zwei Jahren ist kein Zufall und wird sich heuer verstärkt fortsetzen. Diese Prognose ist nicht gewagt, sondern von  Autokonzernen eiskalt kalkuliert. Drohende Strafen wegen Verfehlung des CO2 Flottenziels sind für Premium-Anbieter wie Volkswagen keine Abschreckung, weil es heuer noch genug Schlupflöcher gibt. Bis 2021, wenn es ernst wird, wollen die Konzerne dicke Gewinnpölster aufbauen –auch mit Hilfe  staatlicher Förderungen. (Fortsetzung)

Kompakt SUV: Tiguan

 

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Hardware-Nachrüstung mit den Grünen?

| 17.01.2020 | Wirtschaft

Beim Diesel-Skandal kann die neue türkis-grüne Regierung gleich beweisen, ob sie Ökologie und Ökonomie unter einen Hut bringen kann und ob Transparenz mehr ist als nur ein Wort. Wie das geht, argumentiere ich kürzlich in einem Kommentar der Anderen im Standard. (Fortsetzung)

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VW: Kehrtwende aus Kalkül

| 13.01.2020 | Wirtschaft

Pünktlich zum Jahreswechsel hat Volkswagen eine deutliche Kehrtwende beim Abgasskandal vollzogen. In einem außergerichtlichen Vergleich zahlte die Porsche Holding der Republik Österreich für 2.100 manipulierte Polizeiautos bis zu zwei Millionen Euro. Eine ähnliche Lösung  peilen die Wolfsburger nun auch bei der deutschen Musterfeststellungsklage an, einem Mammutverfahren mit einer Rekordbeteiligung von über 400.000 Klägern, darunter 1.100 aus Österreich und Südtirol. Mehr dazu in meinem Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung vom 11. Jänner 2020. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Klagen – was sonst?

| 08.01.2020 | und Sonstiges

Im Rückspiegel für 2019 ist klar zu sehen: es hat endlich einen Durchbruch der Autokäufer gegen Autokonzerne vor Gericht gegeben. Speziell in Deutschland urteilen Land- und Oberlandesgerichte überwiegend zugunsten der Kläger! Daraus folgt: Klage, wer noch kann, also Autobesitzer, deren Fahrzeuge   n a c h   2016 zurückgerufen wurden, vor allem Oberklasse-Autos von Audi, Porsche und VW, aber auch Diesler von Daimler-Mercedes.  Der Verbraucherschutzverein (VSV) bietet die Chance, risiko- und kostenlos direkt in Deutschland zu klagen (www.klagen-ohne-risiko.at)  Was 2019 noch brachte: spektakuläre Anklagen, ein EU-Kartellverfahren und weitere Bußzahlungen deutscher Autobauer und Zulieferer, die damit ihr Fehlverhalten eingestanden haben. Hier ein tieferer Blick darauf. (Fortsetzung)

Manipulierte Autos aus VW Konzern

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VW: Flucht nach vorn

| 02.01.2020 | Wirtschaft

In Deutschland starten jetzt Vergleichsverhandlungen mit VW im Musterfeststellungsverfahren, von denen auch 1.100 Österreicher und Südtiroler profitieren können, die mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) mittun. Man muss nur hoffen, dass der Vergleich nicht so mickrig ausfällt wie in Österreich bei den Polizeiautos.  Dass VW jetzt versucht, mit Hilfe von Vergleichen reinen Tisch in Sachen Abgasskandal zu machten, ist die reine Flucht nach vorne und aus   drei Gründen zu erwarten. (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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Her mit dem Gutachten

| 29.12.2019 | Wirtschaft

Was zwischen VW Konzern und der österreichischen Finanzprokuratur  gelaufen ist, ist ein unfassbarer Skandal, der vom Standard als erster enthüllt und auch von deutschen Medien (Handelsblatt) aufgegriffen wurde.  Da zahlt Volkswagen der Finanz-Prokuratur Millionen Euro  für 2.100 manipulierte Polizeiautos und lässt alle anderen 400.000 VW-Käufer im Regen stehen. Über den Deal wird der Mantel des Schweigens gebreitet, selbst das technische Gutachten, mit dem VW in die Enge getrieben wurde,  ist unter Verschluss. “Her mit dem Gutachten” fordert Dr. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Es kann all jenen helfen, die gegen VW vor Gericht gezogen sind oder noch ziehen werden.(Fortsetzung)

 

Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins VSV

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