Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

Staaten kassieren, Kunden verlieren

| 04.06.2019 | Wirtschaft

Staaten kassieren, Kunden verlieren. Das trifft auf den Dieselskandal zu. In Österreich ist es die NoVA, in Deutschland sind es die Bußgelder, die VW, Audi, Porsche und Bosch anstandslos gezahlt haben. Die insgesamt 2,4 Milliarden Euro kassieren aber die Länder, während die Autokäufer leer ausgehen und auf ihren Schäden sitzen bleiben, sofern sie sich nicht wehren. Bis Ende September kann man sich noch der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen, auch aus Österreich (www.klagen-ohne-risiko.at(Fortsetzung)

Der Standard

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Kassa statt Klima

| 30.05.2019 | Wirtschaft

Eine Verdoppelung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) droht für 2020, falls der Nationalrat nicht rasch eine Übergangslösung beschließt. Wenn nichts passiert, kassiert der Staat im nächsten Jahr knapp eine Milliarde NoVA, doppelt soviel als jetzt. Im Schnitt würde sich die NoVA von 1.400 auf 2.800 Euro verdoppeln. „Unter dem Deckmantel der Ökologisierung wird hier eiskalt abkassiert“ kritisieren wir vom Verbraucherschutzverein (VSV). (Fortsetzung)

 

Lydia Ninz und Peter Kolba

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ÖVP pfeift auf Verbraucherschutz

| 21.05.2019 | Wirtschaft

Mit einer einzigen Ausnahme – die ÖVP-  haben alle wahlwerbenden Parteien vor den EU-Wahlen wichtige Fragen des Verbraucherschutzvereins (VSV) beantwortet.  Die ÖVP – egal ob türkis oder schwarz – pfeift offensichtlich auf den Verbraucherschutz. Voggenhuber (Europa 1), Schieder (SPÖ), Gamon (Neos), Anastasiou (KPÖ) und  Vilimsky (FPÖ) sprachen sich klar für eine Hardware-Nachrüstung manipulierter Diesel-Autos auf Kosten der Autohersteller aus, um Dieselverbote und Wertverluste zu verhindern. Einzig Werner Kogler (Grüne)  tritt für Dieselfahrverbote aus Umweltgründen, aber  - immerhin – auch für eine Entschädigung der Betroffenen ein. (Fortsetzung)

Johannes Voggenhuber, Europa 1

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VW Klage: Jetzt oder nie!

| 15.05.2019 | Wirtschaft

360.000 Geschädigte aus Österreich haben die Chance, bei der deutschen Musterfeststellungsklage gegen VW mitzumachen, schätzt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV):“Sie müssen aber aktiv werden und sich bis spätestens 29. September ins Klagregister des deutschen Bundesamtes für Justiz eintragen lassen.” Der VSV bietet VW-Geschädigten aus Österreich und Südtirol (für 30 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr) dafür praktische Hilfe an ( www.klagen-ohne-risiko.at) „Jetzt oder nie“ heißt die Devise, nachdem das Oberlandesgericht Braunschweig den ersten Verhandlungstag fixiert hat (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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NoVA: Kassa statt Öko

| 12.05.2019 | Wirtschaft

Bei der „Normverbrauchabgabe“ (NoVA) macht es die Regierung genauso wie bei ihrer „Steuerentlastung“: Zuerst wird kräftig abkassiert, erst später teilweise entlastet. Aber so, dass dem Finanzminister mehr übrig bleibt. Dass große CO2 Fresser massiv mehr belastet werden, ist zwar ein Märchen, dennoch könnte es hier zu Vorziehkäufen kommen.  Keine Rede von Vereinfachung: die Formel bleibt kompliziert und passt auf keinen Bierdeckel.(Fortsetzung)

Autokäufer abkassieren

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Abwarten und kassieren

| 04.05.2019 | Wirtschaft

„Steuerentlastung“ der Regierung: bei der Klimakrise bittet uns der Herr Bundeskanzler herzig um jene Geduld, die Natur und Umwelt wohl nicht mehr haben. Die Steuern für neue, sauberere Autos bleiben unverändert hoch, die Regierung näht sich die Mehr-Millionen an Normverbrauchabgabe (NoVA) weiter ein, die durch den strengeren Messzyklus automatisch anfallen. Sie bricht endgültig ihr Versprechen, bis Ende 2019 auf die alten, niedrigeren Werte zurück zu rechnen. Für 2020 kündigt sie eine „aufkommensneutrale“ Umstellung von NoVA und motorbezogener Versicherungssteuer an, die laut den wenigen bekannten Details (AUTO-Information) offenbar nur die Käufer und Fahrer neuer Autos treffen. (Fortsetzung)

Foto: Privat

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Abgaskartell: Anzeige Jetzt!

| 28.04.2019 | Wirtschaft

Das EU-Kartellverfahren hat jetzt ein Nachspiel in Österreich. Die Liste Jetzt die Autokonzerne Volkswagen, Audi, Porsche, Daimler und BMW bei der Österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft angezeigt. Wegen Verdachts auf Betrug und der vorsätzlichen Beeinträchtigung der Umwelt, wie der Standard schreibt. Gut so, kann ich als VW Geschädigte nur sagen: da die Regierung keine Anstalten macht, für Rechtsstaatlichkeit zu sorgen, müssen es andere tun. (Fortsetzung)

Reichte Anzeige ein

Reichte Anzeige ein

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Abgasskandal: Abputzen und kassieren

| 24.04.2019 | und Sonstiges

Eine parlamentarische Anfrage der Liste Jetzt deckte auf: Österreichs Regierung putzt sich bei den Abgasmanipulationen in Brüssel ab, sodass sich die Hälfte aller Abgasemissionen des Verkehrs in Luft auflösen – nicht in echt, sondern auf dem Papier, wie Luise Ungeboeck vom Standard schreibt. Die Regierung läßt VW Geschädigte im Regen stehen, pfeift auf  die Gesundheit und Umwelt der Menschen, streitet aber vor Gericht um Schadenersatz von VW für „ihre“ Polizei- und Militärautos. ”Abputzen und kassieren, statt endlich das Problem bei der Wurzel zu packen”, kritisiert Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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VW: 375.000 Österreicher könnten klagen

| 23.04.2019 | Wirtschaft

Geschätzte 23.000 von 398.000 VW Geschädigten in Österreich sind bereits rechtlich gegen VW vorgegangen, individuell oder über Sammelklagen. „Alle anderen – 375.000 an der Zahl! – haben auch jetzt noch die Möglichkeit, VW zu klagen“, stellt Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV) fest. „Am schnellsten und günstigsten geht’s  wohl über die deutsche Musterfeststellungsklage, die auch uns Österreichern noch offen steht“, schätzt Kolba und bietet VSV-Mitgliedern dabei Hilfe an. „Auch als Privatbeteiligte kann man sich anhängen, wobei dieser Weg mit rechtlichen Stolpersteinen gepflastert ist und länger dauern kann.“(Fortsetzung)

Peter Kolba, Obmann VSV

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Kolba: Wiko jetzt auch in Österreich klagen

| 15.04.2019 | Wirtschaft

Den früheren VW-Chef Winterkorn soll jetzt auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Österreich klagen, fordert Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV). Mit einer Klage nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz kann im Falle einer Verurteilung auf den Weltkonzern zurückgegriffen werden und nicht nur auf das Privatvermögen. Die Chancen auf Schadenersatz für VW-Opfer sind durch die Anklage Winterkorns in Deutschland „erheblich“ gestiegen, meint Kolba. Wer noch nichts gemacht hat, sollte sich schleunigst der deutschen Musterfeststellungsklage anschließen, wobei  VSV Österreichern und Südtriolern hilft (www.klagen-ohne-risiko.at) (Fortsetzung)

 

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

Buch über den VW Dieselskandal, Morawa

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