Autor: lyn

Mag. Lydia Ninz, geboren in Südtirol, lebt in Wien. Die studierte Betriebswirtin (WU-Wien) und erfahrene Wirtschaftsredakteurin (APA, Der Standard) arbeitete neun Jahre als Presse-sprecherin und engagierte Interessens-vertreterin, bevor sie ins Top-Management wechselte und zur Vorsitzenden der Geschäftsführung bzw. zur Generalsekretärin  des Autofahrerclubs ARBÖ aufstieg. 2014 kehrt die leidenschaftliche Journalistin zu ihren journalistischen Wurzeln zurück.

Dieselautos dreckiger als angenommen

| 08.10.2019 | und Sonstiges

Peter Kolbas, Obmann des Verbraucherschutzverein (VSV) schlägt Alarm: „Die Luftverschmutzung durch Diesel-Autos mit zu hohen Abgasen ist noch viel höher als bisher angenommen. Das behaupten nicht wir, sondern das zeigen die jüngsten amtlichen Zahlen des österreichischen Umweltbundesamtes“. Die Rede ist vom Abgas Stickoxid oder NOX, das nachweislich die Gesundheit der Menschen, vor allem der Kinder, Älteren, Kranken gefährdet und die Umwelt schädigt. (Fortsetzung)

 

Manipulierte Autos aus VW Konzern

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VW: Spiel mit der Justiz

| 07.10.2019 | und Sonstiges

Offensichtlich spielt auf Zeitschinden mit der Justiz.In der Musterklage bestreiten VW-Anwälte alles, wofür der Konzern schon abgestraft wurde: Manager in USA und Deutschland sind wegen Abgasmanipulationen bereits hinter Gittern, Ex-Konzernspitzen wie Winterkorn und Stadler selbst in Deutschland wegen Betrugs angeklagt, nach 25 Mrd. Euro Vergleichszahlungen ind Nordamerika akzeptierte der VW-Konzern auch in Deutschland anstandslos Bußgelder von über 2,2 Milliarden Euro. Immer öfter entscheiden deutsche Gerichte gegen den Autobauer, der den siegreichen Klägern üppige Vergleiche bietet. Hier ein Überblick.  (Fortsetzung)

Die VW Anwälte in Braunschweig. Foto: VSV

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Braunschweig: Sonne nach Wolken?

| 02.10.2019 | Wirtschaft

Sturm zum Start, Sonne am Ende. Geht’s nach dem Braunschweiger Wetter am ersten  Tag des VW-Mammutprozesses, müsste für die Käufer doch noch eine Entschädigung herausspringen. Im Ernst: Als VW Opfer und Zuhörerin im Saal staune ich nicht schlecht, wie flott die VW-Anwälte nackte Fakten und logische Zusammenhänge wegdrücken und mit unsinnigen Formalfragen nerven. Da kann uns vom Verbraucherschutzverein (VSV). Peter Kolba und mir,  ganz schön das Geimpfte aufgehen. (Fortsetzung)

Die Kläger-Anwälte Stoll und Saurer in Aktion, Foto: VSV

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Vor Braunschweig: Noch ein Knüller

| 28.09.2019 | Wirtschaft

In Braunschweig mit schon 470.000 Klägern gegen VW wird geklärt, ob Kunden vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt  wurden und sie daher Schadenersatz bekommen. Kurz vor dem Mammut-Verfahren kommt vom Handelsblatt eine Steilvorlage für uns. Bei Pkws mit Automatik-Schaltung soll doppelt betrogen worden sein, um Abgaswerte (NOX) und  CO2-Werte zu schönen. Bei Diesel und Benzinern! Da wäre ich mit meinem Tiguan mit Automatik ja viel stärker betroffen als bisher gedacht!  Ebenso wie viele Passats und Touaregs! (Fortsetzung)

Keine Garantie für Update

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Braunschweig wir kommen

| 27.09.2019 | Wirtschaft

Montag 30. September 2019 ist es soweit. Um 10 Uhr beginnt in der Stadthalle in Braunschweig das erste Mammut-Verfahren gegen VW in Deutschland – vier Jahre nach Platzen des Abgasskandals. Mit 438.000 Beteiligten ist diese Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) das bisher größte Konsumentenschutzverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Darunter befinden sich  1.100 aus Österreich und Südtiroler, die sich mit Hilfe des Verbraucherschutzvereins (VSV) im Klagregister eingetragen haben. Peter Kolba und ich sind direkt dabei! (Fortsetzung)

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Zug-Skandal nach Abgasskandal?

| 23.09.2019 | Wirtschaft

Das Muster ist vom Abgasskandal bekannt. Es gibt eine innovative technische Erfindung für Züge, die Menschenleben retten und Brandkatastrophen wie Kaprun verhindern kann . Doch weder Hersteller,  Zulassungsbehörden noch Minister greifen sie auf. Die Liste „Jetzt“ zeigte die Verkehrsminister Hofer und Reichardt (FPÖ) wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch an. Maria Stern und Peter Kolba erklärten in einer Pressekonferenz die Hintergründe. (Fortsetzung)

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Abgasskandal: Staatsversagen

| 18.09.2019 | Wirtschaft

Heute vor vier Jahren ist der VW Dieselskandal aufgeflogen.  Er ist zu einer gigantischen Lawine angewachsen, die längst andere Konzerne wie Mercedes, Opel, BMW, Fiat-Chrysler und Bosch mitgerissen und Umwelt, Gesundheit der Menschen und Verbraucherschutz überrollt hat.  Behörden und Politik haben beim Wegräumen komplett versagt (siehe mein Kommentar im Standard). Alle Hoffnungen ruhen in der Justiz. Der Verbraucherschutzverein (VSV)  hilft 1.100 Betroffenen aus Österreich und Südtirol dabei, bei der deutschen Musterfeststellungsklage mit zu tun, so Peter Kolba heute im Ö1  Frühjournal. (Fortsetzung)

Ninz, Kolba, Eisenriegler vom VSV

 

 

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VW Skandal: Umwelt vergessen!

| 15.09.2019 | Wirtschaft

Vier Jahre seit Platzen des VW Skandals steht fest: viel zu viele Autos mit viel zu hohen Abgaswerten verdrecken nach wie vor tagtäglich unsere Luft. Wie neueste, alarmierende Zahlen des Deutschen Umweltbundesamtes zeigen, stoßen Diesel-Pkw der Abgasklasse Euro 5  noch viel mehr  gesundheitsschädliches Stickstoffoxid aus, als bisher angenommen. „Die Software-Updates nützen wenig, auf Umwelt und Gesundheit wurde sträflichst vergessen, unsere Regierung hat zu wenig getan“, kritisiert Peter Kolbas Verbraucherschutzverein (VSV). (Fortsetzung)

Dr. Peter Kolba, Dr. Axel Friedrich

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Hofers Bärendienst

| 29.08.2019 | Wirtschaft

Wenn Wahlkämpfer Norbert Hofer jetzt eine Abwrackprämie für ältere Dieselautos vorschlägt, tut er der Branche einen Bärendienst. Potenzielle Käufer werden jetzt erst recht zuwarten, bis Hofer seine Idee vielleicht Ende 2019 umsetzten kann. Hofer versucht damit auch vom Hauptproblem abzulenken: dass es für Umwelt und Gesundheit viel wichtiger ist, endlich Hardware-Nachrüstungen für Schummel-Autos auf Kosten der Hersteller durchzusetzen, meint zu Recht Peter Kolba vom Verbraucherschutzverein (VSV). Unser Buch über den Dieselskandal haben wir Hofer eigenhändig zur Information überreicht. (Fortsetzung)

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Piech und der Abgasskandal

| 27.08.2019 | Wirtschaft

Ferdinand Piech, legendärer Autobauer, Familienpatriarch und reichster Österreicher, ist tot. Im VW Abgasskandal spielte er eine äußerst bemerkenswerte, bislang aber wenig beachtete Rolle. „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“, ließ er am 10. April 2015 via „Spiegel“ wissen. Im selben Monat trat er als Vorsitzender des Aufsichtsrats des VW-Konzerns zurück und gab – nach verlorenem Machtkampf – ein Jahr später seine Firmenanteile für eine Milliarde Euro an die Familie ab. Vor der Staatsanwaltschaft Braunschweig hat er führende Manager und Aufsichtsräte des Konzerns im Abgasskandal aber massiv belastet. (Fortsetzung)

 

Manipulierte Autos

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