Je suis…am Anfang

| 16.01.2015 | und Sonstiges

Auf dem Weg zum Ballhausplatz zur Kundgebung trafen wir am Sonntag am Heldenplatz mit den Menschen zusammen, die von der Mahnwache bei der Französischen Botschaft herbeiströmten. Beim Einbiegen verschob sich das Transparent mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ so, dass folgender Schnappschuss entstand. Fortsetzung

 

 

Je suis Polizei am Heldenplatz Wien

Je suis Polizei am Heldenplatz Wien

Please like & share:

Tags:

Seiten: 1 2

Beitrag kommentieren

Alle Kommentare:

  • Isolde Mersi

    16.01.2015 | 14:01 Uhr

    Das Hemd ist uns näher als der Rock, so sind wir Menschen nun mal – auch in Zeiten der Globalisierung. Und daher sind wir Europäer erst aufgewacht und massiv zusammengerückt, als die islamistischen Terroristen auf “unserem” Boden wahllos Menschen ermordet haben. Wer am Mittwoch das Weltjournal im ORF gesehen hat,hat jetzt auch eine erschreckend klare Übersicht über das brutale Wüten dieser Mörder in Afrika, im näheren und ferneren Osten. Die Massaker dort kosteten und kosten unvergleichlich mehr Menschen das Leben als in Paris, zerstören ganze Dörfer und Landschaften und zwingen unzählige Menschen zur Flucht – hauptsächlich zu uns nach Europa. Die Sendung gab(und gibt, denn sie ist in der ORF-Tvthek noch nachzusehen: http://tvthek.orf.at/program/Weltjournal/1328/WELTjournal-Islam-extrem-weltweit/9078751)auch einen beängstigenden Überblick über das Wirken und die Wege der Fanatisierung, über das Schüren von Gewaltbereitschaft im Namen einer Religion. Ja, wir müssen etwas tun, aber was? Dieser Gedanke geht mir nicht mehr aus dem Kopf, und ich finde es so bedenklich wie deprimierend, dass die ersten Taten, die unseren staatlichen Vertretern einfallen, dem sinnlosen Automatismus folgen: Rüsten wir die Polizei auf, die Hüter von Ordnung und Sicherheit. Das hatten wir nämlich schon mal, und es hat nicht das geringste genützt: Weder Hochsicherheitsgefängnisse noch verstärkte Bespitzelung durch Geheimdienste oder Überwachung durch die Polizei konnten die Mordanschläge “unserer eigenen” Terroristen von den Roten Brigaden, der RAF und anderen europäischen Terrorgruppen auch nur im geringsten verhindern. Ich habe kein Patentrezept, aber das Gefühl, etwas zu tun, könnte auch bedeuten, etwas zu lassen: Zum Beispiel die Kategorisierung der Menschen in Zivile und Polizisten, in Juden, Molems, Christen etc., in Rassen oder in ARM und Reich. Nüchtern betrachtet,vereint uns alle die von keiner Ideologie zu vereinnahmende Tatsache, dass jeder Mensch, der geboren wird, ein ERDENBÜRGER ist. Die Ressourcen unseres Planeten, das verfügbare Wissen und die Erkenntnisse der Generationen vor uns wären im Prinzip so beschaffen, dass wir alle ein gutes Leben in Gemeinschaft führen könnten, ohne uns und leider auch unsere Kinder im Namen von Religionen oder Ideologien gegenseitig fertig zu machen.

    ...................................................

  • Julia

    17.01.2015 | 12:34 Uhr

    Sehr schöner Beitrag…danke!

    ...................................................