Verbraucherschutzverein klagt Daimler

| 22.12.2019 | Wirtschaft

Warum ruft der VSV betroffene Autobesitzer auf, sich dem Verfahren als Privatbeteiligte anzuschließen? Dr. Kolba:“ Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen Daimler wird gestoppt und man kann abwarten, bis auch gegen Daimler Sammelklagen oder Musterfeststellungsklagen geführt werden.“.

Der VSV unterstützt seine Mitglieder dabei, diesen Privatbeteiligtenanschluss rechtsrichtig durchzuführen, siehe www.klagen-ohne-risiko.at

Dass Daimler-Mercedes in den Abgasskandal verwickelt ist, ist schon länger bekannt. Schließlich hat der Konzern bereits 770.00  Fahrzeuge zwangsweise zurückrufen müssen und parallel dazu auch 3 Millionen freiwillige „Service-Maßnahmen“ durchgeführt. In Österreich sind laut Angaben des Verkehrsministeriums 14.308 Fahrzeuge zwangsweise zurückgerufen worden und 43.555 Fahrzeuge freiwillig.

Vor deutschen Gerichten wurde Mercedes in mehreren Fällen bereits dazu verurteilt, die manipulierten Autos zurückzukaufen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen Mitarbeiter von Daimler. Der Konzern hat bereits widerstandslos eine Strafe von 870 Millionen Euro gezahlt und damit zugegeben, seine Aufsichtspflicht in Zusammenhang mit Abgasreinigung verletzt zu haben. Zudem läuft gegen Daimler ebenso ein EU-Kartellverfahren wie gegen den VW-Konzern und BMW.

Sie können als erstes testen, ob Ihr Fahrzeug betroffen ist. Dazu brauchen sie nur auf die Website gehen. (https://www.daimler.com/innovation/diesel/rueckruf-faq.html). Darin finden Sie ein Online-Tool und können diese Frage rasch klären.

Grundsätzlich betroffen sind:

Vito 1,6l Diesel (Motor OM 622)

C-Klasse 1,6l Diesel (Motor OM 626)

ML/GLE/GL/GLS 3,0l Diesel (Motor OM 642)

V-Klasse 2,2l Diesel (Motor OM 651) und

GLC 2,2l Diesel (Motor OM 651)

 

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