VW Skandal: Testautos gesucht

| 15.01.2016 | Verkehr

Lobenswert ist die Aktion deshalb, weil sehr gründlich untersucht werden soll, ob und wie sich der Spritverbrauch und Motorleistung nach dem Update durch VW ändern. Diese Frage ist deswegen von Relevanz, um etwaige negative Folgen dieses technischen Eingriffs nachweisen und dokumentieren zu können. Sollte der Spritverbrauch danach steigen und/oder die Motorleistung abnehmen, wäre ein „Minderwert“ des Fahrzeugs bewiesen, sodass Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden könnten.

Spontan checke ich sofort, ob ich den Kollegen vom ÖAMTC meinen Tiguan zur Verfügung stellen könnte.

Erstens: Es soll ein Auto der VW-Gruppe (VW, Audi, Seat, Skoda) mit einem 2 Liter Motor sein. Das sind ja die ersten Fahrzeuge, die laut Ankündigungen von VW ab 25. Jänner 2016 zurückgerufen werden sollen. Passt, mein Tiguan hat einen 2 Liter Motor.

Zweitens: Der Brief von VW muss bereits eingetrudelt sein. Das ist bisher leider nicht passiert, wäre in den nächsten Tagen aber möglich.

Drittens: Das Auto müsste man zwei Mal für jeweils 4 Wochen den ÖAMTC und seinen Partnern zur Verfügung stellen. Passt, zumal der Autofahrerclub für diese Zeit ein Ersatzmobil zur Verfügung stellt.

Viertens: Das Testauto soll nicht mehr als 50.000 km auf dem Tacho haben. Ein Blick auf meinen Tacho zeigt: Oje, da bin mit meinen 95.000 km leider weit darüber. Kein Wunder, wenn man sein Fahrzeug bereits seit vier Jahren fährt.

Also: Leider Nein, lieber ÖAMTC. Ich kann meinen Tiguan nicht zur Verfügung stellen.

Näheres zur ÖAMTC-Aktion und zum entsprechenden Formular: ÖAMTC

 

 

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